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Jenny Elvers HSE24

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Elvers und Nick: Wirbel um Schmuck-Kollektionen im Tele-Shopping

Dass Stars Düfte, Schmuck und Mode vertreiben und sich neben ihren eigentlichen Jobs ein Zubrot verdienen, ist weltweit mittlerweile zur Normalität geworden. Auch in Deutschland vertreiben Prominente Produkte, indem sie mit ihrem Namen dafür werben. Désirée Nick und Jenny Elvers sorgen damit derzeit jedoch für ordentlich Wirbel.

Jenny Elvers und Désirée Nick vereint mehr als die Teilnahme bei „Promi Big Brother“: Beide haben in den letzten Jahren mit Modeschmuck im Teleshopping geworben – Elvers zunächst bei HSE24 und dann bei Channel21, Nick bei QVC. Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, scheinen sich beide Kollektionen jedoch nur in Details zu unterscheiden. Andere Farben, andere Steine, selbes Design: Der Trick dahinter ist das sogenannte „Branded Product“ – also Ware, die massenweise zunächst ohne Markennamen im Ausland produziert wird und dann unter prominentem Namen beworben werden kann.

QVC ahnungslos: Schmuckdesign wurde schon 2009 verwendet

Nachdem Jenny Elvers schon ab 2009 mit ihrem Schmuck auf Sendung ging, präsentiert Désirée Nick den Modeschmuck seit 2014 bei QVC. Wie der Shopping-Sender gegenüber Bild erklärte, wusste man nichts davon, dass Jenny Elvers denselben Schmuck schon 2009 an die Frau brachte: „Es handelt sich unseren Recherchen nach um Produkte des gleichen Vor-Lieferanten und damit auch um das gleiche Design-Team. Wir hatten keine Kenntnis, dass einzelne Designs bereits vor sechs Jahren verkauft wurden.“

Jenny Elvers und Désirée Nick: Modeschmuck fast identisch

Bei HSE24 spricht mittlerweile ebenfalls von Jenny Elvers‘ „Lieferanten und dem dazugehörigen Design-Team.“ Noch 2009 zitierte man die Schauspielerin in einer Pressemitteilung jedoch wiefolgt: „Ich liebe meine Kollektion. Jedes meiner Schmuckstücke ist einzigartig und etwas ganz Besonderes. Ich trage selbst jeden Tag Schmuck aus meiner Kollektion und werde immer wieder gefragt, woher ich ihn habe. Einfach toll zu sagen ‚von mir‘!“ Wie Jenny Elvers der Bild-Zeitung via eines Anwaltes mitteilte, hätte HSE24 sie damals falsch zitiert.

Désirée Nick hat sich ebenfalls zur Schmuck-Verwirrung geäußert: „Meine Stücke sind völlig abgewandelt. Aber eine Kreole ist eine Kreole – so wie das kleine Schwarze immer das kleine Schwarze ist. Ich bin nicht die Herstellerin, die nun überwacht, wie jeder einzelne Stein eingesetzt wird.“

Bei QVC will man den Verkauf des Schmucks nun prüfen.

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