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Lava in der Whitebox

Nach einem wunderschönen sonnigen Frühlingstag hatten Klaus und Timo sich in das rote Schlafzimmer zurückgezogen. Als dann auch noch Katrin zu ihnen kam, konnte es sich der selbsternannte Einzelkämpfer nicht verkneifen bei ihr schon mal wegen der anstehenden Nominierung anzufragen. Diese teilte ihm aber mit, dass sie sich noch nicht darüber im Klaren sei, wen sie denn nominiert. Klaus wollte sich mit so viel Ungewissheit natürlich nicht zufrieden geben.
Doch gerade als er am nachhaken war, ertönte der Matchalarm durch die TV-WG. Und dem Chefstrategen war natürlich klar, wer nun zum Match in der Whitebox antreten musste. Wer anders als er selbst könnte denn in Frage kommen, und er behielt mal wieder Recht. Sollte nun auch der ehemalige Callboy, genau wie seine Mitbewohner zuvor in der Whitebox, in den Genuss von Belohnungen für gewonnene Runden kommen. Doch wie nicht anders zu erwarten war, hiess es für den polarisierensten Bewohner der zehnten Staffel, mit jeder verlorenen Runde eine Minute der heißbegehrten Duschzeit zu verlieren. Auch ließ sich der große Bruder für den Reutlinger mal wieder ein neues Spiel einfallen. Nachdem es zuletzt doch immer wieder zu Wiederholungen bereits gespielter Matches kam.
Seine Aufgabe bestand darin, die Whitebox mit Hilfe von zwei Sockeln zu durchqueren ohne dabei den Boden oder die Wand zu berühren. Hierzu musste er mit den beiden Sockeln immer auf eine aufleuchtende grüne Insel in Form eines Quadrates kommen. Im ersten Durchgang hatte er 90 Sekunden Zeit um 10 rettende Inseln zu erreichen. Doch sich über die Regeln und der daraus resultierenden Taktik noch nicht ganz klar, verlor Klaus knapp die erste Runde. Dem stets ehrgeizigen Schwaben war die Enttäuschung hierrüber deutlich anzusehen. Doch Klaus wäre nicht Klaus wenn er sich nicht sofort einen neuen Plan zu Recht gelegt hätte. So zog er fortan den einen Sockel mit dem Fuß hinterher, anstatt ihn wie in der ersten Runde in akrobatischer Weise mit den Händen zu holen. Somit stellten dann auch die Durchgänge Zwei und Drei, in denen er jeweils 13 beziehungsweise 15 rettende Inseln in der gleichen Zeit erreichen musste, kein Problem mehr da. Mit einer verlorenen Runde wird sich künftig die Warmwasserzeit beim Duschen um eine auf vier Minuten verkürzen. Als Big Brother den anderen Bewohnern dies mitteilte, hielt sich die erwartete Entrüstung jedoch in Grenzen.
Einzig Lilly welche am Montag anscheinend von den Zuschauern vor einem Auszug bewahrt wurde, und auch die zunehmend aggressiver erscheinende Kasachin Kristina verzogen das Gesicht zu einer säuerlichen Grimasse. Das Erotiksternchen mit dem orangenen Haaransatz war auch die Einzige, die während der Durchsage davon ausging das Klaus alle drei Runden verloren hätte. Nun hätte sie ja nicht mal mehr genügend Zeit für eine ordentliche Haarwäsche. Selbst Jenny die renitente Klausgegnerin traute dem FKK-General den Gewinn aller drei Runden zu. Vermutlich lag dies aber nur an der Hoffnung keine Duschzeit zu verlieren. Denn das eine Minute weniger duschen eine Verkürzung der Duschzeit bedeutet, musste sie Kristina erst noch einmal erklären. Diese ging nach der Durchsage des großen Bruders nämlich von einer Duschzeit von sechs Minuten aus. Wie sie zu diesem Ergebnis kam, wird wahrscheinlich nur sie selbst wissen. Trotz aller Anfeindungen der letzten Wochen wurde Klaus dann doch mit, wenn auch verhaltenem, Applaus von seinen Mitbewohnern empfangen. Wie sich die Bewohner mit der verkürzten Duschzeit künftig arrangieren, oder ob die Butler von ihren jeweiligen Damen zum Fußballgucken geschickt werden, sowie auch sonst alles Neue aus der TV-WG erfahrt ihr wie gewohnt hier bei BBfun.de.



Quelle: BBfun.de

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