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Promi Big Brother 2014

Promi Big Brother: Staffel 2 soll besser werden

Während der Medientage in München ging es auch um Promi Big Brother. Die Staffel 1 des neu von SAT.1 adoptierten Formates brachte einiges an Kritik mit sich. Die Fans waren unzufrieden, die Medien zerrissen sie. Doch auch Vorschläge konstruktiver Art waren zu hören. Zunächst aber einmal äußerte sich Jan Böhmermann und deckte die Fehler auf.

Promi Big Brother: Staffel 2

„Das war klassisches Produzentenversagen“

Der Endemol-Chef Marcus Wolter war in diesem Moment nicht persönlich anwesend, das hinderte Jan Böhmermann jedoch nicht, sehr deutliche Worte zu Promi Big Brother zu finden.

„Das war eines der am spektakulärsten gescheiterten Formate, die ich jemals gesehen habe.“ Das Dschungelcamp sehe man, weil sich die Prominenten lächerlich machen. „‚Promi Big Brother‘ habe ich allerdings geschaut, weil ich sehen wollte, wie sich die Produktion lächerlich macht“. Klare und überdeutliche Worte von Jan Böhmermann.

Er ging auch ins Detail: Die Verpflichtung von David Hasselhoff sah er als Fehler an, da die Sprachbarriere nicht förderlich gewesen sei. Und das spätere Engagement von Pamela Anderson bezeichnete Böhmermann gar als „durchsichtiges Manöver“, mit dem man die bestehende Medienkompetenz der Zuschauer „komplett ignoriert“ habe. Ende der 90er Jahre haben solche Aktionen noch funktioniert, heute eben nicht mehr.

Das war mehr als deutlich und ein hartes Stück zu schlucken für Karl König, Geschäftsführer und COO von ProSiebenSat.1 TV Deutschland und das wollte er natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Die Performance des Formats fand er völlig in Ordnung und wollte diesem Thema auch nicht zuviel Zeit widmen. Aha, die Fans von Big Brother würden diesem Thema noch viel mehr Zeit widmen.

Promi Big Brother: Staffel 2 soll besser werden

Später räumte Karl König jedoch ein, dass man auch bei ProSiebenSat.1 nicht zufrieden war. Und dann kam der entscheidende Satz:

„Wir lernen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.“

In diesem Satz bezog sich Karl König ausgerechnet auf seinen Kritiker Böhmermann, der am Anfang sagte, dass Scheitern auch zum Geschäft gehöre. Dieser wehrte sich sofort und machte darauf aufmerksam, dass er sich auf „Newcomer-Formate“ bezogen hätte und Big Brother schließlich kein Newcomer ist. Die zahlreichen handwerklichen Fehler wären also durchaus vermeidbar gewesen. „Ganz klassisches Produzentenversagen“ attestierte Böhmermann – und bekam Unterstützung von der ehemaligen Sat.1-Chefredakteurin Tanja Deuerling, die inzwischen als Beraterin arbeitet.

Viel Geld sei verschwendet worden wegen „fehlender kreativer Routine“, sagte Tanja Deuerling und dwdl schrieb, dass man ihr angemerkt hätte, wie sie deutlich machen wollte, dass man stattdessen viele schöne Dinge hätte produzieren können.

Auch  ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs fand keine lobenden Worte, dennoch gestand er den Kollegen zu, dass sie zu Anfang die richtige Entscheidung getroffen hätten, das zeigte sich durch die starken Quoten zu Beginn der Staffel.

Fazit: Es gibt viel zu tun, packt es endlich an und wir vergessen obigen Satz nicht: „Wir lernen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen“. Wir sind dabei!

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