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Promi Big Brother 2013

Promi Big Brother 2013: Quoten einstellig – was war los?

Promi-Big-Brother weiterhin im Quotentief! Morgen endet bereits die erste Woche, was haben wir uns gefreut und wie enttäuscht wurden wir bisher? Die Quoten befinden sich auch weiterhin im Sturzflug, nur einmal war eine Besserung zu spüren und gab Hoffnung. Doch die wurden gestern leider wieder zunichte gemacht.

Promi Big Brother 2013: Quoten

SAT1 ist es immer noch nicht gelungen die Zuschauer vom Projekt Promi Big Brother zu ĂĽberzeugen. Mission „Sturzflug“ könnte man dieses Unterfangen bisher bezeichnen. Es reiĂźt uns nichts vom Hocker, wenn auch die Bewohner eigentlich genĂĽgend Potential haben, interessant zu sein. MĂĽssten nur die Aufgaben und Matches unterhaltsam sein, aber, aufgrund der begrenzten Sendezeit, kann keiner wirklich am Geschehen teilhaben.

Diese eine Stunde, die wir der „Liveshow“ beiwohnen dĂĽrfen besteht ĂĽberwiegend aus Geplapper der beiden Moderatoren oder aus Werbepausen. So wirklich viel aus dem Haus bekommen wir nicht mit und wenn, dann nur Sequenzen, die einen nicht wirklich informieren.

Gestern konnte Promi Big Brother erwartungsgemäß nicht gegen die Champions League bestehen. Wie auch, da spielen deutsche Topmannschaften, es geht um etwas Wichtiges und dann steht dem eine unspektakuläre Reality-Show entgegen.

Aber Champions League hin oder her: Die Quoten, sind ja nicht nur schlecht, wenn es gegen Fußball geht, es geht auch so mehr oder weniger den Bach runter. David Hasselhoff ist weg – die einen sagten, dass dieses den Quoten keinen Gefallen tut, andere sind froh, dass das ständige Englisch-Gequatsche ein Ende hat. Also wird nicht der Auszug für den Einbruch verantwortlich sein. Es werden Sachen wiederholt, es ist langweilig, es wird immer auf denselben Geschichten herumgeritten und die Moderatoren versuchen witzig zu sein. Tolle und prickelnde Unterhaltung ist sicher anders!

Promi Big Brother 2013: Quoten sind im einstelligen Bereich angelangt

Strafe für den gestrigen Abend sind dann nur noch 8,9 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, das ist echt mehr als mager! Eine Verlängerung der Liveshow war dann auch nicht wirklich hilfreich, da manche nur noch wollten, dass es zu Ende ist und man dann in Echtzeit dem Geschehen im Haus folgen konnte.
Insgesamt gesehen, waren nur noch 1,34 Millionen Zuschauer bereit der Liveshow zu folgen und das sind immerhin 400.000 weniger als am Vortag. RĂĽckblickend hat also Promi Big Brother gegenĂĽber der Auftakt-Show schon fast zwei Millionen Zuschauer verloren!
Sicher kein Pappenstiel, hatte man sich doch so viel von diesem Format erwartet und erhofft. Der zwischenzeitliche Anstieg war ein kleines Flämmchen, das das Feuer nicht wirklich entfachen konnte.

Eine Hoffnung bleibt, nämlich dass es in den kommenden Tagen wieder besser wird, da man sich nicht mehr dem Gegner „FuĂźball“ gegenĂĽbersieht – aber ob das wirklich der Grund war, dass immer mehr Leute abspringen, darf bezweifelt werden.

SAT.1 krankt also genau wie die anderen Sender im Moment und schafft es nicht, die Zuschauer langfristig an die Bildschirme zu fesseln. Vor der Liveshow sind bereits „Die strengsten Eltern der Welt“ an einem neuen Tiefpunkt angelangt. Gerade mal 1,98 Millionen Zuschauer waren bereit zuzusehen, wie diese missratenen Teenager in der Ferne wieder auf den Boden der Tatsachen zurĂĽckgebracht wurden.

Was also läuft falsch in der deutschen Fernsehlandschaft? Ist der Markt einfach übersättigt von den vielen Realityformaten oder geht den Deutschen einfach der Voyeurismus verloren und wir streben wieder mehr nach guter Unterhaltung? Wir werden euch auf dem Laufenden halten, ob sich Big Brother noch einmal aus dem Quotenkeller herauskommen wird!

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