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Ex-Bewohner

Sabrina Lange (BB1) angeklagt: Neues im Streit um „Sunny“

Wenn man längere Zeit nichts ĂĽber Sabrina Lange (BB1) gelesen hat, muss man befĂĽrchten, ihr sei ernsthaft etwas zugestoĂźen. Seit ihrem BB-Containeraufenthalt, wo sie 2001 schon versuchte, mit ihren ausgezeichneten Argumenten zu ĂĽberzeugen, machte sie nahezu durchgehend bis zum heutigen Datum mit Schlagzeilen der besonderen Art von sich reden, meist recht laut, schrill und voller Temperament. Ob sie Pfannkuchen auf dem Wochenmarkt anpries oder anderweitig ihre Meinung kundtat – sie tat dies gewohnt lautstark und umwerfend.

Dieses Temperament könnte ihr bald jedoch zum Verhängnis werden in der „never ending story“ um HĂĽndin „Sunny“ (wir berichteten mehrfach). So schien das juristische Hunde-Gezerre im September 2011 zunächst ein friedliches Ende gefunden zu haben, als das Gericht verfĂĽgte, die HĂĽndin mĂĽsse wieder an die Besitzerin Giselle Oppermann (Sechstplatzierte im Jahre 2008 bei „Germany’s Next Topmodel“) ĂĽbergeben werden. Dazu sollte es jedoch niemals kommen: Sabrina Lange war nicht bereit, dem Urteil zu folgen und so sei, wie derwesten.de nun berichtet, die Situation im April 2012 eskaliert.

Als eine Gerichtsvollzieherin mit der Polizei bei Sabrina klingelte, um HĂĽndin Sunny per Gerichtsbeschluss abzuholen, war es statt zur Herausgabe des Tieres zu einem Handgemenge mit den Beamten gekommen. Zudem war Sabrinas Lebensgefährte während dieses kuriosen Einsatzes in den Wald geflohen – mit HĂĽndin Sunny im Schlepptau. So jedenfalls formuliert die Staatsanwaltschaft den Tathergang in ihrer Anklage wegen „Raubes in einem minderschweren Fall, […] Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung“, die gegen Sabrina Lange und ihren Freund erhoben wurde. Nun muss sich die streitbare Sabrina also erneut wegen dieses unschönen Vorfalls vor dem Olper Gericht verantworten und muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Ob der Prozess, der am heutigen 3. Mai beginnt, auch zu einer Klärung des Streites um Sunny beiträgt, ist jedoch ungewiss. Die HĂĽndin gilt seit ihrer spektakulären Flucht mit dem Lebensgefährten der Ex-Bewohnerin nämlich als spurlos verschwunden.

Update vom 04. Mai 2013: Das Schöffengericht hat entschieden. Sabrina muss eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro zahlen. „Wir werden das Urteil erst genau prĂĽfen, bevor wir entscheiden, ob wir in Berufung gehen“, lieĂź sie anschlieĂźend ĂĽber ihren Anwalt verlauten.

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