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Promi Big Brother 2017

„FURCHTBAR! Tragisch! Unnötig!“ Ex-Endemol-Chef Brandt rechnet mit Promi BB ab

Wirklich überzeugen konnte Promi Big Brother mit der aktuell laufenden fünften Staffel noch nicht. Nachdem bereits die Zuschauer sich über eine zusammenhanglose Schnipselshow beklagt haben, meldet sich nun auch Ex-Endemol-Chef Borris Brandt zu Wort und findet deutliche Worte.

Borris Brandt

Von 2001 bis 2008 Chef von Endemol Deutschland Borris Brandt (Foto: AIDA)

Ein Name, der in Deutschland oft mit Big Brother verbunden wird, ist Borris Brandt. Es ist der Name eines streitbaren, aber sicher leidenschaftlichen Medienmachers, der von 2001 bis 2008 als General Manager die Geschäfte von Endemol und damit auch Big Brother in Deutschland verantwortet hat. Und auch wenn er sich an der Spitze der Produktionsfirma selbst immer wieder Kritik von den Fans anhören musste, so genießt er in der Community doch große Beliebtheit.

Das liegt sicher nicht nur daran, dass einige der beliebtesten BB-Staffeln während seiner Amtszeit den Weg auf den Bildschirm fanden, sondern an seiner Leidenschaft für das Format. Selbst nach seinem Aus bei Endemol verfolgt er die Entwicklung des großen Bruders, ist gern angefragter Interviewpartner diverser Medienseiten und hält auch mit deutlicher Kritik an Big Brother und seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht zurückhält.

Ex-Endemol-Chef Borris Brandt schimpft über Promi Big Brother 2017

Auch zur aktuellen fünften Staffel von Promi Big Brother 2017 hat er wieder eingeschaltet, ist jedoch wie viele andere Fans nicht gerade begeistert von der Show. „OMG, what a mess! Eine sehr gute Grundidee, mit toller Arena und gutem Haus, die am tragischen Cast, aber vor allem am 1999-Style und 08/15 Storytelling scheitert!“, so Brandt in seinem Statement.

Als Beispiel führt er an, dass keine emotionalen Entwicklungen in den Folgen erzählt werden und die Zuschauer über die Hintergründe sowie den Ausgang von Streitigkeiten im Haus im Unklaren gelassen werden. Ebenfalls kritisiert werden von ihm Duschszenen sowie die gestrige Tattoo-Aktion, die er mit „ganz bösen historischen Abzeichen“ gleichsetzt.

Brandt: Die Redaktion hat ihr eigenes Format nicht verstanden

Des Weiteren beklagt Borris Brandt sich darüber, dass die bei den Fans äußerst beliebte BB-Stimme kaum zum Einsatz kommt, obwohl es das wichtigste Bindeglied zwischen Format und Fans sei: „Leider ist für die Macher Big Brother (die Stimme) selbst nur der verlängerte Arm einer flachen, bösartigen Redaktion, die eigentlich foltern, unterdrücken und quälen, aber nicht unterhalten will. Mit der Stimme von BB könnte man soviel mehr machen!“

Doch nicht nur beim Einsatz der BB-Stimme findet er harte Worte für die verantwortliche Redaktion. „Big Brother scheitert daran, dass es in der Redaktion keine emotionale Intelligenz und keine Liebe zu Menschen und Geschichten gibt! Und das es keinen interessiert, was der Zuschauer fühlt, sucht und erwartet! FURCHTBAR! Tragisch! Unnötig! Sie haben ihr eigenes Format nicht verstanden und bauen auf billige Effekte statt auf Menschen, Gefühle und Geschichten. Handwerklich ganz schlecht produziert und erzählt“, so sein harsches, abschließendes Statement.

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