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Dschungelcamp 2013

Georgina Fleur: Schulden, eidesstattliche Versicherungen und gekaufte Freunde

Georgina Fleur, wir taufen sie mal „Fräulein Großmaul“, gab der BILD nach ihrem Auszug, na ja, Rauswurf aus dem Dschungelcamp, ein Interview. Die Zeitung nahm sich die in höheren Sphären schwebende, rothaarige Bachelor-Kandidaten vor. Mit einer Leichtigkeit beantwortete sie Fragen, welche vielen Menschen total peinlich gewesen wären. Georgina macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt. Ein paar Ausschnitte des Interviews haben wir für euch:

BILD: Nur Platz sechs am Ende. Wollten Sie nicht mehr?
Georgina: „Doch. Aber das ist cool. Das Dschungelcamp wird mein Leben total verändern! Jetzt werde ich voll famous, yeah!“
BILD: Ähm, berühmt?
Georgina: „Hallo? Ich hab‘ mich schon im Dschungel extrem gut geschlagen. Prüfungs-Rekord. Ich haue jede weg!“
BILD: Fast ein Dutzend Haftanordnungen lagen gegen Sie vor, als es zu Kakerlaken und Ratten ging …
Georgina: „Wie soll ich das denn jetzt aus dem Kopf wissen? Da müsste ich ja erst mal nachschauen!“
BILD: Haben Sie keine Angst, gleich bei der Ankunft am Flughafen gepfändet zu werden?
Georgina:Geht nicht. Ich düse sofort nach Ischgl und fahre Ski!“
BILD: Wie wäre es mit Schulden abarbeiten?
Georgina: „Hey – ich geh doch nicht arbeiten. Ich bin ein Mädchen!“

Davon kann man noch lernen. Wenn man Schulden hat, dann überfliegt man einfach Deutschland und landet gleich im Promiskiparadies Ischgl in Österreich. Da fällt man nicht so auf, hat der Ort doch 1500 Einwohner und 10.000 Betten, da wird sich schon eins finden, vielleicht sogar das eines Fußballers.

Es droht Georgina noch mehr Ärger. Ihre Facebook-Freunde seien zu einem nicht geringen Teil gekauft. Ihr Management bestreitet: „Zu gegebener Zeit werden wir die Statistik darlegen, dann müssen einige die Aussage revidieren.“
Die BILD jedoch hat schon einmal die Statistik gecheckt und sie in den Tabellen unten aufgeführt. Sie zeigen, woher die Fans von Georgina kommen.

Georgina (DC2013) FB-Freunde-Tabelle

So funktioniert die Analyse

Das Portal Socialbench hat sich darauf spezialisiert, Social-Media-Statistiken zu erstellen. Seit Dezember 2012 hat Socialbench ein öffentliches Programm („Countrystats“), mit dem es möglich ist, sich die Fans nach Ländern anzeigen zu lassen. „Wir bekommen die Statistiken direkt von Facebook“, erklärt Socialbench-Gründer und Geschäftsführer Nico Pliquett (24).

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