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Ex-Bewohner

Helmut Berger teilt aus: „Blöde Kuh!“ Wer? Micaela Schäfer?

Carl Strunz Dienstagabend trafen sie aufeinander, Micaela Schäfer (BB10) und der Weltstar Helmut Berger. Sie zogen sich gegenseitig an. Nein, nicht aus. Micaela Schäfer (BB10), unser stoffallergischer Berufs-Nackedei entblößte sich ausnahmsweise einmal nicht, nein, sie stand fast normal gekleidet ihren Mann in der 9. Folge „Eins gegen Eins“ am Dienstag.

Sex, Intrigen, Egoismus – müssen wir für den Erfolg heute alles tun?

Helmut Berger Irgendwie passte das sowieso alles nicht so ganz zusammen. Strunz´ Sendung gehört in das Genre „Politische Debatte“ und erhebt Anspruch auf Aktualität des politischen Geschehens. Micaela Schäfer und der Berger, passten die beiden Yellowpress-Füller auf diese Talkbühne? Auch der negativ gestaltete Sendungs- Titel entgleiste eigentlich bereits erheblich. Doch für Entgleisungen ist Helmut Berger ja Spezialist und stellte das dann auch im Laufe der Sendung mehrmals unter Beweis.

Helmut Berger: „Die BILD ist für den Arsch!“

Claus Strunz´ Gästeliste zum spätabendlichen Talk mit dem Titel „Sex, Intrigen, Egoismus – müssen wir für den Erfolg heute alles tun?“ zierte, außer der personifizierten Erotikprovokation oder auch selbsternannter „Nacktkonzeptkünstlerin mit Fetisch“ Micaela also auch noch der sogenannte „bestaussehendste Mann der Welt“ Helmut Berger. Der griff im späteren Verlauf der Diskussion um das Thema „Wie weit muss man gehen, um Aufmerksamkeit zu erreichen?“ wie gewohnt zielsicher in die unergründlichen Tiefen seiner verbalen Schmutzkiste und raunzte, nach einem Einspieler über seine Karriere , unterstrichen von oberkörper-nackten Portraits: „Ach, das kommt von der BILD, einer Zeitung, mit der man sich den Arsch abputzen kann!“ Das Niveau der Sendung pendelte sich mit anatomischer Präzision auf Unterschwelle ein. Helmut Berger ist eben nichts peinlich, nicht das DC, nicht seine Talkshowauftritte. Man durfte weiter gespannt sein.

Joe Groebel: „Ich bin geil!“

Der „Medienprofessor“ Joe Groebel wurde mit seiner Sicht der Dinge wie folgt als Talkgast in der Runde, vorgestellt: „Heute muss man so schnell, wie möglich auffallen und versuchen, alles Mögliche mitzunehmen und es muss völlig normal sein zu sagen „ich bin geil“!“ Nun denn! Als weitere Teilnehmerin der illustren Diskussionsrunde und komplett gegenteiliger Meinung konnte man Schauspielerin Christine Neubauer vernehmen, die sich dem Urteil des Hubertus von Lobensteins „für langfristigen Erfolg sollte es uns wichtig sein, dass uns noch ein Geheimnis umwittert“ anschloss und die damit dem freizügigen Umgang mit Konfektionsware und sexistischem Auftreten, als auch den genannten Intrigen unmissverständlich eine Absage erteilten.

Abwärtsspirale: Micaela Schäfers Karriere rauscht unaufhaltsam nach unten

Micaela Schäfer (BB10) Der Kommunikationsprofi und Inhaber der Agentur vonlobenstein ltd. gestand Micaela Schäfer zwar Konsequenz in der Weiterentwicklung ihres Images auf dem Weg zur Medienpräsenz zu, aber seine Meinung, dass ihr Marktwert momentan zwar sehr hoch sei – nach dem Motto „keine Feier ohne Schäfer“ – aber auch seine Überzeugung, dass „ihre Abwärtsspirale nicht mehr aufzuhalten sei“ brachte er ebenso unverblümt zum Ausdruck. Er zog Vergleiche mit der Vergänglichkeit des zweifelhaften Ruhms einer Kim Kardashian oder Verona Feldbusch/Pooth. Doch Vergleiche wurden auch von Berger ins Diskussionsfeld gespielt, allerdings wieder mit seiner, sehr eigenen Sichtweise. Nachdem er mit aufreizend sinnlicher Stimme zunächst sämtliche optischen Vorzüge des so vollkommenen Körpers der ehemaligen Big Brother-Bewohnerin  gehuldigt, von Begegnungen mit ihr in New Yorks Restaurants geschwärmt und ihr von Hollywood inständigst abgeraten hatte („Hollywood is not for you“), brachte er Namen wie Heidi Klum und Catherine Deneuve ins Spiel. Mit Bezeichnungen wie „gierig, nicht nett, gar  nicht sexy“ begann er, wurde direkter bei der Betitelung „blöde Kuh, steril und kalt“ und endete in einem Loblied auf Romy Schneider.

Strunz provoziert Schäfer. Trifft es zu: „Viel Verpackung, wenig drin?“

Von Schneider also zurück zur Schäfer. Strunz setzte sich neben das „nicht gewordene German-Topmodel“ und fragte sie nach ihrer Selbsteinschätzung. „Ich wollte trotz GNTM-Teilnahme nie nur Top-Model werden, weil ich dort schon früh gemerkt habe, dass ich zu viel Hüfte, Po und zu viel Brust – künstliche natürlich – habe und nie komplikationslos in die Kleider reingepasst habe. Ich würde ich nie zum Model taugen und wusste deshalb schon bald, weil ich als Erotikmodel ja gar keine Kleidung brauche, dass ich Erotikmodel werden will. Aber als Sprungbrett, um in die Medien zu kommen, war das sehr gut“. Sie sieht sich als Selfmadewoman, Einmann- oder Einfraugesellschaft und braucht weder Sponsor noch PR-Berater. Sie wird als XYZ-Promi, höchstens als C-Promi im Blätterwald kategorisiert, aber das deutsche Nacktwunder hat, wie immer, eine eigene Vorstellung ihres Promistatus´: „Ich bin die A-Liga der Trash-Prominenz und habe mich damit abgefunden, dass ich nie zur A-Prominenz gehören werde!“ Ich träume von einer Eigentumswohnung oder davon, auf keine Sponsoren angewiesen zu sein.“ Berger statuiert trocken: „sehr intelligentes Konzept.“

Helmut Berger: Politische Debatte oder Schlammschlacht?

Die Sendung gehört ins Genre „Politische Debatte“; ob dies Thema, die Diskussionsteilnehmer oder ihre Diskussionsbeiträge auch passend dort platziert waren, darüber bildet Euch selbst eine Meinung und falls Ihr die Sendung nicht gesehen haben solltet, hier könnt Ihr es nachholen.

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