Header image
Dschungelcamp 2016
nuvolas Dschungelkolumne

© BBfun

nuvolas Dschungel-Kolumne: UUUäääH – Truthahnhoden und das gruselige Gesamtpaket Helena

Uuuääähhh! Fermentierte Bohnenkotze…. Kamellippe mit Oberlippenbart… Truthahnhoden mit "Will-ich-nicht-wissen-Zeugs drin" … Nuvola schildert wieder ihr Dschungelcamp 2016 mit gewohnt spitzer Zunge. Viel Spaß beim Lesen...

Nuvolas Dschungelkolumne – Uuuuääääääh!!!

Uuuääähhh! Fermentierte Bohnenkotze…. Kamellippe mit Oberlippenbart… Truthahnhoden mit „Will-ich-nicht-wissen-Zeugs drin“ … Dschungelsülze und die fetten, weißen LEBENDEN Eiweißbomben, mit den gelben Innereien…Habt ihrs gesehen, als Brigitte abgebissen hat und der gelbe Schlonz noch am Kopf hing? Habt ihr gesehen, liebe Kinder, was man alles essen muss, wenn man nicht brav in der Schule lernt?

Ach ich liebe dieses Match und bin doch jedes Mal wieder aufs Neue begeistert, was für Abartigkeiten den RTL-Machern wieder in den Sinn kommen. Ich bin ja mal gespannt, wann es das erste Mal ungeputzte Darmzotten oder frisch gepresste Eiterpickel gibt – noch warm, direkt aus dem Anus oder der Pore natürlich…

Truthahnhoden…. Himmel noch mal, was in aller Welt ist denn da wieder rausgespritzt, als Brigitte draufgebissen hat? Obwohl… will ich das eigentlich wirklich wissen? Wollte ich so genau wissen, was Desiree Nick beim Känguruh-Hodenknacken für eine kleine Glibberspur an der Lippe herunterlief? NEIN! Und diese fermentierte Bohnen, uääähhh, die haben zwischen den bewaffneten Fingerspitzen von Sophia ausgesehen, als hätte jemand mit zähfließender Rotzfahne ins Essen genießt. Aber hatte nur ich den Eindruck, dass das Match nicht zu gewinnen war? Das waren ja Mengenvorgaben, die lagen doch zwischen Gut und Böse. Selbst Ekelfraß-Terminator Melanie Müller wäre da an ihre Grenzen gestoßen. Da kauen die beiden Grazien die Truthahnhoden wie ich Popcorn und schaffen gerade einmal die Hälfte der geforderten Menge. Hallo RTL-Prüfungspraktikant?! Das war wohl eher ein Fliegenschiss statt ner 1 vor der 50.

Menderes schlüft aus dem Ei

Sophia folgt dem Geschehen - Foto: RTL / Stefan Menne

Sophia folgt dem Geschehen – Foto: RTL / Stefan Menne

Und während die einen schon fast Sand in den Taschen haben und in die Reha müssen, schlüpft Menderes aus dem Ei und verliert langsam die grüne Farbe hinter seinen Ohren: Schatzsuche… mit Fummeln und das ausgerechnet mit Vollweib Sophia: So viele gebündelte sexuelle Erfahrungen hatte er wohl im ganzen Leben noch nicht mit einer Frau. Und mal ganz im Ernst: Dafür, dass er ganz viele „Erste Male“ erleben durfte, hat sich der selbsternannte Witzbold doch bislang wacker geschlagen. Ganz viele feine Charaktereigenschaften verstecken sich in einem sehr sensiblen Kerlchen, die mich über so manche IQ-Katastrophe hinwegschmunzeln lassen. Schade, dass er nie gelernt hat, zu sich selbst genauso freundlich zu sein, wie zu seinen Mitmenschen.

Apropos Mitmenschen: Dschungelpost und wer liest Menderes die warmherzigen, aufmunternden Zeilen vor? Emotionskanone Helena. Bei der Fürstin der unbetonten Sätze bin ich mir ja bis heute noch nicht sicher, ob ihre Art mich nervt oder ob sie mir leid tun soll. Ihre gerappten Zuschaueraufrufe und dieses eindeutig zweideutig gemilfte „Ruft mich an!“ in Kombination mit ihrer Frisur, man man man, was für ein gruseliges Gesamtpaket. Mich persönlich provoziert ja leider mittlerweile schon ihr Bild!

Jürgen und der Vollzeitjob als Hiwi

Foto: RTL / Stefan Menne

Foto: RTL / Stefan Menne

Und während mich die Sprüche vom Legator auch oft genug auf die Palme bringen, wundere ich mich, dass dieser immer wieder mit einem Bungee in die dunklen Provokationsnetze der Fürstin hineinspringt. Wie die Motte und die Glühbirne, ständig verbrennt er sich die Flügel und kann es dennoch nicht lassen. Und die Fürstin weiß, welche Fäden sie ziehen muss, um Käpten Kassalla so richtig zum Kochen zu bringen. Und ehe ich lang überlegte, warum “Die hätt ich schon längst umgeknallt!“ frauenfreundlich sein soll, hörte ich den Beef-Satz der Sätze: „Nenn mich nicht Freundchen, Fräulein!“

Jiiehaa, da war er wieder, der Bazooka-Joe Australiens, der Mann, der freiwillig Bockspringen mit dem HB-Männchen macht!

Foto: RTL / Stefan Menne

Foto: RTL / Stefan Menne

Jürgen tat mir ja zu Beginn auch ziemlich leid mit seinem Vollzeitjob als Hiwi. Umso erfrischender finde ich, dass wenigstens einer Humor in das Tagesgeschehen bringt. Wahrscheinlich bin ich da voreingenommen, Jürgens natürliche und humorvolle Art mochte ich schon beim Großen Bruder. Denn ehrlich? Das ist es, was ich sehen möchte. Ich möchte lachen, mich über Dschungelprüfungen und deren Durchführung ereifern. Ich will mich freuen darüber, wie sehr sich freiwillig teilweise verarmte TV-Pleitegeier zum Affen machen müssen, um wieder ein wenig PR zu genießen oder auch nur die nächsten Mieten zahlen zu können. Ich will Neues lernen, will introvertierte Kartoffeln essen, will Brückentiere und Waldtiere sehen. Schließlich weiß ich jetzt auch schon, dass die Dinos ausgestorben sind, weil sie halt Scheiße gebaut haben… Ich möchte keine ewigen Provokationen und Diskussionen, keine Vorhaltungen oder Anfeindungen in Dauerschleife.

Mein Satz der Staffel bisher kam von Sophia, die nach einem Dschungelbäuerchen meinte: „…uups, mir stoßen immer noch die Hoden von gestern auf.“ Sehr gut Sophia, da konnte sich bestimmt die ein oder andere ein tatsächliches Bild davon machen, wie übel säuerlich dein Reflux gewesen sein muss.
Wer auf den Thron gehört? Hm… das ist mir letztlich egal. Der eklige Weg zu Zepter und Krone ist für mich das Ziel.

In diesem Sinne wünsche ich uns noch eine lustige Rest-Dschungelzeit, mit vielen Ekelmatches und viel Spaß hier bei BBfun.

Eure nuvola

Gefällt dir der Artikel? Teile ihn in den sozialen Netzwerken!



Mehr zu diesem Thema

Deine Meinung zählt!

Kommentare