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Dschungelcamp 2016

Missbrauch, Schläge, fehlende Liebe: Die Dschungelcamp-Kandidaten packen aus

An Tag 3 kochten im Camp die Emotionen hoch: Insbesondere die Vergangenheit sorgte für so manche Träne im Camp. Während Menderes, Thorsten und Gunter auch über ihr Elternhaus sprachen, erklärte Sophia Wollersheim warum sie sich einen so großen Busen hat machen lassen.

Menderes fühlt sich im Camp richtig wohl

An Tag 3 im Dschungelcamp scheint sich ein Kandidat ganz besonders wohlzufühlen: Menderes Bagci. Gemeinsam mit Thorsten Legat und Jürgen Milski saß er am Lagerfeuer und erklärte: „Ich finde es hier gar nicht so schlimm. Ich fühle mich hier sogar wohler als in Deutschland. Jetzt gerade.“ Jürgen betonte, Menderes sei richtig aufgeblüht. „Du merkst, dass die Menschen, die hier sind, dich mögen.“ Menderes betonte, es sei Balsam für die Seele im Camp zu sein. „Wenn ich in Deutschland irgendwo unterwegs bin, gehe ich gehe ungern weg, weil die Leute dann lachen. Und das meiste ist Auslachen. Und hier, wenn dich jemand anlächelt, dann weißt du das anders zu bewerten… Sie lächeln dich an, weil sie dich doch nett finden“, so Menderes.

Menderes-weint-Dschungelcamp-2016-Tag-3

(c) RTL

Gedanken an die eigene Familie: Menderes und Thorsten über die Vergangenheit

Der DSDS-Sänger erklärte, man nehme ihn in Deutschland nicht für voll. Man glaube, er sei ein Spinner, der nicht alle Tassen im Schrank habe. Insbesondere familiärer Rückhalt sei in solchen Situationen wichtig. „Wenn du nie den festen Halt hast, in der Familie, dann ist es schwierig, wenn du dich auf dich verlassen musst. Mein Vater ist jetzt tot…“, hieß es weiter. Ein gutes Verhältnis habe er nie zu seinem Vater gehabt. „Als ich ihn im Sarg gesehen habe, da war ich einerseits wütend, aber auch traurig… Einige Dinge blieben halt auf der Strecke. Die Geborgenheit, was man so als Kind braucht. Wo dir der Vater oder die Mutter sagt: Hey, mein Sohn, ich liebe dich. Oder ich vermisse dich. Ich bin stolz auf dich…“

Thorsten-Legat-Dschungelcamp-2016-Familiengeschichte

(c) RTL

Thorsten Legat timmte ihm zu und erklärte, dass man das, was man nicht bekommen hat, sein ganzes Leben vermissen wird. Letztlich brach es auch ihm heraus: „Mein Vater hat meine Familie tyrannisiert. Er hat geschlagen. Und das Schlimmste für mich war, es hat sich missbraucht, an mir…“ Der Ex-Fußballprofi erklärte, er hätte seinen Vater im Alter von 15 Jahren niedergeschlagen, nachdem er seine Mutter weinend in der Ecke hat sitzen sehen. Seine Mit-Camper waren tief betroffen. Während sich Menderes weinend die Augen rieb, nahm Rolf Zacher den Ex-Sportler in den Arm. „Weißt du, was gut ist? Hört sich vielleicht komisch an… meditieren. Kann ich dir zeigen.“ Menderes: „Und ich? Ich bin doch auch dabei, oder?“ Rolf: „Du? Natürlich, mein Kleener.“

Gereizte Stimmung: Sophia ist von David genervt

Im „Base Camp“ ist die Stimmung hingegen gereizter, denn Sophia zeigte sich von David Ortega genervt. Der Reality-TV-Star setzte sich nämlich für Brigitte Nielsen ein, die nach einer Nacht in der Hängematte Schmerzen hatte. „Sophia, Brigitte hat Hüftprobleme. Würdest du in der Matte schlafen und Brigitte im Bett?“ Die dralle Blondine ging zu Brigitte und zeigte sich verwundert: „Wir können tauschen, aber warum mischt der sich da ein? Ich verstehe das nicht? Der geht mir auf den Zwirn! Wir können das direkt machen, Schatzi.“

 Brigitte Nielsen Sophia Wollersheim Dschungelcamp 2016 Tag 3

(c) RTL

Doch Brigitte schien das alles nicht zu wollen. Sophia erklärte Jenny, dass sie schon seit gestern Abend versuche sie zu überreden. Brigitte: „Ich sehe wie ich mich fühle und dann sehen wir weiter, so habe ich es gesagt.“

Sophia zeigte sich genervt von David. „Der ist so ein Energiebündel und so dumm oft. Da kommt nur Müll raus bei dem. Soviel Müll.“ Auch seine laute Art gehe ihr mächtig auf den Zeiger.

„Er ist so ein Typ, den würde ich aussortieren, er raubt mir Energie.“

Busen voran: Darum hat Sophia Wollersheim sich operieren lassen

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(c) RTL

Doch auch Sophia Wollersheim selbst wird im Base Camp thematisiert. Im Gespräch mit Gunter erklärt Brigitte Nielsen, dass ihre Brüste definitiv zu groß seien. „Es muss ein bisschen natürlich sein“, erklärte sie. Gunter: „Ich finde so große Brüste schrecklich. Das ist furchtbar. Da muss sie ein defekt haben, vom Kopf her. Einen Minderwertigkeitskomplex…“ Als Sophia dazu stieß, erklärte sie die Hintergründe: „Ich wurde in der Schule gehänselt.“ Und weiter: „Ich war übergewichtig, früher. Dann habe ich abgenommen und hatte immer den Wunsch das zu machen.“ Seit sie dann mit Bert Wollersheim zusammen war, wurden die Vorstellungen immer konkreter. Gunter: „Das war sein Wunsch, ja?“ Sophia nickte. Gunter: „Nur die doofen Männer stehen auf so was.“

Gunter Gabriel empfindet sein Leben als „eine einzige Katastrophe“

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(c) RTL

Gunter Gabriel selbst hatte im Camp auch zu kämpfen – und zwar mit sich selbst. Zwar hat er sich am dritten Tag bereits akklimatisiert, doch die Gedanken kreisten insbesondere um die Vergangenheit. Sein Leben sei eine einzige Katastrophe. Insbesondere das Elternhaus hätte ihn geprägt: „Meine Mutter tot, mein Vater brutal, ich mit 14 Jahren auf der Straße – sieh zu, dass du klar kommst. Was sind das alles für Startbedingungen? So gesehen kann ich sagen, es ist ja erstaunlich, was ich alles auf die Beine gestellt habe.“

Er betonte, dass es auch schöne Momente gab. „Aber am wichtigsten ist die Liebe einer Frau. Wenn du merkst, dass es ganz tief (ins Herz) rein geht und das ist das Größte.“ Und deswegen bereue er es umso mehr, dass er seine Frauen immer alleine gelassen habe. „Ich war nicht beständig und schnell gelangweilt… Heute würde ich das nicht mehr machen.“ Letztlich hätte er immer nach einer Frau gesucht, die seine Mutter ersetzt.

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