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Umgedacht: Ist Big Brother auch fürs Kino geeignet?

Zur Freude vieler Fans kommt der Importschlager aus den Niederlanden Anfang Mai wieder auf den Schirm. zukunftszone.de macht seinem Namen alle Ehre und stellt sich die Frage, ob solch eine Sendung dafür geeignet ist, einen Kinofilm entstehen zu lassen.
Zu hinterfragen gilt es aber erst einmal, warum so viele Menschen diese Sendung eigentlich so gern verfolgen. Ist es eine Art Selbstreflexion, wie man sich selber verhalten würde in der einen oder anderen Situation oder ist es doch nur ordinärer Voyeurismus auf Resultate, die man selber mitbestimmen kann. Ein wichtiger Aspekt bei Big Brother sind nämlich die Zuschauer, die durch Votings, Telefon oder Internet den Verlauf und das Verhalten der Menschen in dieser Sendung massiv mitbestimmen können.
Doch was würde passieren, wenn die Zuschauer keinen Einfluss auf das Geschehen hätten und man tatsächlich nur beobachten könnte, würde es ohne eine Manipulation von außen immer noch so spannend sein? Würden Zuschauer tatsächlich ins Kino gehen und ihren Geldbeutel strapazieren, nur um Menschen im „normalen“ Alltag zu beobachten?
Sicher ist: Man würde genügend Material zusammenstellen können. Die vergangenen Jahre bieten allemal unterschiedlichste filmreife Situationen, die sich der Zuschauer sicher gern noch einmal zu Gemüte führen würde, aber reicht das, um daraus einen Kinofilm zu machen? Eine Dokumentation vielleicht, aber die könnte man auch im TV anbieten – ohne dem Zuschauer dabei tief in die Tasche greifen zu müssen.
Vielleicht kommen die Macher von BB tatsächlich einmal auf die Idee, Big Brother ins Kino zu bringen, aber dann sicher nur, wenn nicht genügend Einschaltquoten mehr zu verzeichnen sind und keine Zuschauer mehr daran teilnehmen, den Verlauf einer Staffel aktiv mitzubestimmen.

Quelle: zukunftszone.de

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