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Dschungelcamp 2017
Dschungelcamp 2017 Hanka Rackwitz gespielt oder echt

© RTL/Stefan Menne

Klinikdirektorin für Psychiatrie und Psychotherapie: Hankas Verhalten wirkt einstudiert

Kein anderer Dschungelbewohner spaltet im Moment die Dschungelgemeinde so wie Hanka Rackwitz. Manche leiden mit ihr, manche nehmen ihr "die Show" - wie sie es nennen - nicht ab. Auch einer Klinik-Direktorin wurden Szenen vorgespielt und sie äußert sich skeptisch...

Hanka Rackwitz leidet unter Zwangsstörungen

Es wurde ja schon ausgiebig in allen Medien thematisiert, dass Hanka Rackwitz an Zwangsstörungen (Neurosen) leidet. Auch sie selbst hatte bisher kaum ein anderes Thema. Selbst ein Buch hat sie schon über ihre Leidensgeschichte geschrieben (Ich tick nicht richtig: Mein Leben mit Zwängen, Ängsten und Macken – Geschichten aus meinem Neurosengarten).

Selbst sagt Hanka zu ihrer Problematik: „Ich habe seit über 25 Jahren Zwangsstörungen. Irgendetwas zwingt einen dazu, bestimmte Handlungen durchzuführen. Das ist kein schönes Gefühl, weil man gegen seinen Willen und gegen seine Überzeugungen handelt. Mein Tag ist zu 82 Prozent durch Zwänge bestimmt und dadurch wird jeder Tag zu einem Überlebenskampf.“

Klinik-Direktorin empfindet: Hankas Verhalten wirkt einstudiert

Hankas Verhalten spaltet nicht nur die Zuschauergemeinde, sondern auch ihre Kollegen und die Fachfrauen- und Männer. Die Direktorin Dr. Isabella Heuser-Collier der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Berliner Charité sagt, dass das Verhalten von Hanka Rackwitz einstudiert wirkt. Sie schaute sich eine Szene aus dem Dschungelcamp an, in der Hanka mit einer Schlange konfrontiert wurde. Zuerst wirkte sie ziemlich gefasst, dann wich sie jedoch zurück und fing an zu weinen. Dazu Dr. Heuser-Collier: „Nur vom Clip geurteilt: das ist nicht eine typische Reaktion eines Schlangenphobikers, dazu ist Frau Rackwitz viel zu gefasst.“ Sie geht jedoch noch weiter: „Insgesamt wirken ihre Reaktionen seltsam unauthentisch, fast wie einstudiert.“

Nicht nur Dr. Heuser-Collier schlägt in diese Kerbe, auch so mancher Zuschauer, Mitcamper und Promi. Die für ihr „bissiges Mundwerk“ bekannte Désirée Nick glaubt, hinter Hankas Verhalten ein klares Muster erkannt zu haben: „Hanka Rackwitz spielt ihre Karten, ihre Asse, ganz gezielt aus. Sie weiß ganz genau, dass sie die Sendezeit hat, wenn sie flennt. Sie ist die Erste, bei der Tränen laufen und die Erste, die permanent Programm macht.“

Klinik-Direktorin Dr. Heuser-Collier vermutet „Lust an Selbtdarstellung“

Ist es die Lust an der Selbstdarstellung, die Hanka zu dieser „Quälerei“ in Down Under treibt? Ganz so sieht es Dr. Heuser-Collier nicht: „Ich glaube sie hat eine gewisse ‚Lust an Selbstdarstellung‘, sonst würde sie das nicht auf sich nehmen. Wenn sie je tatsächlich mal eine schwere Zwangsstörung – wie sie behauptet – gehabt hat, dann hat sie diese aber scheinbar erfolgreich so weit überwunden, dass sie sich in dieser ’schmutzigen‘ Umgebung irgendwie ‚arrangieren‘ kann.

Monika will wissen:
Was denkt ihr? Sind Hankas Zwangsstörungen echt oder möchte sie sich damit in den Vordergrund spielen?
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