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Dschungelcamp 2012

Das Dschungelcamp – eine neue Chance für ehemalige Stars und Sternchen

Die Fangemeine der Ekelshow „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ steht bereits ungeduldig in den Startlöchern. Für die Kandidaten wird es langsam Zeit die Koffer zu packen und die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach werden schon die verbalen Messer wetzen. Doch was sind eigentlich die Voraussetzungen um das Ticket nach Down Under zu erhaschen? Ein Punkt ist sicherlich, bereits ein erfolgloses Kind aus den Werkstätten von RTL zu sein. „DSDS + erfolglos = Dschungelcamp“. Auch diesmal weden zwei Plätze von solchen Kandidaten besetzt. Daniel Lopes und die Ersatzkandidatin Kim Debkowski. Beide haben eine große Nähe zum Sender RTL und sind relativ erfolglos seit die Castingshows beendet sind und sie den Gewinn nicht nach Hause tragen konnten.
Ein anderer Punkt ist der Rückwärtsgang auf der Karriereleiter. Einst bekannte Gesichter, welche in der Versenkung verschwunden sind und sich eine Wiederbelebung ihrer Person und ihrer beruflichen Aktivität durch das Dschungelcamp erhoffen. Dafür nimmt man dann schon mal in Kauf, Tierhoden, ekelhafte Maden oder sonstiges leckeres, teilweise lebendes Getier zu verspeisen. Galt die Teilnahme bei der RTL-Show in prominenten Kreisen einst als unschick, werden die Headhunter inzwischen regelrecht überrollt von Angeboten oben genannter Kategorien von möglichen Teilnehmern. Das Dschungelcamp wurde anfangs belächelt, teilweise regelrecht verpöhnt. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei und das Image hat sich gewandelt. Nun ist es ein Quotenrenner und gilt als amüsantes Comedy-Format. Ekelgefühle und Fremdschämen frei Haus und die sogenannten Prominenten zu beobachten, wie sie sich zum Horst der Nation machen, hat schon etwas für sich.
Neben einer neu aufflammenden Bekanntheit winkt für besonders attraktive Damen mit etwas Glück auch ein Platz auf der Titelseite des berühmten Playboy. Den eigenen Körper von Profis ins rechte Licht gerückt zu bekommen und für die Ewigkeit zu erhalten, scheint durchaus ein begehrenswertes Ziel zu sein. Schon einigen Damen ist dies gelungen. Pünktlich zum Beginn der Show oder unmittelbar danach erscheint dann das Magazin auf dem Markt. Mariella Ahrens (Schauspielerin) – März 2004, Susan Stahnke (Ex-„Miss Tagesschau“) – Oktober 2003, Indira Weis (Sängerin) – Februar 2011, Gundis Zàmbò (TV-Moderatorin) – September 2009, Giulia Siegel (Tochter von Musikproduzent Ralph Siegel) – Februar 2009, Isabell Edvardsson („Let`s Dance“-Star) – bereits zweimal im Playboy, 2006 und 2010, sowie Julia Biedermann („Ich heirate eine Familie“) – Februar 2008.
Man sieht, es kann sich durchaus lohnen. Ob die Kandidaten wieder in der Versenkung verschwinden, im Playboy verewigt werden oder wie Dèsirée Nick als „Lästerschwester der Nation“ eine stets begehrenswerte Interviewpartnerin zu werden, eine neue Chance bietet das immer beliebter werdende Format „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ auf alle Fälle.


Gundis Zàmbò – attraktiv auf dem Playboy-Cover

Quelle: t-online.de, focus.de; Bild: Wolfgang Wilde für Playboy September 2009

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