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Sabrina und Robert nach Annes Einzug nominiert

Klaus, Klaus, Klaus – der 32-j├Ąhrige Erotikdarsteller hat es geschafft: Keiner kommt an ihm vorbei. Widerstand ist zwecklos. Der Bewohner mit dem Hang, sich gegen jede Mehrheit im Haus zu stellen, hat sich in die Herzen zahlreicher Fans taktiert, f├╝r die der Sieg nun schon zum Greifen nah scheint. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn eine Figur wie Klaus vermag nat├╝rlich nicht nur zu begeistern, sondern auch zu polarisieren. Das Lager seiner Gegner ist entsprechend gro├č – und es w├Ąchst mit jedem Bewohner, den der Reutlinger vor die T├╝r setzt. F├╝r Big Brother war diese gespaltene Situation offenbar Grund genug, Klaus zu einem zentralen Thema der Sendung zu erheben. Eine „Pro/Contra“-Diskussion unter Leitung von Aleksandra Bechtel, die wie immer jubelnd im Studio empfangen wurde, sollte helfen, das Ph├Ąnomen ÔÇ×KlausÔÇť zu verstehen.
Mit der am letzten Montag ausgeschiedenen Lilly schickte der Gro├če Bruder zun├Ąchst eine entschiedene Klaus-Gegnerin in den Ring. Die vielen Buhrufe des Publikums, mit denen zu rechnen war, ertrug die freiz├╝gige Blondine gelassen. Sie habe es genossen, das Geschehen im Haus auch einmal mit Abstand als Zuschauerin betrachten zu k├Ânnen, gab sie Moderatorin Bechtel zu verstehen. Ihre Meinung zu Klaus blieb jedoch dieselbe: Den Hype, der um ihn entstanden ist, k├Ânne sie nicht nachvollziehen. Ganz ├Ąhnlich d├╝rfte es da Erika Berger gehen, die RTL II f├╝r heute Abend mal wieder ausgegraben hatte. Die Hobby-Psychologin sehe ein, dass die Emotionen und Streitigkeiten, die Klaus freisetze, durchaus spannend seien f├╝r die Zuschauer. Allerdings d├╝rfe er sich nicht dazu hinrei├čen lassen, „das Spiel Big Brother“ umzudeuten und „Krieg“ gegen seine Mitbewohner zu f├╝hren.
Um dem Thema der Diskussion, die eigentlich keine war, etwas n├Ąher zu kommen, durfte nat├╝rlich auch ein waschechter Klaus-Fan nicht fehlen. Und der sollte eine echte ├ťberraschung sein: Die 65-j├Ąhrige Anne aus Lindlar, einer Stadt in der N├Ąhe von K├Âln, sollte noch heute Abend als Neuzugang ins Haus ziehen. Sie ist die ├Ąlteste Kandidatin, die sich jemals dazu entschlossen hat, an dem Projekt teilzunehmen. Es sei ihr jedoch wichtig zu zeigen, dass sie trotz ihres Alters nicht auf das Abstellgleis geh├Âre. F├╝r die naturnahe Rentnerin, die das Malen genauso liebt wie ihren Garten, sei Respekt ein wichtiges zwischenmenschliches Prinzip, das sie auch im Haus umsetzen wolle. Die Sympathien des Studiopublikums hatte sie, sp├Ątestens nach ihrem Bekenntnis zu Klaus, bereits erobert. Ob ihr das auch mit den „jungen Leuten“ im Haus gelingen wird, bleibt abzuwarten.
Nach dem dritten und letzten Teilnehmer der gro├čen „Diskussion“ um Klaus verlie├č RTL II das unbekannte Gel├Ąnde auch wieder und kehrte zu alten Tugenden zur├╝ck: Ekel und hohe T├╝rme, vereint im sogenannten „Ekel-Tower“, dem sich Sabrina und Katrin stellen mussten, um Luxusg├╝ter f├╝r sich und ihre Mitbewohner zu erspielen. Big Brother lie├č sich die Chance, Unfrieden unter den Bewohnern zu s├Ąhen, nat├╝rlich nicht entgehen und forderte alle auf, sich mit einer der beiden Kontrahentinnen zu solidarisieren (Gruppe Sabrina: Manuela, Jenny, Daniel und Kristina / Gruppe Katrin: Klaus, Timo, Robert, Ren├ę) . Pikant f├╝r das Verlierer-Team: Die erspielten Annehmlichkeiten sollten nur denen zur Verf├╝gung stehen, die sich auf die Seite des Siegers gestellt hatten. F├╝r beide Frauen wurde es zun├Ąchst jedoch sehr unangenehm, denn der zehn Meter hohe Turm hatte es tats├Ąchlich in sich: In f├╝nf Boxen, die auf f├╝nf Ebenen verteilt waren, warteten allerlei potentielle Kreischausl├Âser, darunter etwa Schlangen, W├╝rmer und eine riesige Gespenstschrecke. Zus├Ątzlich verbarg jede Box einen goldenen Schl├╝ssel, den es zu erhaschen galt. Mithilfe eines Seilzuges, den jeweils ein Helfer bet├Ątigte (f├╝r Sabrina: Daniel / f├╝r Katrin: Timo), mussten sich die beiden Bewohnerinnen in die H├Âhe ziehen lassen, um in die Boxen hineingreifen zu k├Ânnen, ohne dabei jedoch deren Inhalt zu sehen (was das Match ertr├Ąglich gemacht haben d├╝rfte).

Den Anfang machte Katrin. Die Studentin war souver├Ąn und scheiterte lediglich an der zweiten Box. Die vier Schl├╝ssel, die sie nach Angaben des Senders erlangte (f├╝r RTL II-Zuschauer war dies nicht ersichtlich), hatte sie innerhalb von zwei Minuten und 42 Sekunden gesammelt. Auch Sabrina war, vor allem im Vergleich zu fr├╝heren Matches, ├╝beraus ruhig und schaffte es gar, Katrins Zeit noch zu unterbieten. Ihren vierten Schl├╝ssel hatte die 24-J├Ąhrige dreizehn Sekunden schneller erlangt als die Konkurrenz, was ihr den Sieg und damit die Luxusg├╝ter (Zigaretten, Alkohol, Duschmarken und ein Besuchsgutschein) f├╝r sich und ihre Truppe einbrachte.
Im Studio verk├╝ndete Aleks Bechtel indes das Ergebnis des Schutzvotings der letzten Woche. Das Ergebnis d├╝rfte niemanden ├╝berrascht haben: 89 Prozent der Anrufer bewahrten Klaus davor, von seinen Mitbewohnern aufs Neue nominiert zu werden. Auch w├Ąhrend der Nominierung im Haus konnte das keinen so recht beeindrucken. Jenny, Daniel und Sabrina, die versuchten, den Erotikdarsteller auf die Liste zu setzen, zeigten sich wenig geschockt ├╝ber die Einmischung der Zuschauer. Doch wen hat es stattdessen erwischt? Neben Sabrina, die die Stimmen von Ren├ę, Klaus und Timo erhielt, landete nochmals Robert auf der Liste, auf den Manuela, Kristina und Daniel gerne verzichten w├╝rden. Timo (mit den Stimmen von Sabrina und Jenny) sowie Kristina (nominiert von Katrin und Robert) kamen mit einem blauen Auge davon.
Der Bekanntgabe des Ergebnisses folgte das ├╝bliche klausische Freudent├Ąnzen, das von einem verst├Ąndnislos dreinblickenden Robert getr├╝bt wurde. Wie sich Schutzvoting und Nominierung auf die Atmosph├Ąre im Haus auswirken und ob Bewohner-Omi Anne sich mit dem streitlustigen Haufen anfreunden kann, behalten wir┬á hier bei BBfun.de nat├╝rlich f├╝r euch im Auge.

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