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Big Brother News

„Massenshows“ (wie z.B. BB) laut Stoiber gesellschaftlich problematisch

Edmund Stoiber meldet sich zum Thema „Private TV-Anbieter“ zu Wort. Diesmal kritisiert das bayrische Urgestein die Medienlandschaft.
Das Unterhaltungsprogramm sei „häufig sehr flach, keine Frage“. Die Süddeutsche Zeitung befragte ihn noch etwas näher: „Manches im Nachmittagsprogramm, auch bei den Sendern, die wir jetzt gesellschaftspolitisch beraten, entspricht nicht den Qualitätsansprüchen des Beirats“. Dazu muss man wissen, dass Stoiber seit einiger Zeit Chef des Programmbeirats der Privat TV-Familie Pro Sieben Sat.1 ist.
Besonders ziehen sich „Massenshows“ wie „Big Brother“ oder das „Dschungelcamp seinen Unmut zu, teilweise auch „DSDS“. Diese Formate hält er für gesellschaftlich problematisch. Seiner Meinung nach verstoßen diese Sendungen gegen die Grundprinzipien des menschlichen Zusammenlebens. O-Ton: „Ich bin gegen das Niedermachen oder Bloßstellen anderer“.
Wenn man sich das Interview genauer betrachtet fällt auf, dass Stoiber anscheinend die wahre Bedrohung der privaten TV-Sender in Internetriesen wie Facebook und Google sieht. Er spricht es auch ganz klar aus: „Dass Google sich womöglich um die Fußball-Bundesliga bemüht, um sie im Internet zu zeigen, zeigt, dass wir mitten in der digitalen Revolution sind“. Natürlich werden auch wieder Einschränkungen der Online-Aktivitäten bei ARD und ZDF gefordert.
Man würde es Edmund Stoiber nicht zutrauen, doch auch er ist häufig im Netz aktiv. Er outet sich sogar als Digital-Junkie. Nach dem Lesen seiner morgendlichen Zeitung geht der Urbayer erstmal „online“. Stolz verrät er, dass er iPhone und iPad besitzt und gebraucht. Mit einem Schmunzeln erwähnt er noch, dass sich manche Kollegen darüber gewundert hätten.


Urgestein Stoiber kritisiert die Medienlandschaft

Quelle: wuv.de; Foto: © Bayern.de

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