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Dschungelcamp 2012

Das Dschungelcamp 2012 – perfekt inszenierte Show oder doch Reality?

Seit einigen Jahren schießen in der deutschen Fernsehlandschaft Reality Shows wie die Pilze aus dem Boden. Ob „Big Brother“, „Schwer verliebt“ oder „Bauer sucht Frau“, in zahllosen Varianten kann der geneigte Zuschauer dem „Mann von neben“ bei seinem mehr oder weniger spannenden Leben zusehen.
Doch kaum eine Sendung sorgt für so viel Furore wie „Das Dschungelcamp“. Nicht zuletzt dürfte das der umfangreichen Vermarktung der Verantwortlichen zu verdanken sein. Bereits Wochen vor dem Start der Dschungelexpedition für Promis und denen, die sich für welche halten, werden Gerüchte über mögliche Kandidaten gestreut.
Die Ex-Teilnehmer werden vor Kameras gezerrt und die Highlights der vergangenen Staffeln aus den Archiven gekramt. Doch auch die Frage nach der Echtheit dieser Formate sorgt immer wieder für neuen Gesprächsstoff, und das Dschungelcamp macht da keine Ausnahme. So sind auch nach 5 Staffeln kaum Details über Honorare, Gewinn-Prämie oder Vertragsklausen bekannt. Auch über die Frage, ob die Promis möglicherweise mit Regieanweisungen versorgt werden, wird ein Mantel des Schweigens gehüllt. Besonders die Liebesbeziehung von Indira Weiss und Jay Khan in der vergangenen Staffel gab erneuten Anlass über ein mögliches „Drehbuch“, oder vorab getroffene Absprachen zwischen den Teilnehmer zu spekulieren.
Unklar bleibt auch weiterhin, in welcher Gefahr die prominenten Kandidaten wirklich schweben. Obwohl die Verantwortlichen stets im Brustton der Überzeugung versichern das Camp würde sich wirklich mitten im australischen Dschungel befinden und von zahlreichen Gefahren der einheimischen Flora und Fauna bedroht sein, wollen die Zweifler einfach nicht verstummen. Hartnäckig halten sich sogar Gerüchte darüber, dass sich das ganze Szenario in Wirklichkeit in eine gut ausgestattete TV-Studie abspielen würde. Auch wenn der Wahrheitsgehalt dieser Vermutung wohl gering sein dürfte, so „wild“, wie uns die Produzenten weiß machen wollen, dürfte es wohl nicht zugehen. Das Camp wird auf dem Areal einer ehemaligen Farm errichtet und bestens abgesperrt und bewacht.
Neben Dr. Bob und weiterem medizinischen Personal, welches rund um die Uhr für die Kandidaten zu Verfügung steht, gelten auch strengste Sicherheitsbestimmungen und von den eingesetzten Tieren geht keine Gefahr für Leib und Leben aus.
Und sollte es wirklich zum äußersten Kommen reicht ein lautes „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ um im Handumdrehen wieder einem komfortablen und mit allen Extras ausgestatteten Hotelzimmer zu landen. So oder so, die Vorfreude auf die nahende Staffel dürfte bei den meisten Zuschauern ungetrübt bleiben.


Der australische Dschungel oder ein perfektes Studiobild?

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