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Anna außen vor!

Die neue Höllenbelegschaft, die von den Zuschauern in der Live-Show in einem Blitz-Voting bestimmt wurde, ist nicht immer einer Meinung. Im Gegenteil: Oft ecken die Satansbraten untereinander an. Vor allem die beiden Höllen-Ladys Nadine und Anna sind nicht wirklich beste Freundinnen. Vor allem Anna lästert mit Höllenkumpel Sascha kräftig über ihre Mitbewohnerin. Die sanfte, zerbrechliche Art von Nadine gefällt der Hamburgerin gar nicht. Während die übrigen Bewohner das Erdbebenmatch bestreiten, an dem Anna und Sascha nicht teilnehmen, lässt sie ihrem Ärger freien Lauf.

Auch die Bettenverteilung der neuen Höllencrew sorgt für Kummer bei dem Neuzugang. Nadine und Anna möchten auf keinen Fall in Betten nebeneinander schlafen. Die beiden Ladys scheinen offensichtlich keine dicken Freunde zu sein. Das Schlafplatzgezicke geht auch Sascha auf die Nerven. Er weist die Probleme von sich und meint nur, die beiden Damen sollen das unter sich klar machen.
Die Singlefrau hat sich in dieser schwierigen Situation mehr Beistand durch den Berliner gewünscht und bringt ihren Groll am Tag danach zur Sprache. „Gestern ist mir der Kragen geplatzt, als sie hier wieder lag und gefroren hat“, wettert sie gegen Nadine. „Ich bin jemand, der findet: Mitleid ist das Schlimmste, was es gibt. Ich beiße mir lieber erst mal auf die Zunge, bevor ich rumjammere“, lästert sie über die Schwächeleien der Köthenerin. „Und das mit der Bettenverteilung sehe ich so auch nicht ein. Nur weil Madame immer ihren Willen kriegt“, fügt die Blondine schroff hinzu.
Sascha geht die Diskussion auf die Nerven. Ihn stört dagegen etwas ganz anderes. Von Annas nächtlichen Aktionen fühlt er sich gestört. Denn nachts wird Anna häufig wach und setzt sich im Höllenlager auf oder wälzt sich wild herum. Die Bewegungen rauben dem Berliner den Schlaf. „Das geht so nicht Anna. Und du schläfst in Zukunft auch, mein Fräulein. Du kannst hier nicht einfach Geisterstunde machen und dich nachts hinsetzen“, droht er der Weltenbummlerin. „Wieso denn nicht?“, fragt sie naiv zurück. „Weil mich das total nervt!“, entgegnet Sascha scharf. Anna kommt mit Saschas direkter Art nicht klar. Sie gibt sich uneinsichtig und stellt sich stur. „Du fängst am frühen Morgen schon an, so einen Müll zu labern“, wirft sie ihm vor.

Anna macht es den Bewohnern nicht wirklich leicht, sie zu integrieren und zu mögen. Zwar tut Anna so, als mache ihr die persönliche Distanz zu allen nichts aus. Tief in ihr drin sieht die Gefühlswelt aber anders aus. Am Nachmittag als Orhan und Sascha sich gemeinsam vor dem Höllentor beschäftigen, zieht Anna sich in ihrem Schlafsack zurück und weint bittere Tränen. So gleichgültig scheint ihr die Beziehung zu ihren Mitbewohnern doch nicht zu sein. In der Not spricht sie sogar mit Nadine über ihre Probleme.

„Ja, so als Neuankömmling ist man natürlich ein wenig außen vor. Ich fand, es war wahnsinnig harte Arbeit, dass man sich immer mit einbringen muss von sich aus, dass keiner auf einen zukommt. Daniel hat am Samstag schon gemerkt, dass ich so ein bisschen einknicke. Das fand ich nett von ihm“, erzählt die 29-Jährige der Dunkelhaarigen. „Aber ich bin auch nicht großartig darin, über Gefühle zu reden“, gesteht sie weiter. „Das meine ich, da weiß man nicht, wo man dich anpackt oder wie man damit umgeht“, sagt Nadine. „Na ja, noch breche ich nicht in Tränen aus“, wehrt Anna ab, die findet, wenn man ab und an melancholisch ist, sei das normal.
Es stellt sich nur die Frage, wie traurig Anna wirklich ist und ob sie die Distanz zu ihren Bewohner, die sie durchaus zu spüren bekommt, weiterhin aushalten kann.


Quelle: Pressetext – sevenload

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