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Dem Wahnsinn nahe: Die nächste Benson-Explosion und der Konter von Leon

Eigentlich ist es nur ein kleines Verschnaufen bei Benson bis der nächste Gefühlsausbruch sich völlig unangekündigt entlädt. Gestern gegen 19:00 Uhr war es mal wieder soweit und der Vulkan brach aus.
Die Essener Ruhrpottschnauze holte zu einem Rundumschlag aus, explosiver denn je, falls eine Steigerung der bisherigen Explosionen noch möglich war. An die Zuschauer gerichtet: „Mir wird schlecht, wenn ich die ganzen Arschkriecher hier sehe. Kein‘ Bock mehr auf den Laden hier. Ich will hier raus!“ Die Arme ausgebreitet, der Blick in die Kamera, dies wirkte schon etwas bedrohlich. Man hatte nicht das BedĂĽrfnis live dabei zu sein.
Doch was war das Problem nun wieder? Sie fĂĽhlte sich unverstanden, ihre Art bewirkte bei anderen, dass sie „immer gleich einknicken und anfangen zu heulen“. Auch hatte sie Angst, dass genau dieses Verhalten der Mitbewohner sie schlecht dastehen lassen könnte. Auf die Idee, ihr eigenes Verhalten zur Abwechslung zu hinterfragen, kam sie natĂĽrlich nicht. Sie möchte doch nur ihre Meinung mitteilen und wie kann sie das, wenn sie doch nur von unehrlichen Menschen umgeben ist. „Ich muss mich hier mit Menschen abgeben, die mir in die Fresse lĂĽgen und die sich selber belĂĽgen, weil sie die 125.000 Euro gewinnen wollen.“ Aha, sie möchte das natĂĽrlich nicht. Sie lebt ihren Traum, wie wir ja bereits erfahren durften.
Zur falschen Zeit am falschen Ort durfte sich wohl Steve gedacht haben, der im blauen Schlafzimmer gemĂĽtlich und ungestört seinem allzu menschlichen BedĂĽrfnis nachgegangen ist zu diesem Zeitpunkt. Etwas irritiert verlieĂź er das stille Ă–rtchen und wurde gleich sehr nett empfangen: „Wenn ich die ganzen verlogenen Fressen… ich wusste nicht, dass du kacken warst.“ Nun befand er sich mitten in der Gewitterfront und wusste nicht, wie ihm geschah. Nach Steve’scher Art presste er „Is‘ klar, is‘ klar, hmmmhmm“ heraus. Wie ein wilder Stier schnaubte die schreiende Benson nun im Zimmer auf und ab. Zog den Bademantel aus, dann wieder an. Wenn man das Gesicht von Steve betrachtete, lockte es dem Zuschauer schon fast ein amĂĽsiertes Lächeln auf die Lippen. „Ich hab echt keinen Bock mehr, Steve. Ehrlich.“ und „Ich weiĂź, warum die mich rein gelassen haben – weil ich so bin, wie ich bin!“
Nun kippte ihre Stimmung und sie schmiss sich in Steves Arme. Einen herrlichen Anblick bot Steve, der nicht wusste wie er sich verhalten sollte. Zum GlĂĽck fĂĽr ihn stand auf einmal auch Florian im Zimmer, der herzlichst empfangen wurde von der Ruhrpottschnauze: „Jetzt hat der mich voll aus dem Konzept gebracht dieser Vollpfosten hier… Achso, den Flo hab ich vergessen, der ist auch einer von den ehrlichen Menschen.“ Sie teilt ja gerne Menschen in gut und böse ein, je nachdem wie gut oder schlecht sie von demjenigen verstanden wird.
Diese Situation der schon mal geladenen Benson nutzte Florian natĂĽrlich sofort zu seinen Gunsten. Er machte Benson darauf aufmerksam, dass Leon gegen sie einen Groll hegt. Ein weiteres Schlachtfeld war gefunden. „Soll ich mal raus flitzen und fix mit ihm Streit anzetteln?“, fragt Benson und schon war sie auf dem Weg in den Garten.
Dort angekommen, bittet sie Leon um ein persönliches Gespräch. Er folgt ihr ohne Widerrede. Es gibt Kontra von ihm: „Warum denkst du, dass es immer um dich geht?“ Vergeblich versucht er ihr klar zu machen, dass sich die Welt nicht um sie dreht und sie auch mal Kompromisse eingehen mĂĽsste, um ein gutes Verhältnis zu anderen Menschen zu haben und auch aufrecht zu erhalten. Uneinsichtig wie wir Benson schon kennen lernen durften, spulte sie ihre allzu bekannte CD wieder ab: „Nochmal, Leon! Meine Art ist so, wie ich bin und ich werde mich zum Teufel nochmal nicht verstellen, nur weil jemand mit mir nicht klar kommt!“
Irgendwie hatte man das GefĂĽhl, der Geduldsfaden wĂĽrde bei Leon auch bald reiĂźen. „Wir mĂĽssen dich so nehmen wie du bist? Aber wehe, wir sagen was gegen dich! Meinst du, es dreht sich immer alles nur um Dich?“ Bensons Antwort sparen wir uns, es ist immer dieselbe und schon mehr als bekannt. Nur Leon setzt noch einen nach: „Man muss auch mal ein bisschen auf die GefĂĽhle anderer RĂĽcksicht nehmen.“ Das sieht sie natĂĽrlich gar nicht ein, worauf er erwidert, dass sie das dann auch nicht mehr ihr gegenĂĽber tun wĂĽrden.
Leon und Steve hatten genug und haben anschließend das Zimmer verlassen. Ob Benson sich die Worte zu Herzen nehmen wird? Wir können nur abwarten und wagen es jedoch jetzt schon zu bezweifeln. Der nächste Ausbruch wird nicht lange auf sich warten lassen.


Total am Ende: Benson heult in Steves Armen

Quelle: bb-unzensiert / Bild: RTL II/Endemol

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