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Big Brother 11 sucht potenzielle Bewerber

RTL 2 startet die erste Runde auf dem Weg zu Big Brother 11. Auf der Internetseite des Senders sind bereits erste Informationen zu finden. Der geplante Start wurde fĂĽr FrĂĽhjahr 2011 angesetzt, die Staffel soll zunächst 100 Tage andauern. Interessenten können sich ab sofort bewerben. Passend dazu ist auch der erste Spot im RTL 2 – Programm geschaltet. „Die größte Realityshow der Welt will Dich“ kĂĽndigt der Werbeslogan an. Zu sehen ist das altvertraute blaue Logo.

„Die Marke Big Brother ist aus dem deutschen Fernsehalltag nicht mehr wegzudenken. Immer wieder ist es uns gelungen, mit diesem Format die Zuschauer zu ĂĽberraschen und zu begeistern. Die Bewerbungsphase hat ab sofort begonnen und wir freuen uns auf interessante Bewerber.“ so Holger Andersen, Programmdirektor RTL2. Boris Brandt produzierte ĂĽber Jahre Big Brother in Deutschland und sieht den Zeitpunkt der Ausstrahlung als kluge Entscheidung an. Im Sommer lieĂźe sich nicht nur leichter Quote machen – auch aus KostengrĂĽnden wäre es eine gute Entscheidung. „Je später die TV-Saison, desto gĂĽnstiger kommt man an Arbeitskräfte heran. Das gleiche gilt auch fĂĽr die Studios, die im Sommer natĂĽrlich auch benutzt werden sollen“, erklärt Brandt. Ein oft kritisierter Punkt der letzten Staffeln waren die Livesendungen. Diese seien die einzige Möglichkeit auch direkt mit dem Zuschauer in Kontakt zu treten. Sie sollten nicht nur die Geschehnisse der Woche wiedergeben, sondern auch die HintergrĂĽnde beleuchten und im Sinne der Fans nachhaken. „Musikacts oder ähnlicher Quatsch haben daher darin nichts zu suchen“, findet der Ex-Endemol-Chef. Herr Brandt scheint zu erkennen was Big Brother Fans schon lange wissen: Die Geschichten dieser Menschen, deren Beziehungen von Liebe bis hin zu Verrat, wären viel mehr Wert als die Stunts, die ĂĽbrigens recht teuer seien. Man sähe das momentan auch am Dschungel-Camp: Die Geschichten und das Verhalten der Kandidaten wären es, was die Zuschauer interessiere. Die PrĂĽfungen seien dagegen fast egal. Wenn die Kandidaten stimmen, bräuchte es nur gute Geschichtenerzähler, aber die gäbe es ja. Ein weiterer Punkt, der fĂĽr ZĂĽndstoff sorgte, war die Auswahl der Kandidaten. Zogen zu Beginn der Reality-Show noch „Menschen von nebenan“ ins Haus entwickelte sich das Format im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Sprungbrett fĂĽr Z-Promis und jener, die es werden wollten.

„Ich hoffe vor allem, dass endlich wieder echte, fachgerechte, psychologisch fundierte Castings stattfinden – Qualität statt billiger Effekte, wie PornobrĂĽste, Tattoos und Piercings. Der Big Brother-Zuschauer will normale aber trotzdem spannende Menschen aus unserer Mitte mit eigener Meinung sehen, interessante Charaktere, die etwas zu sagen haben. Dann klappt es auch mit dem TV-Sommer-Hit“, fasste Brandt zusammen, was die Meinung der meisten Zuschauer widerspiegeln dĂĽrfte. Zudem kritisierte er das veraltete Konzept. WĂĽrde es nach ihm gehen mĂĽsste das Gesamt-Konzept der heutigen Zeit angepasst, und inhaltlich mehr geöffnet werden. So plädiert er dafĂĽr, dass die Kandidaten nicht mehr völlig von der AuĂźenwelt abgeschirmt werden. „Die Kandidaten sollten aktuelle Entwicklungen mitbekommen und darĂĽber sprechen dĂĽrfen. Die Menschen interessiere es, was die WG-Bewohner ĂĽber diese Themen zu sagen hätten.“ Ein reizvoller Gedanke doch die Umsetzung dĂĽrfte zweifelhaft sein. In den letzten Staffeln waren nicht nur Diskussionen zu Themen wie Religion und Politik untersagt, die Live-Ăśbertragung auf Sky war zudem mit einem Puffer versehen, wodurch heikle Themen oder Aussagen ausgeblendet werden konnten. Die Umsetzung dĂĽrfte somit schwierig werden. Zumindest dĂĽrfen wir aber auf ein verbessertes Konzept hoffen und gespannt sein, was Big Brother 11 zu bieten hat.

Bleibt nur abzuwarten welche Neuerungen von den BB-Machern tatsächlich umgesetzt werden. BBfun bleibt natürlich am Ball, und wird euch wie gewohnt über eventuelle Änderungen, oder ein neues Konzept informieren.

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