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Dschungelcamp 2012

Ist der Erfolg des Dschungelcamps des letzten Jahres noch zu toppen? – Markus Küttner im Interview

Vor seiner Abreise in den australischen Dschungel hatte DWDL.de noch Gelegenheit mit dem Bereichsleiter Comedy und Real Life von RTL, Markus Küttner, ein Interview zu führen.
Markus Küttner wurde gefragt, wie man denn die Rekordquoten des letzten Jahres noch toppen könnte. „Wir gehen nicht mit dem Anspruch in die neue Staffel, das vergangene Jahr zu toppen. Wir wollen eine lustige, unterhaltsame, coole Show machen. Wir wissen selbst, dass wir im vergangenen Jahr gesegnet waren mit Entwicklungen im Camp, die niemand vorhersehen konnte. Das war eine Ausnahmestaffel. Wir orientieren uns lieber an früheren Staffeln und sagen: Marktanteile gut über 30 Prozent sind unser Ziel. Ich weiß zwar, dass bei Ihnen und einigen Ihrer Kollegen dann vermutlich steht „Ui, der Dschungel verliert und liegt unter Vorjahreswerten“, aber für uns wär´s dennoch absolut im grünen Bereich. 40 Prozent und mehr wären ein Geschenk, keine Planung“.
Ob er denn ein Gespür dafür entwickelt hat, welcher Kandidat bei den Zuschauern gut ankommt und „funktionieren“ wird? Er findet die Frage witzig, antwortet aber ernsthaft. Die vergangenen Jahre spekulierten sie vor Beginn, lagen auch meist richtig. Nur letztes Jahr hätte keiner im Vorfeld auf Jay Kahn und Sarah Knappig/Dingens gewettet als spektakulärste Camp-Teilnehmer. „Dass im letzten Jahr vielleicht im Vorfeld gar nicht so heiß gehandelte Kandidaten zum Treiber des Geschehens im Camp wurden, hat viele überrascht und lässt uns gleichzeitig entspannter an neue Staffeln herangehen“.
Anschließend kommt eine Frage, welche auch den Zuschauer immer wieder beschäftigt. DWDL.de möchte von Herrn Küttner wissen, ob man nicht Dramatik erzeugen könnte, in dem man zum Beispiel Bilder vorenthält, die manche Person in anderem Licht oder manche Szene vielleicht halb so spektakulär erscheinen lassen würde. Ganz Medienprofi umschifft Küttner diese Frage sehr geschickt: „Natürlich wählen wir die Szenen aus, die auf den Bildschirm kommen. Aber was hätten wir davon, Personen und ihre Beziehungen untereinander völlig anders darzustellen als sie sind, wenn doch das Leben im Camp an sich schon spannend genug ist. Jay Khan etwa fühlte sich von Sonja und Dirk nicht so gut behandelt, aber hat sich nicht einmal darüber beschwert, dass wir irgendeine Szene vorenthalten hätten. Der Einzige, der sich hinterher beklagt hat, war Rainer Langhans. Er sei gar nicht so faul gewesen, meinte er. Aber es gibt nunmal genügend Bilder, die ihn anders zeigen, wahlweise beim Schlafen oder beim Reis kochen“.
Am Ende noch die Frage, ob er „Die Alm“ gesehen hat. Einige Sendungen hat er gesehen, war aber nicht besonders begeistert. „Die Alm hatte viele Zimmer und die Wiesen drum herum waren auch weit genug. Da entsteht keine solche Eigendynamik wie im Dschungel“.


Markus Küttner steht bereits an der berühmten Hängebrücke

Quelle: Quelle: dwdl.de; Bild: dwdl.de/privat

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