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Dschungelcamp 2013

Tag 3 im Dschungelcamp: Es geht in „Feuchtgebiete“

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Tag 3 im australischen Dschungel liegt hinter den Bewohnern und auch den Zuschauern im fernen und vor allem momentan sehr kalten Deutschland. Mancher von uns wünscht sich vielleicht bei diesen Temperaturen lieber Down Under zu sein, aber leider fehlt uns da der Promi-Status. Wie dem auch sei, so konnten wir nun Zeuge werden, wie sich unsere Campbewohner an diesem Tag schlugen und wie sich Klaus ins Team integrierte, nachdem Helmut Berger dieses leider aus medizinischen Gründen verlassen musste. Die spitzen Zungen von Sonja und Daniel kamen gleich am Anfang der Sendung zum Einsatz, denn jeglichen Spekulationen, dass alles gefaket und abgesprochen sei, wollte man gleich den Wind aus den Segeln nehmen. Nachrücker stehen nun mal seit der ersten Folge des 1. Dschungelcamps bereit, für den Fall, dass ein Promi vorzeitig das Camp verlassen muss. Und normalerweise sei ja Dr. Bob ein harter Hund, der niemanden so schnell gehen ließe.

FionaAn diesem dritten Tag erfolgte der erste Rundgang von Neuzugang Klaus, der von Olivia herumgeführt wurde und welche ihm vom einzigen bisherigen Höhepunkt berichtete:“Helmut Berger nackt gesehen zu haben“, alle anderen Bewohner waren bisher eher züchtig und Olivia selbst hat sich ihrer „Brüste“ entledigt, denn bei dieser Hitze seien diese eingelaufen. Auch sonst sieht man am dritten Camptag am meisten von dem selbsternannten Latin Lover, der von sich sagt, wie Obelix in den Zaubertrank gefallen zu sein und immer unter Strom zu stehen, Silva macht überall Liegestütze, stählt seinen Körper und versucht die weiblichen Bewohner zu umgarnen. Bei Fiona bestaunt er ihren durchtrainierten Bauch und schaut ihr und Claudelle später beim Baden zu, nicht, ohne den einen oder anderen Machospruch zu reißen: „Ach das Bikinioberteil ist doch viel zu groß, zieh es doch einfach aus.“
Patrick und Olivia landeten beim Thema Partnerschaft, Liebe und Pornos. Iris war ganz Ohr und gab den einen oder anderen mütterlichen Kommentar dazu ab. Patrick outete sich, dass er in früher Jugend pornosüchtig war und ihn dieses so abstumpfte, dass er bei den tollsten und attraktivsten Frauen nichts mehr spürte. Für ihn wäre aus heutiger Sicht – Pornos zu schauen – ohne den Partner schon eine Art Betrug. Olivia und Iris erstaunt das doch sehr und sie halten sich sehr lange und intensiv bei diesem Thema auf. Seitenhieb von Daniel Hartwich zum Spruch von Patrick zu diesem Thema. „Interessant, für Patrick Nuo ist Porno also eine Sucht wie für andere Menschen, Alkohol oder Heroin.“ Ach ja und dann war da ja ein weiteres Mal „Fiona“. Sie hatte sich weiterhin mehrfach übergeben und lag völlig ermattet auf ihrer Liege. Als gar nichts mehr ging, raffte sie sich auf und schilderte ihre Beschwerden übers Dschungeltelefon. Daraufhin bekam sie Medikamente, die ihren Magen beruhigen sollen. Ein kleiner Disput mit Georgina, die sie würgend vor dem Dschungeltelefon vorfindet und welche ihr von ihren blauen Flecken versucht zu erzählen, hellt Fionas Miene hier nicht wirklich auf. Fiona erzählt Arno von ihrem nervösen Magen und dass sie noch nicht auf Toilette konnte. Sie ist da leider sehr anfällig und wir dürfen gespannt sein, wie sich das die nächsten Tage entwickeln wird.

Claudelle und PatrickTagsüber brannte die australische Sonne weiter unbarmherzig vom Himmel und wie kann man Campbewohner da aus ihrer Lethargie reißen? Mit einer Schatzsuche, wie es in den bisherigen Staffeln ja auch schon Brauch war, um ein paar Goodies für die Stimmung zu gewinnen. Unter dem Titel „Twister-Wasserspiele“ begaben sich nun Claudelle Deckert und Patrick Nuo auf den Weg in die Wildnis und kamen nach einem beschwerlichen Weg am Ziel ihrer Schatzsuche an. Aufgebaut war dort ein rechteckiger Untergrund, aus dem Wasserfontänen in die Luft schossen. Daneben ein Holzfass und anschließend eine Dusche. An einer Seite des Fasses war ein durchsichtiger Zylinder angebracht, welcher einen schwimmenden Schlüssel für die Schatztruhe beinhaltete. Wie nicht anders zu erwarten, war diese Aufgabe aber nicht einfach so zu bewerkstelligen. Das Holzfass und der Zylinder waren mit einer Wasserleitung miteinander verbunden. Ziel war es, dass die Dusche genug Wasser in das Holzfass abgibt, damit der Schlüssel emporsteigen konnte. Aber wie? Hier erinnerten wir uns an das Spiel „Twister“, denn die Fontänen mussten wir bei dem Spiel nach allen Möglichkeiten zugehalten werden, damit das Wasser aus der Dusche in das Fass laufen konnte. Die Nachricht, die die beiden Schatzsucher entgegennahmen, lautete also: „Füllt das Fass mit vollem Körpereinsatz, um an den Schlüssel zu gelangen.“
Dieses Schauspiel war wirklich sehenswert, denn sowohl Patrick Nuo als auch Claudelle Deckert waren mit Feuereifer dabei und unter Zuhilfenahme sämtlicher Körperteile, zu denen auch der Kopf gehörte, gelang es ihnen, den Schlüssel hochzuschwemmen und zu entnehmen. Stolz und glücklich traten sie ihren Rückweg ins Camp an.
Zurück bei den anderen Promis öffneten Sie die Schatztruhe mit folgender Frage: „Wer setzt sich öfter aus Klobrillen in öffentlichen Toiletten?“
a) Männer
b) Frauen
Die Campbewohner entschieden sich nach einer heiteren Diskussionfür die Lösung a) Männer und lagen damit genau richtig. Die Belohnung bestand aus Kaffee und Tee, worüber sich die Bewohner nach diesen 3 Tagen schon sichtlich freuten (nachdem Fiona zuerst der Meinung war, es würde sich um Pfeffer und Salz handeln – ob ihr Geruchssinn durch das tägliche Erbrechen gelitten hat?)

Georginia, Silva, Dr. BobWie die Zuschauer am gestrigen Tag entschieden haben, musste Georgina noch einmal ran und sich ihrer zweiten Dschungelprüfung stellen. Ihr zur Seite stand ausgerechnet Silva, mit dem sie ja schon mehrfach kleine Streitgespräche hatte. Nun an einem Strang zu ziehen, war also die Hauptaufgabe für die beiden Strategen. Die Prüfung hatte den vielsagenden Namen: „Feuchtgebiete“. Silva ließ sich vor der Prüfung noch ziemlich über Georgina aus und brachte klar zum Ausdruck, dass er nichts von ihr hält, dennoch versuchte er Georgina aber gleich am Anfang zu beruhigen, indem er etwaigen Panikattacken entgegenwirken wollte. Georgina soll einfach nur tief ein- und ausatmen, leicht gesagt, aber wie würde sich das umsetzen lassen?
Worum ging es nun bei der Prüfung? Sonja und Daniel erwarteten die beiden Kandidaten mit zwei übereinanderliegenden Glasröhren, welche wie eine Waage schwebend über einem See aufgehängt waren. Die 11 Sterne waren außenliegend angebracht und mussten von den beiden – mit Neoprenanzügen versehenen – Campbewohnern abgedreht werden. Doch bevor es überhaupt in die Röhren ging, musste sich Silva schon zusammenreißen, da sich Georgina Gedanken um ihre Nägel machte. Was soll sie tun wenn ein Nagel abbricht, sie hat ja noch nicht mal eine Nagelpfeile …? Wie nicht anders erwartet, hatten diese Röhren natürlich Tücken aufzuweisen. Innen waren sie netterweise mit Schleim überzogen und entsprechend rutschig. Erschwerend hinzu kam, dass beide Camper zusehen mussten, mit ihren Röhren im Gleichgewicht zu bleiben, damit sie vor einem Absturz in den See verschont blieben. 11 Minuten Zeit hatten die beiden nun und Silva stand Georgina skeptisch gegenüber, aber los ging’s. Georgina krabbelte in die obere und Silva in die untere Röhre und schon wurden sie in die Höhe gezogen. Der erste Stern war an der Außenseite am Ende der oberen Röhre und Georgina musste dorthin krabbeln und ihn danach durch ein Loch in der Mitte an Silva übergeben. Dieser muss den erreichten Stern an die Außenwand seiner Röhre kleben (immer entgegengesetzt der Seite, an der Seite von der er abgemacht wurde). Bis hier hin alles prima, die beiden reden miteinander, sprechen sich ab und bewegen sich geschickt durch die Röhren. Leider fällt der zweite Stern, nachdem Silva ihn außen befestigt hatte, von der Röhre ab. Daniels Kommentar, dass der Stern verloren sei bringt Silva dann aus dem Konzept, er ist einen Moment unachtsam und rutscht aus der Röhre ins Wasser. Etwas später segelt auch Georgina hinterher, da sie die Anweisung bekam, dass sich auch fallen lassen muss und es verbleiben noch ca. 8 Minuten, um die verbleibenden Sterne zu ergattern. Fairerweise lief die Zeit erst weiter, als die beiden wieder in ihren Röhren waren. Silva übernahm dann das Zepter und dirigierte Georgina durch die Röhre bis zum nächsten Stern. Ein zwischenzeitliches Missverständnis kostete einiges an Zeit, so dass die Camper länger für den 5. Stern brauchten, als nötig gewesen wäre. Einmal noch vor dem sicheren Absturz in den See gerettet, gelingt den beiden das nicht noch mal, so dass ein zweites Mal ein Bad im See folgt und nur noch eine Minute Zeit ist, um die verbleibenden 4 Sterne zu sichern.
Silva gibt die Anweisungen, Georgina folgt diesen artig und schwupp haben sie den sechsten Stern ergattert. Das war es dann aber auch, denn die Zeit ist um und keine Chance weitere Sterne zu erspielen. Trotzdem sind die beiden bisherigen Streithähne überglücklich und lassen sich happy ins Wasser plumpsen.Georgina (DC2013) Aber der Macho Silva wäre nicht Silva, wenn er nicht noch was zu meckern hätte: „Georgina hat das recht gut gemacht. Besser als ich erwartet hätte. Ich dachte nicht, dass sie so teamplayermäßig eingestellt ist. Sie ist ja nun mal eine Ego-Powerfrau, die erst mal nur an sich denkt.“ Georgina ist darüber absolut fassungslos: „Was laberst du? Sag mir eine Sache, wo ich egoistisch bin.“ Silva: „Georgina, du bist komplett egoistisch! Du bist eine egoistische Powerfrau. Ich, ich, ich. Ich will meine Zigaretten. Ich will meine Creme. Ich hab Mückenstiche. Ich will schlafen…“ So recht kommen die beiden da nicht auf einen Nenner und wild diskutierend machen sich die beiden dann auf den Weg zurück zu den anderen Campbewohnern. Letzter Spruch von Georgina, schon etwas von Silva entfernt. „Der Silva ist doch echt ein Penner“.
Im Camp angekommen lassen sie sich dann aber doch von den anderen feiern, denn 6 Sterne sind 6 Sterne und damit einiges an Essen und Trinken, was ihnen am Vortag – ja Dank Georgina – fehlte. Aber Olivia bemängelt am Dschungeltelefon, dass die beiden sich haben feiern lassen, als hätten sie alle Sterne geholt. Silva fühlt sich ihres Erachtens auf, wie ein Tarzan für Arme. Man mag seinen Beweihräucherungen nicht mehr zuhören … der gute Silva ist halt sehr von sich überzeugt.

Die neue Prüfung für den 4. Dschungeltag hat den freundlichen Namen „Hamsterrad“. Dank der vielen Anrufe der Dschungelcamp-Fans darf Georgina antreten. Unter den Campern geht auch eine Diskussion los, warum schon wieder sie? Manche schieben es auf ihre Präsenz, tja damit haben die Bewohner wohl nicht Unrecht. Und das schöne Schlusswort von Oliva: „Das Hamsterrad ist doch prima, da kannst du dich wenigstens nicht verlaufen.“ In diesem Sinne: Ta‘ bis morgen!

Joey Heindle: „Also, ich hab da echt keinen Bock drauf, dass ich da morgen tot aufwach!“

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