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Drei Nominierte nach Zickenkrieg

Der Siebenschläfertag soll angeblich Auswirkungen auf das Wetter der kommenden sieben Wochen haben. Aber auch das Leben der Big Brother-Bewohner wird zumindest in den kommenden sieben Tagen maßgeblich von den Ereignissen des heutigen Tages beeinflusst. Während die erfolgreiche Präsentation der Wochenaufgabe bereits am Vormittag über das Essen in dieser Woche entschied, bestimmte die Nominierung gegen Ende der Liveshow darüber, welche Bewohner in dieser Woche um ihren Verbleib im Haus zittern müssen. Die Auswirkungen der Bomben, die Big Brothers im Laufe der Liveshow platzen ließ, dürften sogar noch in einigen Wochen zu spüren sein.
Nachdem die Bewohner vergangene Woche trotz verlorener Wochenaufgabe Weihnachten und Mitsommer feiern konnten, ist nun nämlich Schluss mit Kuschelkurs. So werden die Tage im Big Brother-Haus nicht nur immer kürzer, sondern dafür auch härter. Dies machte Big Brother den Bewohnern direkt zu Beginn der Liveshow deutlich und kündigte zudem einen mysteriösen „Tanz der Totenköpfe“ an. Kurz danach stürmten seine „Men in Black“ auch direkt erneut das Haus, um nicht nur die Totenköpfe zu präsentieren, sondern auch das gelbe Schlafzimmer zu verriegeln. Künftig müssen sich alle zehn Bewohner nämlich ein Schlafzimmer teilen und können sich bei Streitigkeiten somit auch nicht mehr zurückziehen.
Doch bevor der Große Bruder das Geheimnis um die Totenköpfe lüftete, war es zunächst an der Zeit, zurückzublicken. In der nun zu Ende gehenden Woche musste die TV-WG zwei Abschiede verzeichnen. Zum einen Jasmin, die am vergangenen Montag regulär von den Zuschauern aus dem Haus gewählt wurde und zum anderen Jordan, die sich bei der Nominierung zwar durchsetzen konnte, am Morgen danach das Haus allerdings zum zweiten Mal freiwillig verließ. Im Exit-Talk durfte zunächst Jasmin neben Aleks Bechtel Platz nehmen und ihre Zeit im Haus Revue passieren lassen. Sie erklärte, dass sie in den ganzen Streitsituationen, in die sie verwickelt war, von den Bewohnern und Zuschauern falsch wahrgenommen wurde, wodurch auch zahlreiche Missverständnisse entstanden seien. Für ihre ehemaligen Mitbewohner fand sie allerdings keine positiven Worte. In ihren Augen war sie die einzige ehrliche Person, die anderen die Meinung auch direkt ins Gesicht gesagt habe, während vor allem Lisa und Fabienne hinter ihrem Rücken über sie gelästert hätten. Dabei konnte sie nicht nachvollziehen, wieso beispielsweise Fabienne überhaupt nicht mit ihr reden wollte, da sie Fabienne immer fair behandelt habe. Etwas nettere Worte hatte sie für Florian übrig, den sie zwar als netten Mensch sah, ihr aber durch seine strategischen Handlungen negativ auffiel.
Auch Jordan durfte nochmals im Studio Platz nehmen, um in einem kurzen Exit-Talk Rede und Antwort zu stehen. Doch bevor sie über ihre Zeit nach Big Brother sprach, stellte sie klar, dass Jasmin ihrer Meinung nach überhaupt nicht die ehrlichste Haut im Haus war und sie daher auch nicht beabsichtigt hatte, sie wiederzusehen. Stattdessen traf sie sich mit Ex-Bewohnerin Valencia zum Shoppen. Auch mit David habe sie wieder Kontakt aufgebaut, war allerdings enttäuscht darüber, dass er seine Sehnsucht nach ihr in einem Lied verarbeitet, anstatt ihr dies selbst zu erzählen.

Allzu viele Fragen konnte die Blondine allerdings nicht beantworten, denn Big Brother ließ seine dritte Bombe platzen. Beim Livematch sollten die Bewohner in zwei Teams auf dem „Parcours der Pein“ gegeneinander antreten. Dabei mussten vier Bewohner jedes Teams über Balken balancieren, Podeste erklimmen und sich über Netze hangeln, um den Parcours im Staffellauf möglichst schnell zu beginnen. Team Orange, bestehend aus Rayo, Daggy, Ingrid, Barry und Cosimo machte den Anfang, wobei Cosimo nur seine Teamkollegen anfeuern sollte. Auch wenn er sich hierbei zurückhielt, schaffte es sein Team in 1:34 Minuten, den Parcours zu beenden. Lisa aus dem grünen Team legte sich in dieser Rolle etwas mehr ins Zeug als Cosimo, doch Timmy, Steve, Fabienne und Florian benötigten dennoch mit 1:39 Minuten knapp mehr als das orangene Team. Damit hatte Team Grün das Match verloren und musste zur Strafe alle persönlichen Gegenstände abgeben.
Während des Matches setze sich auch das Zickenduell zwischen Jordan und Jasmin fort, das im Exit-Talk seinen Lauf nahm. Als Jasmin kommentierte, dass Cosimo gar nicht seine sonst so große Klappe zeigte, wurde sie von Jordan ermahnt, nicht über Cosimo herzuziehen, wo sie doch nicht in seiner Position sei. Die Retourkutsche sollte allerdings nicht lange warten. Als Jordan sich von Ingrid enttäuscht zeigte, warf Konkurrentin Jasmin ein, dass Ingrid mit allen Behauptungen recht gehabt habe.

Die Spannung zwischen den beiden Blondinen ließ auch dann nicht nach, als Florians Verlobte Valencia und Barrys Schwester Candy auf dem Sofa Platz nahmen. Im Gegenteil: Auch Candy und Valencia zickten sich gegenseitig an. Doch die beiden waren nicht im Studio, um sich gemeinsam mit den beiden Blondinen zu streiten, sondern sie sollten von Big Brother die Möglichkeit erhalten, ihre Liebsten im Matchraum des Hauses zu treffen. Doch diesen Kontakt gewährte der große Bruder nicht so ohne weiteres und rief zunächst Barry und Florian getrennt in den Raum der Versuchung, um ihnen dort ein Angebot zu unterbreiten. Um ihre Liebsten zu sehen, müssten sie den jeweils anderen für unbestimmte Zeit in den Strafbereich verbannen. Sowohl Barry als auch Florian entschieden sich nach langem Überlegen jedoch dafür, das Angebot abzulehnen und ihre Konkurrenten nicht in den Strafbereich zu schicken. Somit mussten sowohl Valencia als auch Candy im Studio zurückbleiben. Candy zeigte sich zwar leicht enttäuscht, fand aber lobende Worte für die Entscheidung ihres Bruders. Für Florian fand sie allerdings deutliche Worte und verurteilte dessen Aktionen gegen Barry aufs Schärfste. Valencia zeigte sich hingegen deutlich geknickter über die Entscheidung ihres Verlobten und kündigte trotzig an, dass sie dies mit ihm nach seiner Big Brother-Zeit noch ausdiskutieren werde.
Während es zwischen den Damen im Studio weiter brodelte, ließ Big Brother seine letzte Bombe platzen und rief die Bewohner zur zweiten offenen Nominierung in dieser Staffel erneut in den Garten. Dort lüftete der Große Bruder auch das Geheimnis um die Totenköpfe, die als Symbol für eine Nominierungsstimme standen. Da niemand vorab im Secret Room war und das goldene Finalticket immer noch auf einen neuen Besitzer wartet, konnte erstmals in dieser Staffel jeder Bewohner von seinen Mitbewohnern nominiert werden.
Die Stimmenverteilung war dadurch auch ausgewogener als bei den letzten Nominierungen. Barry wurde dieses Mal Spitzenreiter mit drei Stimmen, die er von Rayo, Lisa und Florian erhielt. Letzterer hat dies bereits die Woche über geplant und versuchte, auch weitere Bewohner gegen Barry aufzubringen. Ingrid und Rayo haben jeweils zwei Totenköpfe erhalten. Eine der beiden Stimmen für Ingrid stammte von Steve, der sich damit für die Nominierung vor zwei Wochen rächen wollte. Timmy hingegen hat sich für Ingrid entschieden, nachdem er sich mit Rayo ausgesprochen hatte und ihn nun nicht mehr nominieren wollte. Auch Daggy und Fabienne wollten auf eine Nominierung von Rayo verzichten, haben ihr Versprechen aber doch gebrochen, da sie dachten, es wäre seine einzige Stimme. Damit sind diese drei Bewohner auch auf der gefürchteten Abschussliste. Lisa, Florian und Cosimo wurden hingegen nur von je einem Bewohner nominiert und sind somit mit einem blauen Auge davon gekommen. Cosimo reagierte allerdings erbost über die Nominierungsstimme von Ingrid und warf seiner Mitbewohnerin vor, nur eine Show abzuziehen. Die offene Totenkopf-Nominierung hat ihre Wirkung somit nicht verfehlt. Ob Cosimo Ingrid nochmal verzeihen kann? Wie werden Barry, Rayo und Ingrid mit der Angst vor dem drohenden Auszug umgehen? Die Antworten gibt es wie immer bei BBfun.

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