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Promi Big Brother 2013

Promi Big Brother: Sprachen-Chaos nervt BB-Fans

"Wer kennt wen" war der Tenor beim Einzug in das Promi Big Brother-Haus, in die gerade angesagteste und in den nächsten knapp zwei Wochen wohl auch berühmteste TV-WG deutschlandweit. Aber so einfach ist es gar nicht sich einander vorzustellen und miteinander Small Talk zu betreiben, wenn die sprachliche Barriere einen verbalen Riegel davor schiebt.

Was den Kandidaten schon Schwierigkeiten bereitet, wird den Zuschauern noch unverständlicher und so drücken sie auch via Twitter und Facebook ihren verständlicherweise hochgekochten Unwillen aus. Und das in verbal ebenso wenig rücksichtsvoller Form.

Das Motto von gestern – Promi Big Brother: Sprachen-Chaos

Ganz nach dem bekannten Motto „wie es in den Wald hinein schallt . . „. Allerdings ist die Fäkal-Jargon-Blondine kaum der Übersetzung wert und „The Hoff“, der in diesem Haus kaum eine Mauer zum Einsturz singen wird, an dessen Lippen hängt man eben einfach nur erstaunt rum – egal, was diesem Herrn der Noten und Nixen aus dem Mund kommt (nein, keine Burger-Puzzle-Teile) – es ist einfach nur toll und WOW. Er „found the Schränke“ und bedient sich immer wieder einiger verbaler Highlights und „ich bin ein Berliner“ funzt immer, or what meinst you?

Sprach-Chaotin serviert Müll-Suppe

Warum auch immer, aber Marijke rettet so manche worst-case-Situation. Garbage soup oder doch cabbage soup? Die Mini-Play-Back-Moderatorin ist sprachlich allround-befähigt und konnte gestern dem Big David vom Beach & Bay ein großes Fragezeichen aus dem Gesicht zaubern, welches zuvor Jenny Elvers – mitnichten ähnlich begabt im English for Fortgeschrittene – dort hin befördert hatte! Garbage soup ließ den Knight Rider entsetzt schauen, dachte er, dass der Big Brother-Container doch noch mehr mit Müll zu tun haben könnte, als ihm vertraglich zugesichert wurde? Weit gefehlt, es fehlte nur am geeigneten Google-Übersetzer, doch für diese Internethilfe sprang fröhlich das Oranje-Mädel ein und rückte Hasselhoffs Vorstellung einer spartanischen Küche wieder zurecht. Kohlsuppe – aha – na das ist doch was anderes als Müll-Suppe! Wirklich?

Cabbage Soup und der sch**verf** peep- Putzlappen-Fäkal-Sprach-Freak

Wer Natalia noch nicht kannte, wer sie nicht beim Versuch einen Millionär zu catchen sehen und vor allem hören konnte, bekommt hier nachgeliefert und das fett! Der „Böse-Worte-Counter“ bekommt bei ihr Tachykardie und auch mancher Zuschauer findet seinen privaten Buzzer auf der Fernbedienung. Den goldenen Buzzer, den es auch bei der Casting-Show „Superstar“ gibt, und durchwinken ins Finale – das ist hier wohl fehl am Platz.

Promi Big Brother spielt „Stille Post“ mit den Zuschauern

Bei manchen Wortbeiträgen ist jegliche Übersetzung fehl am Platz, aber, wie gesagt, die, die man in Erinnerung behält, sind leider Murks. Sowohl in der Sache selbst als auch in der sprachlichen Note. Apropos Note – wenn Sat.1 das mit den Mikrofonen nicht besser hinkriegt, kleiner Tipp, lasst Hasselhof die Freiheit besingen und den Percival seine „Lower-the-voice-Töne“ zelebrieren (davon gibt´s Play-back-Möglichkeiten) und nennt das Ganze dann „BTuN-Super-Language&Voice-Stadl“.

Doch vielleicht werden die letzten zehn Tage besser als die Nuschel-Kuschel-Eingewöhnphase und hoffentlich schraubt Sat.1 noch ein wenig an den Lautstärkereglern, auf dass alle BB-Fans alles hören und genießen können.

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