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Was macht eigentlich?

„Was wurde eigentlich aus…?“ – Aleks im Gespräch

Kleine Frau – große Wirkung, so könnte man Big Brother 10-Aleks beschreiben. Die hübsche Lüdenscheiderin verblieb zwar nur gut zwei Monate im Haus, trotzdem sorgte sie unter den Zuschauern für Gesprächsstoff wie sonst kaum eine Bewohnerin. Sahen die Klaus-Befürworter endlich die lang ersehnte Unterstützung für ihren Liebling in ihr, konnten die anderen nur verwundert den Kopf schütteln. Schon nach kurzer Zeit zog Aleksandra mit Mitbewohner Klaus in die Suite und teilte, nebst Stoffpuppe Hans, das Bett mit dem Pornostar. Während Klaus und Aleks sich immer näher kamen, wurde die Kluft zwischen ihr und den restlichen Mitbewohnern immer größer und schien bald unüberwindbar.
Für Aleks brachen schwere Zeiten an, konnte sie ihren Mitbewohnern doch nichts mehr recht machen. Hinter jeder Freundlichkeit der zierlichen Brünetten wurden böse Absichten vermutet, jedes klärende Gespräch endete im Streit. Immer öfter sah man Aleksandra traurig und nachdenklich, weit ab der Gruppe. Besonders die ewig raren Zigaretten und der damit verbundene Nikotinentzug, ließen Aleks Nerven völlig blank liegen.
Verbündeter Klaus nahm sich diesem Problem an, verwaltete und rationierte die Kippenvorräte der 26-Jährigen. Allerdings gab es auch zwischen den beiden Verbündeten nach und nach immer mehr Reibungspunkte und Streitereien. Das hatte nicht nur im Big Brother-Haus Auswirkungen. Auch viele Klaus-Fans schwenkten um, sahen Klaus‘ Favoritenrolle durch Aleksandra gefährdet und stellten sich gegen sie. Die Quittung bekam Aleksandra am 17. Mai 2010, als sie das Auszugsvoting gegen Pornosternchen Lilly mit 50,4% knapp verlor und das Haus verlassen musste. Während ein trauriger und fassungsloser Klaus zurückblieb, feierten die restlichen Bewohner der zerstrittenen TV-WG fast euphorisch ihren Auszug.
Wie Aleks ihre Zeit im Haus heute sieht, erfahrt ihr exklusiv bei BBfun.

An dieser Stelle möchten wir uns natürlich auch herzlich bei Aleksandra bedanken, die sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten.
Wenn ihr auch künftig immer darüber informiert sein wollt, was Aleks Neues zu berichten weiß, könnt ihr sowohl auf ihrer Homepage als auch ihrer Facebook-Seite fündig werden.

Alle Bewohner hatten ihre Fürsprecher. Aber auch mit Kritik wurde nicht gespart. Wie war es für dich, etwa in Foren zu lesen, wie dir fremde Menschen begegnen oder über dich urteilen?

Ich musste mich erstmal an die Situation gewöhnen, da ich im Vorweg noch keine Erfahrungen im Medienbereich hatte. Dank meiner Familie und meinem Umfeld hatte ich Rückhalt, was sehr wichtig ist, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Es war mir vor dem Projekt schon klar, dass mich die Leute entweder mögen oder doof finden werden, also war ich darauf vorbereitet. Meine Fans sind mir bis heute sehr wichtig und ich schätze jede konstruktive Kritik – ich versuche immer, an mir selbst zu arbeiten, um ein besserer Mensch zu werden. Was mich sehr enttäuscht hat, waren die ganzen „Fakeaccounts“, die gemacht wurden, um auf meinen Seiten Meinungen zu bilden.

Deine Bezugsperson im Big Brother-Haus war eindeutig Klaus. Daraus hast du selbst auch niemals ein Geheimnis gemacht. Bereust du es heute vielleicht, dich so stark auf ihn fixiert zu haben?

Ich denke, dass jeder Mensch Phasen hat, in denen er sich auslebt oder herumprobiert. Es ist wichtig, zu sich und seinen Entscheidungen zu stehen und daraus zu lernen.

Stehst du noch immer in Kontakt mit Klaus und wenn ja, wie würdest du euer aktuelles Verhältnis beschreiben?

Klaus und ich haben keinen Kontakt mehr, da ich ihn nach der Zeit im Big Brother-Haus ganz anders kennengelernt habe. Er hat eine andere Lebenseinstellung als ich, deswegen empfinde ich nichts mehr für ihn.

Ihr seid euch im Haus auch körperlich näher gekommen. Wie reagierten deine Freunde und Verwandte auf die Streicheleinheiten mit Klaus?

Sie stehen hinter mir und dem, was ich mache. Sie haben es akzeptiert.

Würdest du sagen, die Teilnahme an Big Brother war eine lehrreiche Erfahrung? Wie hat sich diese Zeit auf dich ausgewirkt, hat sie dich verändert?

Die Zeit hat mir insofern etwas gebracht, dass ich viele tolle Menschen kennenlernen konnte, die ich sonst nicht kennengelernt hätte. Verändert habe ich mich dadurch nicht wirklich, vielmehr nach der Zeit im Haus.

Gab es – über die persönliche Entwicklung hinaus – auch berufliche Konsequenzen für dich? Boten sich dir neue Chancen oder gab es gar konkrete Jobangebote?

Nachdem ich aus dem Haus ausziehen musste, meldeten sich einige Manager und Produzenten, die große Versprechungen gemacht haben.
Die waren aber nur darauf bedacht, meine Fans und mich auszunutzen, um ein paar Euro zu verdienen. Ich habe rechtzeitig die Notbremse gezogen und habe dann nach 6 Monaten endlich einen Manager gefunden, der mich so sein lässt, wie ich bin und mir dabei hilft, meine Ideen zu realisieren. Ich habe in den letzten Monaten zwei Fotoshootings gehabt und Charity-Projekte, wie z.B. den „Showtalk“, unterstützt. Im Juni wird es auch eine Veranstaltungsreihe von und mit mir geben.

Eine Person, die bei den Zuschauern ins Kreuzfeuer der Kritik geriet, war Hauspsychologe Uli. Doch wie war es aus deiner Sicht, haben die Gespräche mit ihm geholfen?

Nein.

Für den Zuschauer ist natürlich auch immer interessant, was hinter den Kulissen abläuft. Spekuliert wird etwa über Knebelverträge oder gezielte Eingriffe durch Anweisungen im Sprechzimmer. Kannst du uns etwas über diese Hintergründe erzählen?

Dazu darf ich leider nichts sagen. Ich kann aber versichern, dass ich keine Regie-Anweisungen bekommen habe.

Die elfte Big Brother-Staffel steht vor der Tür. Wirst du diese verfolgen und welche Verbesserungsvorschläge würdest du den Machern unterbreiten?

Ich denke, dass ich hin und wieder einschalten werde. Vorschläge habe ich keine, da mit Sicherheit jetzt schon alles bis ins Detail durchgeplant ist.

Möchtest Du Deinen Fans noch etwas sagen?

Klar! Ich möchte euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung danken – damals, wie heute. Es ist schön, dass es euch gibt!

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