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Bewährungsprobe für Benny: eine Nacht mit der explosiven Benson

Die Wochenaufgabe soll diesmal auf keinen Fall verloren werden, Dosenfutter hatten die Bewohner genug und würden alles tun, um wieder was Leckeres auf den Teller zu bekommen. So entschlossen sich Benny und Benson vorsichtshalber die Nacht auf der Couch zu verbringen, um nah genug an den Dominosteinen zu sein, falls der Alarm ertönen wird.
Anfänglich unterhielten sich die beiden Wächter friedlich und angeregt. Doch es dauerte nicht lange, da explodierte der brodelnde Vulkan mal wieder. Benny, der sehr verschlafen wirkte, hatte nicht wirklich Lust, den Ausführungen von Benson zu folgen, tat es aber doch, was sonst blieb ihm auch übrig? Um 2:30 Uhr begann Benson ihre ersten Eindrücke im Haus in Worte zu packen, gleich mitgeliefert wurde eine Beschreibung ihrer eigenen Person. Sie würde nie etwas in sich rein fressen, sondern Dinge, welche ihr nicht passen, sofort und direkt ansprechen.
Benson, die von sich selbst behauptete, Menschenkenntnis zu besitzen, kann Ingrid nicht durchschauen, bei ihr blicke sie nicht durch. Speziell die Sache mit dem verunglückten Versuch, Timmy die Boxershorts runterzuziehen, fand Benson überhaupt nicht in Ordnung. „Ich habe sie doch nicht gefragt, warum kritisiert die mich dann…?“, wetterte Benson. Benny entgegnete, dass er kein Problem mit Ingrid hätte, dies konnte die Essenerin natürlich nicht kommentarlos so stehen lassen: „Du bist ja auch schwul und kommst klar mit den Weibern.“ Ihre Bezugsperson hingegen sei Cosimo. Vielleicht verspricht sie sich ja auch im Windschatten von Cosimo an Bushido etwas näher ran zu kommen? Seltsam mutet auch die Tatsache an, dass sie selbst es nicht so genau mit ungefragter Kritik nimmt, solange diese von ihr kommt. Beispielsweise wurde Lisa unaufgefordert die eigenen Eindrücke ihres DSDS-Auftritts aufs Butterbrot geschmiert, indem sie ihr gnadenlos auf den Kopf zusagte, dass sie die Sängerin als so schlecht empfand, dass sie umgeschaltet habe. Auch Ingrid hätte wohl gern darauf verzichtet, von ihr gesagt zu bekommen, sie selbst hätte den Arzt verklagt, der ihr die Lippen aufgespritzt hat. Na ja, gleiches Recht für alle scheint die selbstbewusste Dame nicht zu berücksichtigen.
Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass sie immer wieder ihre Zuneigung zu Cosimo betont, es fiel der Satz: „Wir haben doch alle Big Brother geguckt. Natürlich haben wir alle unsere Fans draußen. Ich weiß doch jetzt auch nicht, was draußen mit mir und Cosimo geschrieben wird. Sind wir ein Paar oder nicht?“ Komisch wirkt das schon, zumal sich die beiden schon altermäßig weit auseinanderl iegenden Insassen erst zwei Tage kennen. Ob wohl der heißblütige Italiener so begeistert von der Idee einer Beziehung wäre? Wir wagen es zu bezweifeln.
Benny hatte eigentlich keine Lust zu diskutieren und auch das passte Benson nicht. „Wozu sind wir hier? Um über nichts zu reden?“ Der Angesprochene würde schon gerne reden, jedoch über sinnvolle Themen. Die Plapperschnauze fand jedoch, es gäbe bei Big Brother nur sinnvolle Themen. Sie habe im Leben durch Diskussionen schon viel gelernt. Vielleicht hat ihr ja noch niemand gesagt, dass zu einer Diskussion mindestens zwei Teilnehmer gehören, wohl gemerkt diskussionswillige Teilnehmer. Sie meckerte weiter: „Sobald mir jemand sagt, ich habe jetzt keinen Bock zu diskutieren, ist das erniedrigend für mich. Wieso kann man denn nicht diskutieren?“ Fast schon ein wenig verzweifelt versuchte Benny ihr seine Unlust zu erklären, doch Zuhören scheint auch nicht zu Bensons Stärken zu gehören.
Nahtlos ging es weiter mit Daggy, welche offensichtlich bisher nicht verstand, dass die neuen „Krabbelgruppen-Mitglieder“ keine Informationen im Haus preis geben dürfen. Benny hörte zu, ansonsten beschränkte sich seine Teilnahme an der Diskussion auf gelegentliche Lacher. Dies störte Benson nicht weiter und sie fuhr fort: „Was ist das für eine Dummheit? Ich habe dreimal gesagt, wir dürfen keine Informationen ins Haus tragen. Das muss doch mal reichen, verdammt nochmal.“ Sie konnte auch nicht nachvollziehen, dass die bisherigen BB-Teilnehmer nicht verstehen würden, dass sie die neuen Bewohner mit diesen Fragen in Schwierigkeiten bringen könnten. Ihnen sei es wichtiger zu erfahren, wie sie nach außen wirken.
Als Beweis, dass hinter ihrem Rücken geredet wird, führte sie die Tatsache an, dass die Damen einheitlich den Begriff „sie hätte Pfeffer im Ar***“ benutzen würden. Lisa sagte sogar, sie hätte deswegen Angst vor ihr. Weil sie schon mal beim Thema Lisa war, ging es gleich mit ihr weiter. Lisa wäre unglücklich, redet nur über ihr Familie, ihren Freund und die geplante Reise mit ihm. Man würde ihr zureden, im Haus zu bleiben und dies sei falsch, da das blonde Sensibelchen auf Benson fix und fertig wirkte. Sie möchte was auch immer beweisen, indem sie im Haus durchhält.
Nun schien es Benny langsam aber sicher zu viel zu werden und dies drückte er auch aus. Er machte Benson darauf aufmerksam, dass sie sich zu sehr aufregt, sie sollte die Sache lockerer nehmen. Puff, Benson explodierte: „Du hast mich noch nicht erlebt, wenn ich mich richtig aufrege. Das wünsche ich dir auch nicht.“ Zwei Dinge jedoch mag sie überhaupt nicht, nämlich wenn jemand unter die Gürtellinie geht oder ihr Befehle erteilt bzw. im Befehlston mit ihr spricht. Eigentlich hätte sie auch kein wirkliches Problem, nicht einmal mit Ingrid, Fabienne oder Lisa.
Langsam merkte man immer deutlicher, dass Benny die Situation lästiger wurde. Sogar Benson schien dies zu registrieren. „Warum soll ich die Fresse halten? Der liebe Gott hat mir einen Mund gegeben. Mein Vater hat mich so erzogen.“ Benny sagte, dass er auch nicht alles schlucken würde, aber sich eben nicht über jeden Käse aufregt. Benson: „Ich bin 35 Jahre alt. Du wirst schon noch sehen, dass du mit deiner Einstellung nicht weiterkommen wirst.“
Benny, bisher sehr geduldig, wollte an dieser Stelle das Gespräch beenden. Au weia, hätte er das lieber nicht so deutlich zum Ausdruck gebracht, jetzt ging es erst richtig los, es fielen Umschreibungen wie „asoziales Verhalten“, „hinterfotziges Verhalten“, „unglaublich was Menschen alles für Aufmerksamkeit tun“, „Klaus hatte Recht mit dem, was er gemacht hat“.
Auf diese Schimpftiraden folgte die wohl coolste Aktion dieser Nacht. Benny drehte sich um, tätschelte ihren Arm und sagte in ruhigem, bestimmten Ton: „Danke, dass du mich hier als asozial hinstellst.“ Sagte dies und verschwand. Benson keifte ihm noch hinterher, dass er sie morgen nicht mehr anquatschen solle.
Tja, so sieht eine harmonische, friedliche und stimmungsvolle Nacht im Big Brother-Haus aus. Heute Morgen sprachen sich Benny und Benson dann doch wider Erwaten aus. Er fühlte sich sehr verletzt als sie ihn als „asozial“ bezeichnete. Benson stellte klar, dass sie nicht ihn, sondern sein Verhalten so finden würde und einfach zu gehen gefiele ihr auch nicht. Benny konnte lange nicht schlafen und hatte geweint. Anscheinend war die Essenerin auch gekränkt, denn sie hatte sich fest vorgenommen, nicht mehr mit ihm zu reden. „Könntest du das?“, fragte er sie. Sie bejahte, sie könne das, es sei ihr aber wichtig, dass er das mit der Bezeichnung „asozial“ richtig verstehen würde. Beide wissen, dass es sich in der gestrigen Nacht hochgeschaukelt hat. Benny meinte, er vertraue Menschen zu schnell und glaubt, was man ihm erzählt. Benson machte ihn darauf aufmerksam, dass er daran noch arbeiten müsse. Nochmals erwähnte sie, dass man sich nicht einfach aus einer Diskussion verabschiedet, sondern diese zu Ende führt. Nunja – wir hoffen, zumindest ihr habt gut geschlafen und euch das Drama damit erspart. Nachlesen könnt ihr es wie immer bei uns.


Benson in ihrem Element: Mitten in der Nacht diskutiert sie
mit dem desinteressierten Benny über die Bewohner


Quelle: bb11blog.wordpress.com/bb-unzensiert.de/BBfun.de // Bild: RTL II/Endemol

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