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Dschungelcamp 2012

Zwischenbilanz – wir analysieren die Kandidaten mit einem Zwinkern

Es ist Halbzeit bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und die Kandidaten zu beurteilen. Fängt man das ernstlich an oder mit einem Zwinkern? Wir haben uns für das Zwinkern entschieden, weshalb hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden sollte. Wen haben wir denn da? Fangen wir mal mit einem Kandidaten an, der seit heute von der Liste genommen werden kann:

Martin Kesici
Der harte Rocker, cool, langhaarig, stahlblaue Augen. Das südamerikanische Faultier „Ai“, bewegte sich kaum, sprach in seltsamen Dialekt, ist eine „Berliner Kodderschnauze“. Was soll man zu ihm sagen? Ach ja, er lag auf der Liege und lag und lag und lag. Was fällt einem noch so ein? Stimmt, er lag auf der Liege. Nun ist er auf dem Weg nach Deutschland. Vermutlich liegend im Flieger.

Vincent Raven
Der schweizer „Toblerone Taliban“ landete über den Umweg Deutschland im australischen Dschungel. Schon im Hotel motzte er über die Farbe der ihm zugewiesenen Hose, nannte sie zum Entsetzten der sofort auf der Matte stehenden Menschenrechtlern „Schwuchtel-Fummel“ und Frauen, oh je, denen muss man auf die Finger schauen. In Führungspositionen ist diese Hälfte der Menschheit nicht vorstellbar. Nackte Exemplare stören ihn nur zwischendurch. Ziel: Sich mal richtig zum Horst machen im Camp.

Das Ailton
Ein besonders lustiges Exemplar „Promi“. Stammend aus Brasilien, der Kugelblitz des Fußballs und mit einem klitzekleinen Handicap. Man versteht das Ailton so schlecht. Aber alles in allem unauffällig, Ailton gut. Ailton gefällt Micaela, viel nackt, viel gut. Ailton ein Mann. Deswegen ist auch der Weg zur Toilette zu weit, zu glitschig und zu mühsam. Da pinkelt man eben mal in den Fluss. Zur Strafe durfte er abspülen, Frauenarbeit verrichten. Ailton meint: nix gut.

Ramona Leiß
Ziemlich schnell war absehbar was ihr Ziel zu sein schien: Die Campnervensäge zu werden. Gelungen, 100 Punkte. Zuerst wusste sie genau was zu tun ist und vor allem wie, dann sollten die Mitcamper ihre Anweisungen ausführen und als es ernst wurde, musste der Rücken herhalten. Krank, stand nicht zum Voting zur Verfügung. Die Prüfungen, welche sie antrat, meistere sie glänzend. Dafür alle Achtung. Sie wird weiterhin nerven, quengeln und motzen bis dass das Voting uns scheidet.

Kim Gloss
Die niedliche kleine überschminkte Lady mauserte sich zum ungeschminkten, ebenso niedlichen Wesen. Scherzend, kichernd, flirtend, verzückte sie mit ihrem natürlichen Charme.
Insgesamt einzustufen als langweilig, aber nicht unangenehm.

Rocco Stark
„Der Mann, der Geheimnisse wahren kann“. Vor allem die seiner Familie. Der Spross der Ochsenknecht-Sippschaft gesteht: „Ich bin a bisserl verliebt in Kim“. Süss. Für ihn könnte das Camp sicherlich noch länger gehen. Die nackten Tatsachen von Micaela nervten ihn und er findet sie unerotisch. Inzwischen ist er nur noch mit Kim an der Backe oder umgekehrt zu sehen.

Micaela Schäfer
Was fällt uns als erstes ein: Nackt, nackter, Micaela. Dauernackt, immer noch nackt. Busen, Hintern, nackt. Sie ist eine schöne, junge Frau, äußerst tough während der Prüfungen. Der Nervfaktor scheint nur durch ihr „Textil-Tourette-Syndrom“ so hoch zu sein und ihrem ungebändigtem Mitteilungsbedürfnis was ihr Sexualleben betrifft, oder auch was ihr Fantasiesexualleben betrifft. Ups, nicht so leicht zu beschreiben. Sagen wir mal so, die einen lieben sie, die anderen Zuschauer sind schlichtweg genervt von ihr. Sie zieht ihre „Promotionkörpertour“ gnadenlos durch und dafür ebenfalls Respekt.

Jazzy
Irgendwie wirkt sie gedrittelt ohne ihre Tic Tac Toe-Kolleginnen. Ihre Derbheit hat sie sich bewahrt und wehe, sie fährt mal richtig aus der Haut. Ihre Prüfung hat sie zum größten Teil verplappert und wahrscheinlich ist nicht mehr viel zu erwarten. Vincent Raven sagte zu der Ghettobraut: „Du hast noch keine Festigung“.

Radost Bokel
Die Momo aus vergangenen Tagen ist inzwischen erblondet und ihr Lächeln ist immer noch umwerfend. Mehr ist zu diesem Zeitpunkt nicht zu sagen, sie wurde kaum gesehen und gehört bisher.

Brigitte Nielsen
Für eine Gage von 150.000 Euro ging sie ins Camp. Bisher könnte man ihr ca. 150 Euro für die bisherige Leistung zubilligen. „Oh my God“, „Beautiful“, „No Way“, was fällt einem noch ein? Ach ja, sie verabschiedet die Kandidaten an der Hängebrücke immer und gibt ihnen Power. Jetzt hätten wir bald vergessen, wir haben gelernt: Stallone ist ein Rammler, nicht gut im Bett. Danke Rambolina, das wollten wir schon immer mal wissen.

Daniel Lopes
„D.lo“, „Tingel-Tangel-Lopes“, „Winselohräffchen“ oder „Lady Cry“ wollte schon nach Hause fliegen, doch Vincent Raven hielt sein Händchen, tröstete den armen Kerl und er blieb. Wir erwarten die nächste Heularie, sicherlich in Kürze.

Die Quoten stimmen, Unterhaltungswert gut, wagen wir uns in Woche 2. Viel Spaß.


Sonja und Dirk – Das Lästerduo schlägt zu

 

 

Quelle: blick.ch; Foto: RTL/Stefan Gregorowius

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