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Dschungelcamp 2018
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© RTL MG D

Mit diesen Neuerungen will RTL für mehr Krawall im Camp sorgen

Nach einer inhaltlich eher schwachen neunten Staffel wollte RTL seinem Dschungelcamp mit einer Regeländerung neuen Schwung verpassen und ließ die prominenten Kandidaten die ersten Tage in zwei Camps gegeneinander antreten. Damit ist beim Dschungelcamp 2018 jedoch Schluss, ab sofort leben alle wieder gemeinsam im Base Camp. Dort wird es ebenfalls Neuerungen geben, die für mehr Zoff sorgen sollen.

Bereits 2001 hauchte John de Mol seiner Containershow Big Brother neues Leben ein, indem er das Haus in einen armen und einen reichen Bereich teilte. 2006 kopierten der britische Sender ITV die Idee für seine Dschungelshow „I’m a Celebrity – Get me Out of Here“, die Vorbild für das RTL-Dschungelcamp ist. Seitdem werden die britischen Kandidaten jedes Jahr aufs Neue für einige Tage in zwei Teams aufgeteilt, die in der Regel gegeneinander spielen: Team Base Camp und Team Snake Rock.

RTL hingegen hielt lange Zeit am ursprünglichen Konzept fest und trennte die Camp-Bewohner allenfalls für eine Nacht voneinander fern. Erst zur zehnten Staffel im Jahr 2015 übernahm auch Deutschland diese Regeländerung, um der Show nach einer inhaltlich schwachen neunten Staffel einen neuen Dreh zu verpassen.

Aus zwei mach eins: Dschungelcamp 2018 ohne Campteilung

Anders als beim Konkurrenzformat Promi Big Brother, bei dem eine permanente Hausteilung inzwischen die Regel ist, hat das Dschungelcamp aber nie wirklich von zwei Camps profitiert. Insofern verwundert es nicht, dass RTL nun laut Bild.de eine Rolle rückwärts vollzieht und beim Dschungelcamp 2018 auf ein zweites Camp in den ersten Tagen verzichtet. Damit werden die zwölf neuen Kandidaten bereits zum Start am 19. Januar gemeinsam im Base Camp leben und in den Dschungelprüfungen um Essensrationen für alle Promis spielen. Welcher der Dschungelcamp 2018 Kandidaten zu den Prüfungen antreten muss, entscheiden in der ersten Woche weiterhin die Zuschauer.

Zwei Buschtelefone, weniger Interviews und mehr Lästerecken

Das Ende von Snake Rock ist jedoch nicht die einzige Neuerung beim Dschungelcamp 2018. Um im australischen Urwald für mehr Zoff zu sorgen, hat sich RTL weitere Änderungen einfallen lassen. So wird es in diesem Jahr ein zweites Dschungeltelefon geben – dem IBES-Gegenstück zum BB-Sprechzimmer. Streiten sich zwei Bewohner, können die Macher damit beide Streithähne gleichzeitig befragen und so verhindern, dass sich die Gemüter bis zum Gespräch mit den Produzenten wieder beruhigt haben. Interviews außerhalb des Camps, beispielsweise vor oder nach den Dschungelprüfungen, sollen dagegen zurückgefahren werden. Die Dschungelcamper sollen so wenig Kontakt zur Außenwelt haben wie möglich und sich stattdessen stärker mit ihren Mitbewohnern beschäftigen. Damit es da zu mehr Lästerrunden kommt, wurden zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten geschaffen.

RTL wird seine Berichterstattung darüber hinaus deutlich ausbauen und im neuen Spartensender RTL Plus künftig im Anschluss an die Hauptshow den Dschungeltalk „Die Stunde danach“ zeigen. Darin wird Angela Finger-Erben mit Familien-Angehörigen, Ex-Kandidaten und prominenten Fans die Geschehnisse im Camp aufarbeiten.

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