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Dschungelcamp 2012

Martin Kesici im Interview: Die Gründe für seinen Auszug

Gestern morgen wurde es zuerst bei RTL Punkt 6 bekannt gegeben: Einer hat das Camp verlassen! Die Zuschauer glaubten zunächst an einen Scherz, doch im Laufe der Sendung wurde immer deutlicher, dass tatsächlich ein Bewohner ausgezogen war. Abends in der Liveshow konnte man dann den Rückblick auf die Momente des Auszugs von Martin Kesici betrachten, wie er den Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ schrie und sich von allen Mitcampern verabschiedete. Doch was waren die Gründe für seinen vorzeitige Ausstieg aus dem Projekt?
Den anderen Campinsassen gegenüber gab er an, er fühle sich eingesperrt. Möglicherweise ist der australische Dschungel tatsächlich zu klein für den Berliner, denn immer wieder wurde seitens der Moderatoren der Vergleich zu einem Metalfestival gebracht, wo es auch Plumpsklos, Feldbetten und Regen gäbe. Dinge, die der Rocker also durchaus gewöhnt sein müsste. Auch von seiner Freundin, die als Begleitung mit nach Australien geflogen ist, erfuhr man zunächst nur Ratlosigkeit und unschlüssige Vermutungen. Promiflash gelang es jedoch, den Kinnteufel in Australien telefonisch zu kontaktieren und sie fragten nach.
Auf die Frage nach seinem Zustand antwortete Martin recht fröhlich, dass es ihm super gehe mit der Entscheidung und er sich vorher die Konsequenzen sehr genau überlegt habe. Nun gehe es ihm super und er habe es nicht besser machen können. Das erste, was er nach seiner Rückkehr aus dem Dschungel in der Zivilisation unternahm, war eine Umarmung seiner Freundin, die „gefühlt eine Stunde dauerte“, so der 38-jährige Rocker. Sie sei auch der Grund gewesen, warum er den Dschungel vorzeitig verlassen habe: „Das war der Hauptgrund, warum ich raus bin, also nicht das, was in der Bild-Zeitung steht – wegen der Kohle – sondern ich hab eigentlich bewusst auf Kohle verzichtet, weil ich jetzt nicht mehr alles bekomme.
Auf ein Viertel seiner Gage soll er verzichtet haben, aber das gerne, denn auch wenn er wegen des Geldes in den Dschungel gegangen ist, wie er angab, so gäbe es auch für ihn Dinge im Leben, die könne man mit Geld nicht aufwiegen. Und dazu gehöre ganz klar, den richtigen Partner zu haben. Den scheint er mit seiner Freundin gefunden zu haben, denn für sie verzichtete er auf eine Menge Kohle. Seine Gage beträgt nach Angaben der „Bild am Sonntag“ 45 000 Euro, trotz einem Viertel weniger immer noch eine Stange Geld. Doch auch der seinen Mitcampern gegenüber angegebene Grund, die Enge, trug erheblich zu seiner Entscheidung, das Camp zu verlassen, bei. „Ich bin ein Mensch, der seine Freiheiten liebt, auf der Harley sitzt und durch die Gegend fährt. Das Eingrenzen und nach den Regeln leben hat mich ganz schön genervt.“ sagt er und auf die geäußerte Vermutung, er habe das Handtuch geschmissen um auf eines der derzeit in Australien stattfindenden Musikfestivals zu gehen, antwortete er schlicht: „Es ist zwar so, dass das ‚Big Day Out‘-Festival mit meinen Lieblingsbands wie ‚Soundgarden‘ und so stattfindet, aber ich kann da morgen eh nicht hin, weil ich da einfach die Zeit nicht für habe. Der Grund ist also absolut nichtig.
Noch ist unklar, was so wichtig für Martin ist, dass er weder Zeit für das Festival, noch für einen Aufenthalt im Camp hat. Vielleicht finden wir es ja noch raus…


Da trottet Martin über die Hängebrücke,
heraus aus dem Camp, hinein in die Freiheit.

Quelle: promiflash // Bild: RTL, Stefan Menne

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