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Promi Big Brother 2013

Borris Brandt spricht über „Celebrity Big Brother“ und die Zukunft

Gestern haben wir euch bereits über die Reaktion von Borris Brandt zu „Celebrity Big Brother“ und die Übernahme des großen Bruders von Sat.1 berichtet. Nun hat er sich auch in einem Interview mit quotenmeter.de ausführlich darüber geäußert. Natürlich sprach er wie immer Klartext ohne Umschweife und strategische Formulierungen, eben so wie wir ihn kennen.

Natürlich war die erste Frage, ob er von dieser Nachricht überrascht wurde. Er verneinte, es war ihm schon klar, dass Big Brother zurückkehren würde. Verwundert hat ihn, dass es so schnell ging. Brandt: „Die Gespräche zwischen Sat.1 und Endemol sollen erst kürzlich begonnen haben. In der Presse sah es so aus, als ob Nico Paalzow da der entscheidende Mann gewesen ist. Mir wurde aber gesagt, dass sich vor allem Holger Andersen, der ja jetzt bei ProSiebenSat.1 arbeitet und früher RTL II-Programmdirektor war, für «Big Brother» massiv stark gemacht hat.“ Kurz und trocken äußerte er sich über den Grund der Übernahme: des Geldes wegen.

Ob wohl ein Zusammenhang zwischen der nicht gerade gut verlaufenen Staffel 11 und dieser Neuentwicklung bestehen würde? „Wir sprechen hier von zwei Formaten – einmal von «Big Brother» und einmal von «Celebrity Big Brother». Das normale «BB» ist mehr als mausetot. «Celebrity Big Brother» hat vor allem bei Sat.1 große Chancen, weil man bei einem solchen Sender nochmal andere Kandidaten bekommt als bei RTL II. Ich habe ja selbst Promis für «BB» bei RTL II gecastet – wir hatten damals Küblbock und auch Olivia Jones. Mit dem richtigen Cast wird in Sat.1 ordentlich was gehen. Aber: Das normale «Big Brother»-System wird nur noch schwer funktionieren. Man müsste sich mehr am Alltag orientieren und dann sollte man am besten gleich den «Goldenen Käfig» holen.“ (Brandt versuchte in der Vergangenheit dieses Format nach Deutschland zu holen, misslang ihm jedoch. Wem dies nichts sagt, klickt hier.)

Was unterscheidet eigentlich das „Dschungelcamp“ von „Celebrity Big Brother“? Brandt erklärte: Beim Dschungelcamp nehmen die Prüfungen sehr viel Raum ein. Bei „Celebrity Big Brother“ sind die Zuschauer näher am Star, es geht um zwischenmenschliche Beziehungen und letztendlich ist es das, was die Menschen an den Bildschirm zieht.

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Nun lässt er noch die Katze aus dem Sack. Er sagt, dass er aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, dass Sat.1 „voxiger“ werden will. Er hofft weiterhin, dass die Macher auf Porno, Busen und Stripper verzichten wird. Es sei ein Unterschied ob Porno-Klaus und Micaela oder ob Lena Meyer-Landrut und Michel Friedman ins Haus einziehen werden. Das Format lebt von der Qualität der Kandidaten. Borris Brandt denkt jedoch, dass dies bereits gut von Sat.1 überlegt wurde und sie schon Kandidaten in der Hinterhand hätten. Weiterhin plädiert er für eine Sendezeit um 20.15 Uhr, da man um diese Uhrzeit die Unter-30-Jährigen am besten erreicht.

Auch wenn Brandt nicht an eine baldige normale Big Brother-Staffel glaubt – dies wird auch er erst nach „Celebrity Big Brother“ beurteilen können – dennoch gab er uns Hoffnung mit seinem Statement auf die Frage, ob es für ihn denkbar sei, dass ein normales „Big Brother“ zurückkehre: „Ja, absolut. Wenn ich etwas zu sagen hätte, dann würde ich den Produzenten schon jetzt beauftragen, mir einen Cast für eine normale «BB»-Staffel vorzulegen.“ Das gibt doch wieder Hoffnung!

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