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Hat Claudy noch eine Chance?

Seit 23 Tagen wohnt Claudy bereits im Big Brother Haus. Nach den ersten vergnügten Tagen, ist die letzte Zeit alles andere als glücklich für Claudy verlaufen. Die gelernte Friseurin fühlt sich sichtlich unwohl. Es vergeht kaum ein Tag an dem Claudy nicht weint. Sie ist an einem emotionalen Tiefpunkt angelangt und kapselt sich von den anderen Bewohnern ab. Sie fühlt sich komplett unverstanden und unbeliebt, spricht nicht mit den anderen und zieht ein dauerhaft mürrisches Gesicht. Das bleibt natürlich nicht umkommentiert. Claudy ist zum Gesprächsthema im ganzen Haus geworden. Die Diskutierwut der blonden Friseurin hinterlässt deutliche Spuren bei den Bewohnern. Sie können die Art von Claudy nicht nachvollziehen und empfinden sie mehr und mehr als unsympathisch.

Ihre Mitbewohner sind überfragt. Sie wissen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen. Eine Gruppendiskussion soll Abhilfe schaffen. Am Höllenzaun versammeln sich Sascha Sirtl, Geraldine, Beni, Orhan und Co. um mit dem Sensibelchen Klartext zu sprechen. Der Sunnyboy bringt es auf den Punkt: „Ich sehe das so, dass sich viele Bewohner mittlerweile gar nicht trauen, dich anzusprechen, weil sie keine Lust haben auf deine Kritik, Claudy!“

Die Höllenbewohnerin fühlt sich erneut missverstanden. Prompt hält sie eine Standpauke: „Es stimmt, ich wollte mich sonnen, ich wollte meine Ruhe, aber ich hätte mich auch gefreut, wenn jemand zu mir gekommen wäre, und mich gefragt hätte, wie es mir geht? Ist mein Verhalten jetzt für alle verständlich?“
Patricia spricht aus, was alle denken: „Du musst dir auch mal die Leute selber nehmen, du kannst nicht immer erwarten, dass sie kommen!“
Doch Claudy sieht das anders. Sie erinnert an die Situation, als sie auf dem Bestrafungs-Pfahl sitzen musste. Wegen diversen Regelverstößen wurden die Himmelsbewohner dazu verdonnert im Hasenkostüm den eben erwähnten Pfahl abwechselnd zu besetzen. Claudy führt aus: „Hallooo, ich saß da oben auf dem Pfahl und bat, dass jemand kommt und mir etwas erzählt. Kein Mensch ist gekommen! Was soll ich denn noch machen?“
„Du musst das dann energischer sagen!“, schlägt Patricia vor und zeigt anhand von anderen Bewohnern, wie man es machen kann: „Schau, wenn Maus mal Lust hat jemanden zu umarmen, dann tut sie das schon, ohne vorher darüber zu diskutieren! Das solltest du dir auch angewöhnen!“

„Ja, wenn ich das machen würde, dann würde ich sicherlich jemanden zu Nahe treten!“, erwidert Claudy weinerlich und setzt noch einen drauf: „Ich würde gerne so sein. Eigentlich habe ich so etwas auch in mir, aber das kommt hier nicht raus, weil ich mich einfach unwohl fühle.“
Die Baden-Württembergerin fühlt sich weiterhin missverstanden. Ein letztes Mal will sie Klarheit in ihr Verhalten bringen und fragt den dazu gekommen Daniel unverblümt: „Daniel, beschreib bitte in drei Worten, wie du mich siehst?“

Der Kölner schaut sie überrascht und verwirrt an, doch nach kurzem Überlegen hat er die drei Begriffe zusammen: „Ruhig, übersensibel, diskutierfreudig!“
„Und du Sascha Sirtl?“, fragt Claudy ihr Gegenüber.
„Mir fehlt das Wort, aber ich würde sagen, du bist ein Mensch, der die Fehler immer bei anderen sucht und nie bei sich selbst!“, steht für den 31-Jährigen fest.
„Und ein bisschen kompliziert“, wirft auch Geraldine in die Runde.
Dieser Kritik ist Claudy nicht gewachsen. Weinerlich erklärt sie ein letztes Mal ihre Gemütslage: „Ich fühle mich wie ein Überbleibsel von einem Ufo, das hier gelandet ist und abgestellt wurde.“

Quelle: Pressetext

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