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Ex-Bewohner

Harald Fassanelli: „Big Brother hat mein Leben zerst√∂rt“

Darauf hat man doch gewartet. Harald Fassanelli, Gatte von Carlos Fassanelli und Bewohner der zehnten Staffel von Big Brother klärt auf. Sein Leben wurde von Big Brother zerstört. Warum? Dies hat er in einem Interview in allen Einzelheiten geschildert. Wir erzählen euch die ganze Geschichte und was Harald alles zu sagen und an Big Brother zu kritisieren hat.

Harald Fassanelli: „Big Brother hat mein Leben zerst√∂rt“

Nach Jahren gibt Harald Fassanelli erneut ein Interview. Vor kurzem zog er sich aus der √Ėffenlichkeit mit einem langen Abschiedbrief, den er auf Facebook ver√∂ffentlichte, zur√ľck. Jetzt m√∂chte er noch einmal auf die Ungerechtigkeiten im Haus des gro√üen Bruders aufmerksam machen.

Bei InTouch Online packt Harald Fassanelli aus

Sein urpr√ľngliches Bestreben, bei Big Brother mitzumachen, war, dass er zeigen wollte wie er wirklich ist und die gl√ľckliche Beziehung zu seinem Ehemann Carlos zu demonstrieren. Nun fragt man sich, warum muss man das der √Ėffentlichkeit pr√§sentieren? Dazu trug wahrscheinlich auch die HIV-Erkrankung bei, Harald wollte vermutlich dazu beitragen, dass man die Angst und Scheu vor dem Umgang mit Erkrankten verliert. Es kam laut seinen Aussagen ganz anders.

Er sagt, es entglitt ihm die Sache relativ schnell, so hatte er sich das nicht vorgestellt. Big Brother war seiner Meinung nach √ľbervorsichtig und er machte das an einem Beispiel fest: „Alle benutzten die gleichen Handt√ľcher, doch wir bekamen pl√∂tzlich andere, in ganz anderen Farben, die auch nur wir beiden benutzen sollten. Angeblich gab es bei IKEA nicht mehr die Selben“, erkl√§rte¬†Harald Fassanelli¬†exklusiv gegen√ľber¬†InTouch .

Eine Integration schien unm√∂glich. Das Ehepaar bekam einen eigenen Haarschneider und an Challenges au√üerhalb des Hauses durften sie nicht teilnehmen. Big Brother erkl√§rte dies damit, dass es zu kalt f√ľr sie w√§re.

Nachdem Harald ausgezogen war, schien es, als w√ľrde es Carlos k√∂rperlich immer schlechter gehen. Er verlangte den Auszug seines Ehemannes, doch das lehnte der gro√üe Bruder ab.

Nach Beendigung von Big Brother ging es richtig los. Harald sagte: „Wir haben die H√∂lle durch! Big Brother hat unser Leben zerst√∂rt.“

Laut Aussagen von Harald Fassanelli gab es Beschimpfungen auf der Stra√üe, es ging sogar bis zu Morddrohungen. Verwandte und Freunde wandten sich von ihnen ab und so blieb ihnen nur ein kleiner, harter Kern √ľbrig. „Bei Big Brother wurden oft Szenen so zusammengeschnitten, dass ich als negativer Mensch r√ľberkam. Ich habe im TV quasi nur geraucht und geschimpft. Dabei habe ich mich die meiste Zeit nur gelangweilt.“

Die „Biss-Attacke“ beim¬†Christopher Street Day (CSD)

Nun kl√§rte Harald in diesem Interview endlich auf, was auf dem Christopher Street Day geschah:¬†¬†„Ja, ich habe diesen Typen gebissen und beschimpft, aber nur, weil er mich angegriffen hat, mich w√ľrgte (es gibt Beweisbilder) und ich mich nur so wehren konnte. Ich will, um Gottes Willen niemanden anstecken.“¬†Es gab nie eine Anklage und alle Anschuldigungen wurden fallengelassen, erz√§hlt Harald. Es wurden auch Schlichtungsgespr√§che veranlasst, doch dazu kamen die Beteiligten nicht.

Obwohl Harald und Carlos selbstbewusst wirken, h√§tten sie bis heute noch Angst, in die √Ėffentlichkeit zu gehen. Es wurde bei Harald Borderline diagnostiziert und er w√§re in Behandlung deswegen, k√∂nnte aber inzwischen ganz gut damit leben.

Sein gro√üer Wunsch: „Ich vermisse meine Familie sehr und hoffe, dass sie irgendwann wieder mit mir in Kontakt treten werden und mein Krankheitsbild einigerma√üen verstehen.“

Pers√∂nliche Anmerkung: Vielleicht w√§re es ja gut, wenn Harald das Ganze mal wirklich ruhen lassen und nicht die Vergangenheit immer wieder in Interviews aufw√§rmen w√ľrde. Viel Gl√ľck f√ľr die Zukunft!

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