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Dschungelcamp 2017

© Foto: RTL / Stempell/Skowski - Montage BBfun

nuvolas Kolumne: Warum ich jetzt endlich genug von der Hanka-Honeyshow habe!

nuvola reichts endgĂĽltig! Sie hat genug von der Hanka-Show. Warum? Das wird sie euch selbst berichten. Viel SpaĂź!

Das Nachspiel oder besser Trauerspiel zu „Ich bin ein Star-holt mich hier raus! Oder warum ich jetzt endlich genug von der Hanka-Honeyshow habe!

Dschungelcamp-2017-Wiedersehen-Hanka-Rackwitz

(c) RTL / Stefan Menne

Und da waren sie wieder, die Dschungel-Freaks 2017 und ehrlich? Die Sendung am Samstag war so was von für die Katz! Nachspiel? Trauerspiel trifft es wohl am ehesten. Doch im Vergleich zum ersten Wiedersehen, als uns Hanka noch mehr oder weniger als armes Opfer dargestellt wurde, war jetzt die Psychoanalyse der Irren auf der Dschungel-Tagesordnung. Genau genommen mutete das ganze Dschungel-Revival wie eine Promo-Show für die bevorstehende Psychotherapie-Doku mit Crazy-Hanka an. Ganz nebenbei wurde Honey noch ernsthaft zum Horst gemacht und Hanka genoss weiterhin den Irrenschutz, den RTL wie einen magischen Schutzschild um die nächste RTL-Doku-Queen-Hoffnung gelegt hat. Im Großen und Ganzen ging es also um einen Haufen Dschungelcamper, die es irgendwie mit zwei Bekloppten ausgehalten haben.

Krass oder? Zu meinem Leidwesen hatte ich zugesagt, eine Kolumne zu schreiben. Doch selbst die besten Amphetamine hätten es gestern nicht geschafft, dass ich durchgehalten hätte. Immer wieder sind mir die Augen zugefallen und immer, wenn ich wieder zu mir kam, hatte ich eigentlich sofort wieder Anschluss an die große Hanka-Honey-Show. Aber das Ende vom Lied war, dass ich mir den ganzen Mist heute hab noch mal anschauen müssen. Irriger Weise dachte ich, ich hätte zwischendurch etwas Wichtiges verpennt. Falsch gedacht. Ganz toll!

Dschungelcamp 2017: Das Karriere-Monopoly des Multitalents Honey

Nun, wie spanne ich jetzt von „ganz toll“ den Bogen zu Honey, dem Multitalent neben dem Moderatoren wie Carsten Spengemann plötzlich wirken, wie der Inbegriff der Sympathie? Keine Ähnunk! Deshalb stelle ich mir einfach die Frage, wieso der selbsternannte Nachfolger von Böszunge Sonja bei seinem persönlichen Karriere-Monopoly irgendwie überhaupt nicht bemerkt, dass keiner mit ihm spielen möchte.

Foto: RTL / Ruprecht Stempell / Montage BBfun

Foto: RTL / Ruprecht Stempell / Montage BBfun

Ich meine, Hallo, und das bei seinen Qualifikationen? Bitte jetzt! Völlig überqualifiziert verkörpert er die perfekte One-Man-Show. Und mal ganz unter uns: Günstiger kann Fernsehen nicht sein. Er braucht keine Gag-schreiber, da selbst beim größten Kracher kein Mensch über ihn lachen möchte, und ein Kamerateam braucht er als Selfiekönig auch nicht. Dolmetscher? Überflüssig, er kann ja alles und bestimmt zaubert er gerade an seinem Bachelor in Klyngonisch. Also, woran scheitert es denn dann? Vielleicht an seiner Person? Plasphemie, schreien da die ersten! Nein, daran kann es nun wirklich nicht liegen. Kaum war der zukünftige Mediengott auf dem Olymp der Stars und Sternchen angekommen- sprich dem Frankfurter Flughafen voll mit RTL-Paperazzi-, versank sein Bekanntheitsgrad an der Pommesbude nebenan wie ein Würstchen im Klo! Keiner erkannte Honey, keiner wollte ein Selfie mit ihm machen und keiner wollte ein Autogramm! Ist nicht wahr oder?

Kaum hebt RTL die Hände unschuldig hoch, fallen selbsternannte Megastars plötzlich ganz tief. Aber mal ehrlich, er hat es seinen Fans aber auch verdammt schwer gemacht: Die Tarnung mit dem Basecap war absolut genial und wirkungsvoll. Nur so schaffte es Honey, sich völlig unentdeckt unter die Menschen zu schmuggeln, nach all dem halbstündigen Medienrummel um seine Person ein absolut verständlicher Wunsch. Und wenn es nach mir geht, soll er die Tarnkappe bitte auflassen. Ich habe ihn jetzt im TV kennen gelernt und für unsympathisch befunden.

Seine Androhung, er „habe etwas in der Pipeline!“ ließ mich stutzig werden. Echt jetzt? Denn das einzige, das ich aus seiner Pipeline erwartet hätte, ist dunkelbraun und stinkt! Was hat er denn noch so alles drin? Obwohl, vielleicht sehen wir doch noch ganz Großes von ihm, denn wer dermaßen an Selbstüberschätzung und Selbstverliebtheit leidet, wird heutzutage entweder Präsident oder Prinz Karneval.
Jens Büchner überzeugte mich übrigens mit seinem offenen Hemd und seiner Hundemarke einmal mehr davon, dass man Niveau, Stil und Sexappeal nicht einfach mal so kopieren kann. Was Frau an vielen Typen lecker wie einen Esslöffel voll zart schmelzender Nutella findet, sieht bei Malle-Jens leider nur, sagen wir mal höflich, extrem preiswert aus. Aber auf eines ist bei dem Mann, der sein Leben so gerne öffentlich im TV lebt, immer Verlass: Die komplette Familie samt Babys wurde wie immer medienwirksam und Tränen geschwängert vor die Kamera gezerrt. Böse Zungen behaupten, dass es dafür Bonuszahlungen von RTL geben könnte aber das geht zu weit, findet ihr nicht auch?

Was gabs noch zu sehen?

Foto: RTL / Ruprecht Stempell

Foto: RTL / Ruprecht Stempell

Was war noch? Marc Terenzi ist immer noch the hottest King ever, Gina Lisa hat weiterhin keinen Lernzuwachs mehr und Florian? Wurde von seiner Familie in Frankfurt in Empfang genommen und genau in dem Moment verstand ich, dass er ihm Dschungelcamp so weinen musste, weil ihm Frl. Menke die Angst vor dem Älterwerden genommen hat. Die hätte ich an seiner Stelle nämlich auch. Ich hoffe jetzt ganz fest, dass es das für dieses Jahr war mit „Ich bin ein Star-holt mich hier raus!“ Es reicht jetzt! Als nächstes therapieren wir noch Hanka und verheiraten Kader Loth. Ferddisch!

In diesem Sinne wünsche ich euch, dass ihr bitte mit euch und eurem Aussehen zufrieden seid. Mutiert nicht zu irgendwelchen Standardfressen, bei denen euer Umfeld nicht mehr einschätzen kann, ob ihr lacht oder weint.

Bleibt euch treu, mir und BBfun!

Knutscha,
eure nuvola

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