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Dschungel-Kolumne

Ich bin ein Schwede – Holt mich hier raus! (III)

Deutschland hat mit Joey Heindle einen neuen Dschungelkönig. Auch der alte Schwede hat sich natürlich das spannende Finale im australischen Urwald angeschaut. Wie er über den neuen Monarchen, die Finalisten und die Staffel im Gesamten denkt, verrät er im letzten Teil seiner Dschungelkolumne 2013.

Der König ist tot, es lebe der König! Heil dir, Joey der Hohle! Wow, wer hätte das am Anfang der Staffel gedacht? Olivias schon sicher geglaubter Sieg wurde von Rainman Joey für sich autistiert. Tja, Deutschland hatte schon immer ein Herz für Behinderte. Jedenfalls nach 1945.

Aber ich gönne es ihm auch wirklich von ganzem Herzen. Ehrlich jetzt und ohne Flachs! Ich glaube, wenn es mehr Menschen wie Joey gäbe, wäre dies eine bessere Welt. Allerdings nur ganz kurz, bevor alles ganz fürchterlich zusammenbricht. Let´s getty to rumble!!!

Sein Blick, als er gefragt wurde, ob er seiner Freundin persönlich was sagen will, war unbezahlbar. Das muss man den RTL-Manipula…äh, ich meine Machern lassen: Emotionen können sie toll generieren und ich gestehe, auch ich hatte ein wenig Pipi in den Augen, als die beiden sich in den Armen lagen und die schwiemeligen Geigen aufspielten.

Ansonsten kann ich sagen, dass alle drei das Finale verdient haben. Olivia hat nach meinem Gusto für die Krone ein wenig zu viel gelästert und sich außerdem mit dem arglistigen Ätzwal Iris verbrüdert. Eigentlich ja Hochverrat. Claudelle hat sich von einer für mich nicht existenten Person zu einer tapferen und recht sympathischen (und leicht versauten, hähä) Kandidatin entwickelt. Platz 3 geht für sie voll in Ordnung. Und daß Fiona erst nach Georgina raus musste, war für mich auch ein innerer…Bundesparteitag. Ich kann völlig verstehen, wenn jemand Probleme mit dem roten Pfeifenreiniger hat, aber mir hat sie irgendwie gefallen. Und jetzt dürfen wir gespannt sein, wann sich die beiden vor dem P1 in München gegenseitig versuche zu steinigen (Fiona dürfte gewinnen, da man sie kaum treffen kann).

Was bleibt abschließend zu sagen zu dieser siebten Staffel „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“? Mir hat sie ausgesprochen gut gefallen. Schon allein deshalb, weil sich bei den „Spiegel online“ Kommentaren die vielen Pseudointellektuellen so schön aufregten, dass der Spiegel über diese „niveaulose Sendung“ im Kulturbereich berichtet. Dabei hatten sie leider übersehen, dass es nichts niveauloseres gibt, als Leute, die sich für was Besseres halten. Als ehemaliger Big Brother-Moderator weiß ich, wovon ich rede.

Also, bis zum nächsten Dschungelcamp oder – wer weiß – bis zur nächsten Staffel Big Brother.

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