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Dschungelcamp 2017
Dschungelcamp-2017-Hanka-Rackwitz

© RTL / Stefan Menne

Zwanghafte Hanka: Das sagt sie zu den Fake-Vorw├╝rfen

Hanka nach dem Dschungelcamp: gl├╝cklich, zuversichtlich und dennoch im Bewusstsein, dass der Alltag voller Zw├Ąnge sie wieder einholen kann. Dennoch sei sie stolz darauf so weit gekommen zu sein. Wie sie das alles ausgehalten hat, was sie zu den Fake-Vorw├╝rfen ihrer Mitcamper sagt und wie es f├╝r Hanka nach dem Dschungelcamp weitergeht, hat sie der Bild-Zeitung in einem Interview verraten.

Hanka nach dem Dschungelcamp: „An den ersten Tagen habe ich wirklich gedacht, ich schaffÔÇÖs nicht“

Hanka Rackwitz ist krank. Das sagt sie nicht nur selbst, auch ein Psychologe erkl├Ąrte: „Ich kann best├Ątigen, dass sie unter diesen Zw├Ąngen leidet. Es ist eine vielf├Ąltige Zwangsst├Ârung, mit Kontrollzw├Ąngen und Waschzw├Ąngen, mit gedanklichen Zw├Ąngen. Von daher ist das f├╝r mich auch erstmal alles stimmig, was ich da so sehe“, so Hillebrand im Gespr├Ąch mit stern tv. Doch wie konnte Hanka das Treiben im Dschungelcamp ertragen? Wie war es ihr m├Âglich Dschungelpr├╝fungen zu meistern und entgegen ihrer Art sogar Menschen zu ber├╝hren?┬áIm Interview mit der Bild-Zeitung sprach Hanka erstmals nach ihrer Zeit im Dschungelcamp ├╝ber ihre Erlebnisse. „Ich bin ├╝berall angeeckt und nicht verstanden worden und habe mich einsam gef├╝hlt und st├Ąndig K├Ąmpfe gek├Ąmpft. An den ersten Tagen habe ich wirklich gedacht, ich schaffÔÇÖs nicht“, so Hanka. Ein Aufgeben sei f├╝r sie jedoch nie in Frage gekommen – dann h├Ątte sie lieber „den ganzen Dschungel zusammengeflennt“.

Dass sie fremde Menschen, etwa Nicole Mieth, ber├╝hren konnte, sei schnell erkl├Ąrt: Bestimmte Personen┬áh├Ątten eine so positive Aura, dass das wahre Gef├╝hl die Zw├Ąnge im Kopf ├╝berlistet. „Einige der Camper habe ich umarmt, weil ich f├╝r sie wirklich etwas empfunden habe und es schade fand, dass sie rausgegangen sind“, erkl├Ąrte die TV-Maklerin.

Wenig Verst├Ąndnis: Hanka zeigte sich nach dem Dschungelcamp ├╝berrascht

Dass ihr Verhalten weit weniger auf Verst├Ąndnis gesto├čen ist als sie dachte, hat sie erst mit ihrem Auszug erfahren. Sie h├Ątte sich gew├╝nscht, dass man Vorw├╝rfe, alles sei nur gespielt, wie es Fr├Ąulein Menke und Kader nach ihrem Auszug behaupteten, direkt angesprochen h├Ątte. „Aber jeder hat das Recht, ├╝ber mich zu denken, was er will. Ich verstehe jeden, der meine Krankheit nicht versteht, denn wir ,Zw├ĄnglerÔÇś verstehen sie ja selbst nicht“, zeigte sich Hanka betroffen.

So soll es f├╝r Hanka nach dem Dschungelcamp weitergehen

Nach dem Dschungel werde sie sich┬áwieder in psychologische Betreuung begeben und eine Konfrontationstherapie machen. Ziel sei es, die positiven Aspekte des Dschungelcamps auch auf den Alltag zu ├╝bertragen. „Die Freiheit, die ich im Dschungel erreicht habe, die lasse ich nie wieder los“, erkl├Ąrte sie gegen├╝ber der Bild-Zeitung. Dennoch sei es nicht leicht das Erlebte zu verarbeiten – insbesondere, wenn man mit einem Waschzwang etwa bis zum Hals in Fisch- und Fleischabf├Ąllen steht. Sowas m├╝sse sie ausblenden, erkl├Ąrte Hanka – so, wie sie es auch in ihrem Beruf macht. „Ich funktioniere da ja auch und kann Gott sei Dank noch arbeiten und bin nicht Fr├╝hrentner, so wie andere Menschen mit meiner Krankheit. Ich mache solche Erlebnisse dann hinterher mit mir aus und das ist meistens sehr heftig.“

Dass sie nicht Dschungelk├Ânigin geworden ist, st├Âre sie im ├ťbrigen ├╝berhaupt nicht. Marc Terenzi habe verdient gewonnen. Mit ihren Zw├Ąngen so weit gekommen zu sein┬ásei f├╝r sie┬á„wie Weihnachten und Ostern zusammen.“

Im Video: Hanka und ihre Zw├Ąnge

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