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Dschungelcamp 2011

Tag 2 im Dschungel: Kakerlaken-Bad für Rainer

Durch den bekannten Schrei zu Beginn der Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ läuteten Sonja und Dirk Tag 2 in Australiens Dschungel ein. Während Jacob-Schwester Eva die Nacht in der freien Natur genossen hat, zeigte sich Katy eher als ruhiger Morgenstarter, dem die Morgenzigarette heilig ist. Getreu dem Motto „Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!“ brachten Sarah, Froonck und Eva ihren Kreislauf mit Aqua-Aerobic auf Trab.
Zur Schatzsuche traten Indira und Sarah an. Die beiden abenteuerlustigen Amazonen machten sich kampfeslustig auf den Weg. Was freundschaftlich begann, endete in einem Beinahe-Zickenkrieg. Ein mit Wasser gefülltes Bambusrohr, welches an einer Seite geöffnet war, musste in einer waagerechten Position im Einklang nach oben gezogen werden, um den Inhalt in einen am Baum befestigten Eimer zu befördern. Doch außer Streit brachte diese Schatzsuche nichts hervor.
Zum neuen Teamchef ernannte Froonck Eva, die erst einmal die Diensteinteilung vornahm. Das Campleben macht redselig und das Lagerfeuer tut sein Übriges. Ganz in diesem Sinne plauderte Indira mit Katy über ihre Inhaftierung in den USA, nur weil sie ohne Arbeitserlaubnis eingereist war, während Eva und Gitta am nahe gelegenen Flüsschen den ersten Waschtag einläuteten. Hier erzählte Eva über den Verlust ihrer geliebten Schwester, den sie bis heute nicht verkraftet hat. Auch Gitta leidet noch immer am Verlust ihrer Mutter, an welche Eva sie erinnert.
In der Zwischenzeit stellte sich Rainer den Fragen seiner Mitcamper bezüglich seines Kommunenlebens. Sex und Drogen bestimmten oftmals den Alltag im Hippieleben. In Gedanken an die wilden 68er schwärmte Rainer davon: „Wir waren Gott!“ und erntete doch einiges Kopfschütteln – allen voran von Mathieu.
Sarah philosophierte über ihre enorme 24-jährige Lebenserfahrung und gab ihre Lebensweisheiten, die in einem Ranking festgehalten wurden, wieder – oder so (ihre Lieblingsfloskel) und nervte damit vor allem Jay und Thomas, die sich im Anschluss von Mann zu Mann einig waren, diese pampige und aufdringliche Art Sarahs nicht zu mögen.
Die zweite Dschungelprüfung stand an und forderte Rainer Langhans zu einem Besuch auf dem „Friedhof der Kuscheltiere“ auf und wer Steven Kings Roman kennt, weiß, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat. Dorthin machte sich Rainer auf den Weg, die Mägen seiner neuen Dschungel-Kommune zu sättigen. Als bekennender Veganer äußerte er, noch bevor er seinen Marsch zur Prüfung antrat, seine Bedenken zur nachfolgenden Dschungelprüfung, denn seinen veganen Prinzipien würde er treu bleiben.
Sonja und Dirk erwarteten den Prüfling neben einem in die Erde eingelassenen Sarg. Als Rainer mitgeteilt wurde, dass er in diesem Sarg ein Bad mit 30.000 Kakerlaken nehmen sollte, wollte dieser zunächst die Prüfung wegen Tierquälerei nicht antreten. Nach einigen gescheiterten Überredungsversuchen von Sonja und Dirk wurde schließlich Dr. Bob zurate gezogen. Dieser erklärte letztendlich, dass Kakerlaken so gebaut sind, dass sie auch eine Atomkatastrophe überleben könnten und somit bestimmt auch Rainer Langhans. Nachdem feststand, dass die Prüfung in keinster Weise tierquälend ist, legte sich Rainer endlich in den Sarg. Lichtundurchlässig verschlossen rieselten die possierlichen Tierchen in den Sarg. Doch was der Alt-Hippie nicht wusste: Der Sarg wurde zudem noch via Kran emporgezogen und schwebte hoch über einem See, als er plötzlich seine Außenverkleidung abwarf und Rainer wie Schneewittchen im gläsernen Sarg mit 30.000 kleinen Kakerlaken-Prinzen sichtbar wurde. Völlig entspannt absolvierte Rainer seine Dschungelprüfung und entledigte sich nicht einmal der Kakerlaken, die nach dem Verlassen des Glassarges noch an ihm hafteten. Die erfüllten 11 Minuten bescherten den Campbewohnern 11 Sterne. Auf sein Empfinden während der Prüfung angesprochen, beschrieb er sein Erlebnis als Kakerlaken-Massage in Kombination mit einer speziellen Akupunktur. Seine Mitcamper zollten ihm ihren Respekt und jubelten über den Gewinn der Dschungelprüfung.

Hobby-Architektin Indira nutzte ihre freie Zeit zur Verschönerung des Camps und bastelte aus Palmblättern kurzerhand ein kleines Dach. Teamchefin Eva nahm sich anschließend besagtes Dach und funktionierte es als Vorleger ihres Feldbettes um. „Das ist respektlos!“, wetterte Indira daraufhin und ließ ihrem Unmut Eva gegenüber freien Lauf (siehe Bild oben).
Pünktlich zum neuen Morgen verkündeten die beiden Pink-Ladys Sonja und Dirk den zusammengetrommelten Campern, wer sich als Nächstes der Dschungelprüfung mit dem verheißungsvollen Namen „Ab durch die Wand“ stellen muss. Wie haben die Zuschauer wohl entschieden? Wen schicken sie durch eine Erdwand, hinter der sich ein Tunnel befindet, in welchem sich allerhand viel Krabbelgetier als Schlüsselwächter tummelt? Aufatmen bei vielen Dschungelkandidaten, wenn der Kelch an ihnen vorüberging, wohingegen Sarah und Froonck als Wackelkandidaten bis zum Schluss schwitzen mussten. Doch auch Froonck konnte aufatmen, denn Sarah wurde von den Zuschauern zur nächsten Dschungelprüfung auserkoren. Sofort vermeldete das blonde Model, dass auch sie nur vegetarische Prüfungen absolvieren wird.
Wie Sarah ihre Herausforderung meistern wird und welche neuen Lagerfeuergespräche Einblicke in das Leben der Dschungel-Bewohner gewähren werden, erfahrt ihr morgen zur gleichen Zeit bei BBfun.de!

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