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Dschungelcamp 2011

Verträge der Kandidaten: Wer zu früh aufgibt, kassiert deutlich weniger!

Sarah Knappik wollte gestern schon das Handtuch werfen und fasste den Gedanken, Australiens Dschungel den Rücken zu kehren. Doch durch die bestandene Dschungelprüfung mit Jay, bei welcher die beiden neben pürierten Kroko-Schwänzen und Kotzfrucht-Cocktail noch ganz andere Ekel-Leckerbissen verdrückten, sammelte die Camp-Zicke anscheinend neuen Mut – vielleicht auch in Hinblick auf die sogenannten Mitwirkendenverträge, die auf 22 Seiten genau festlegen, welche knallharten Bedingungen die Kandidaten zur Erfüllung mitbringen müssen.

Darin heißt es unter anderem:

1. Wer zu früh nach Hause will, verliert das Geld.
2. Wer gegen den Vertrag verstößt, fliegt raus.
3. Wer danach irgendetwas „Unerwünschtes“ ausplaudert, wird nicht zusätzlich belohnt.

Und das macht die Kandidaten doch hellhörig, kassieren sie doch je nach Bekanntheitsgrad zwischen 30.000 und 60.000 Euro. Die Gage wird in vier Raten gezahlt, wobei die beiden letzten Raten (Hälfte der Gage) entfallen, sollte der „Promi“ den erlösenden aber auch finalen Satz „Ich bin ein Star- Holt mich hier raus!“ schreien.
Die Exklusivrechte an Interviews etc. der Campern nach dem Projekt sichert sich RTL ebenfalls, wer sich daran hält, kassiert 10.000 Euro extra. Wer jedoch meint, noch vor Ausstrahlung der letzten Folge etwas verraten zu müssen, dem drohen 30.000 Euro Vertragsstrafe. Nach Vertragsunterzeichnung kalte Füße zu bekommen, führt ohne Angaben von Gründen zur fristlosen „Kündigung“ und wer RTL nervt, kann auch gehen.

Also Sarah, sei brav zu RTL und iss deine Maden, dann klappt’s auch mit den Mäusen.

Quelle: BBfun.de/bild.de / Bild: dpa

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