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Nachhaltige Wirkung des Lügendetektor-Tests!

Das Gesagte kann nicht mehr zurück genommen werden. Dieser Tatsache stellt sich Marcel nach der Lügendetektor-Geschichte. Der Köthener hat zugegeben, mehr als bloß Freundschaft für seine Mitbewohnerin Nadine zu empfinden. Nadine hingegen empfindet nicht das Gleiche für Marcel. Und um die Geschichte noch komplizierter zu gestalten, kommt Geraldine hinzu. Die hübsche Brünette – Marcels weibliche Bezugsperson – empfindet viel mehr für ihn, als sie es bislang zugegeben hat.
Doch Marcel weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Das schlechte Gewissen plagt den 24-Jährigen. Vor Nadines Einzug haben Geraldine und Marcel eine heimliche, aber intime Beziehung geführt. Jetzt ist das nicht mehr möglich.
Gut gemeinte Ratschläge gibt es von Mitbewohner Daniel und Sascha. Der Berliner bringt es auf den Punkt: „Marcel, du musst selber wissen, was du willst! Und weil dir Geraldine als Mensch wichtig ist, musst du Grenzen setzen.“
„Grenzen setzen? Das hat er doch schon!“, gibt Daniel zu bedenken.
„Hat er nicht“, kontert Sascha und erklärt, was er damit meint: „Würdest du mit einer Frau, von der du weißt, dass sie in dich verliebt ist, in einem Bett schlafen und fragen, ob sie mit dir kuschelt? Zum Problem wird das Ganze, wenn sie dir sagt: Sie ist in dich verknallt, du aber nicht in sie, und du machst trotzdem mit deinen Aktionen weiter. Das wäre richtig mies von dir, Marcel.“
Diesem Vorwurf hat der Köthener nichts entgegenzusetzen. Sascha führt weiter aus: „Es ist sicherlich für dich nicht einfach. Du magst Geraldine als Mensch, du hast auch eine gewisse Verantwortung ihr gegenüber. Du willst ja nicht, dass es ihr schlecht geht.“
Seine Mitbewohner glauben ihm das. Daniel gibt zu bedenken: „Du hast auch noch die Sonderposition hier, dass du gesagt hast, du würdest für Nadine mehr als bloß Freundschaft empfinden. Da steckst du ja quasi in einer Zwickmühle. Du fühlst dich zu Nadine hingezogen, weißt aber, dass Geraldine alles im Blickfeld hat, und du weißt ganz genau, dass du sie verletzt, wenn du dich an Nadine ran machst.“

Lange Rede, kurzer Sinn – Marcel und Geraldine müssen sich unterhalten.
Kurze Zeit später ist es endlich soweit. Marcel fragt vorsichtig: „Und Geraldine, was sagst du zu dem Test?“
„Ist doch nichts Neues!“, antwortet Geraldine grinsend.
„Für mich schon!“, wundert sich Marcel.
Die hübsche Brünette geht ganz locker mit der Situation um: „Ich habe doch schon immer gesagt, dass ich für dich mehr als bloß Freundschaft fühle. Es hat sich einfach so entwickelt, ich kann da nichts dafür. Ich habe Nähe gebraucht, und du warst einfach immer für mich da!“
„Das bin ich immer noch!“, bestätigt Marcel.
„Für mich ist das alles kein Problem. Ich weiß ja, dass ich Gefühle für dich habe, aber ich bin nicht in dich verliebt“, resümiert Geraldine.

Die beiden Bewohner bleiben nur gute Freunde. Es bleibt die Frage, wie soll das gehen? Gefühle lassen sich bekanntlich nicht steuern: Geraldine empfindet viel für Marcel, er hingegen für Nadine, und Nadine für ihren Ex-Freund Hassan. Diese Geschichte ist sicherlich noch lange nicht vorbei, egal wie sehr sich alle Protagonisten bemühen.


Quelle: Pressetext  sevenload

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