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Nach der Brief-Aktion erklärt ein Helfer: So hat Candy Talpa ausgetrickst

Candy hat erneut Briefe über den Zaun geworfen und damit erboste Reaktionen provoziert. Doch auch die Mitarbeiter auf dem Gelände wurden gestern überrascht. Zum zweiten Mal ist es dem Ex-Pionier gelungen, die Wachen und Sperren zu umgehen. Sein Helfer verrät nun exklusiv bei uns, wie Candy die Newtopia-Verantwortlichen austrickste.

Bildquelle: privat

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Zum zweiten Mal: Candy wirft Briefe über den Newtopia-Zaun

Zum zweiten Mal hat Candy am gestrigen Abend Briefe über den Newtopia-Zaun geworfen. Nicht nur Vicky erhielt Zeilen vom zweifachen Ex-Pionier, auch für Nils hatte Candy etwas vorbereitet. Während die Aktion auf dem Gelände selbst für Aufsehen sorgte, stellt sich die Frage, warum es so einfach ist, so nah an die Pioniere zu kommen, warum die Macher das Gelände scheinbar nicht genug absichern. Schon einmal gelang es dem Freigeist am Zaun mit Briefen und Megaphon für Aufsehen zu sorgen. Wie auch beim letzten Mal hatte Candy zumindest anfänglich Unterstützung.

Candy traf seinen Helfer am S-Bahnhof

„Er hatte neben einem Megaphon einen Beutel mit Stöckern und viele Briefe dabei. Da ich die Sendung etwas verfolge konnte man sich denken was er vor hat“, erklärte uns ein BBfun-Leser und Newtopia-Zuschauer, der Candy am S-Bahnhof Betriebshof Schönweide traf. Sein Plan: Nachrichten für Vicky über den Zaun werfen – so, wie es schon einmal funktionierte.

Bildquelle: privat

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So trickste Candy die Newtopia-Verantwortlichen auf dem Gelände aus

„Er meinte wenn er direkt nach Königs Wusterhausen fährt, würde Talpa sofort Wind bekommen und das Gelände zusätzlich absichern lassen“, so der Candy-Helfer gegenüber BBfun. Mit seinem Auto ging es dann kurze Zeit später direkt nach Newtopia. „Zu dem Zeitpunkt stand nur eine Wache am Tor. Wir haben an einer kleinen Zufahrtsstraße gehalten und dort habe ich ihn abgesetzt, von da an war er auf sich gestellt. Ab dieser Position sind es wenige Meter bis zum Camp. Laut Candy hat es letztes mal schon geklappt nur einen kleinen Drahtzaun zu öffnen. So besteht die Möglichkeit direkt an das Camp ran zu kommen. Wir haben uns von Westen genähert, da der offiziell bewachte Eingang im Südosten liegt.

Bildquelle: privat

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Der Helfer von Candy versichert: Die Aktion war nicht gefaked

Zum Thema „Sind die Aktionen gefaked?“ lassen wir den Helfer selbst Stellung beziehen: „Ich war ja selber ein Gegner der Talpa Produktion und hätte auch gedacht, dass diese Aktionen gefaked sind, jedoch kann ich bestätigen, dass diese es nicht sind. Die Aktion ging komplett von ihm alleine aus, ich hatte den Eindruck dass er total verliebt in Vicky ist und dafür alles gibt. Es gab in den Kommentaren zum Vorfall sogar Leute, die behauptet haben dass es Videos gibt wie die Produktionsmitarbeiter die Stöcker da rüber gefeuert haben, das kann aber nicht sein. Ich trete lediglich als sein Helfer auf, um ihn ein paar Stationen vor Königs Wusterhausen mit dem Auto abzuholen und ihn ohne großes Aufsehen zum Gelände zu bringen. So hoch gesichert wie beschrieben ist das Gelände nicht. Wenn wirklich jemand was da reinwerfen will, dann kann er dieses tun. Diesen hohen Erdwall gibt es auch nur zur Straßenseite im Süden.“

Candys Aktion gelingt: Briefe landen in Newtopia und sorgen für erboste Reaktionen

Wie schon so oft verfehlte Candys Aktion die Wirkung nicht. Doch anders als er sicherlich erwartete, reagierte Vicky erbost: „Wenn du noch einmal an meine Familie so einen Scheiß schreibst, dann werde ich dich niemals mehr irgendwo treffen. Wenn du mir schon so einen Brief schreibst, dann formuliere ihn anders und schreib nicht zehnmal VERRAT, VERRAT, VERRAT!“, richtete sie das Wort an ihn.

Candy verhandelt aktuell nicht mit Talpa über einen Wiedereinzug

Candys Helfer hatte nicht den Eindruck, dass Candy aktuell in Verhandlungen mit Talpa steckt. Eher mit anderen Produktionsfirmen, die sich angeblich um ihn reißen würden. Konkrete Vorhaben hat der Politikwissenschaftler jedoch nicht genannt. Candy und er bleiben auf alle Fälle in Kontakt.

Newtopia Briefe Candy Kate Vicky

Bild: Sat.1/Talpa

Talpa selbst wird sich fragen müssen, welche Konsequenzen aus der neuerlichen Brief-Aktion gezogen werden müssen. Fraglich ist auch, inwiefern die von Enrico angedeutete Reduzierung von Talpa-Mitarbeitern in Königs Wusterhausen Auswirkungen auf die Sicherheit der Pioniere hat und letztlich Candys Aktion dadurch erneut möglich wurde.

UPDATE: Stellungnahme des Helfers: „Aufbauend auf den aktuellen Facebook Kommentaren unter dem Bericht, weil viele Leute diese Aktion wieder für einen Fake halten: Die Bilder sind von mir (dem alleinigen Helfer vor Ort) gemacht worden und zwar an der Stelle, an der ich Candy abgesetzt habe. Dort hat er mit jemandem telefoniert, den ich auch nicht kenne. Deren Aufgabe war es, ihm telefonisch Bescheid zu geben wann es günstig ist diese zu werfen, sodass diese von den Pionieren bemerkt werden.“

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