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Promi Big Brother 2017
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© Sat.1/EndemolShine Germany

Marc Rasmus über die Änderungen bei Promi Big Brother 2017

Marc Rasmus ist bei ProSiebenSat.1 nach einigen Personalrochaden auf dem Chefsessel von Kabel Eins gelandet. Doch wenn der große Bruder ruft, wird Marc Rasmus auch für Sat.1 tätig und übernimmt auf Sendersender die Gesamtverantwortung für das Projekt. Kein Wunder, schließlich betreute er einst für RTL2 die ersten sechs Big Brother-Staffeln. Im Interview mit DWDL.de spricht er nun über die anstehenden Änderungen bei der fünften Promi-Runde.

Gerne wird von manchen Fans gefordert, dass sich Big Brother wieder an seinen alten Wurzeln orientieren sollte. Dabei wird häufig vergessen, dass sowohl die Produktionsfirma EndemolShine Germany als auch der Sender Sat.1 durchaus Personal ins Rennen schicken, die das Format und seine Entwicklung bestens kennen und im Jahr 2000 einst bei der Geburt des großen Bruders dabei waren. Während EndemolShine auf Rainer Laux, Produzent der ersten Stunde, setzt, kommt bei Sat.1 Marc Rasmus zum Einsatz. Er war von 2000 bis 2005 zunächst als Producer und später als Unterhaltungschef von RTL2 tätig und hat dort mitgeholfen, Big Brother in Deutschland zu etablieren. Seit 2010 ist er für ProSiebenSat.1 tätig und kümmert sich inzwischen als Senderchef überwiegend um kabel eins, seit der zweiten Staffel aber auch um Promi Big Brother.

Marc Rasmus

Foto: ProSiebenSat.1/ Martin Saumweber

Marc Rasmus, Promi BB-Verantwortlicher bei Sat.1, äußert sich zu Änderungen

In seiner Rolle als Promi Big Brother-Verantwortlicher hat er mit dem Medienmagazin DWDL.de kurz vor dem Start der fünften Staffel über die Änderungen an dem Format gesprochen. Mit neuen Informationen hält sich aber auch Marc Rasmus zurück, erklärte dafür viele Entscheidungen für die der Sender in den vergangenen Tagen ordentlich Kritik einstecken musste.

Jochen Bendel wird neuer Duell-Master

Bekannt war bereits, dass Sat.1 auf ein Publikum verzichten wird. Der Grund hierfür ist, dass es ohnehin kein Studio mehr geben wird. Stattdessen wurden rund um das Haus Moderationsplätze geschaffen, von denen sich Jochen Schropp und sein neuer Moderationspartner Jochen Bendel melden werden. Letzterer wird aber nicht nur durch die Sendung führen, sondern in die Fußstapfen von Mac, Miss Mac und Tim treten und die Rolle des Duell-Masters übernehmen. Die Duelle sollen in diesem Jahr wieder „aufwendiger, spektakulärer und herausfordernder“ werden, weshalb es nun auch wieder eine Outdoor-Arena geben wird. Zumindest hier erfüllt man also Zuschauerwünsche nach einem richtigen Matchfield.

Livestream-Aus: Sat.1 möchte Hoheheit über Berichterstattung

Keine Freunde hat sich Sat.1 indes mit der Entscheidung gemacht, auf einen Big Brother Live-Stream zu verzichten. Laut Marc Rasmus möchte man in diesem Jahr die Geschichten „zentral aus einer Hand“ erzählen und die Zuschauer verstärkt auf die eigene Webseite locken. Damit wird allerdings auch verhindert, dass die Presse eigenständig über die Ereignisse im Haus auf Basis des Live-Streams berichtet. Ob sich diese Strategie auszahlt, bleibt freilich abzuwarten.

Big Brother wird konsequenter werden

Keine Infos gibt es von Marc Rasmus derweil zur konkreten Ausgestaltung des neuen Staffelkonzepts, das unter dem Motto „Alles oder nichts“ steht. Zu den Lebensverhältnissen im Haus erklärt er lediglich, dass Big Brother über den Status der Promis entscheidet, und wiederholt damit die Worte des großen Bruders aus dem diesjährigen Trailer. „Es ist sein Haus und er wird in diesem Jahr sehr viel konsequenter sein“, so Rasmus.

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