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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne

Entweder werde ich demnächst alkoholabhängig oder ich krieg Herz, wenn sich das mit diesen bescheuerten Nomiabsprachen weiterhin so durch diese härteste Staffel aller Zeiten zieht! Grundgütiger, selbst Bibel-TV bietet zurzeit mehr Abwechslung an Gesprächsthemen als dieses eingefahrene Nomi-Blabla im Big Brother-Alltag! Ständig dieses Nomi-Gezuchtel! Würde dadurch nicht immer so herrlich Beef ausgelöst, wäre ich wohl schon verzweifelt oder dauerstoned!

Aber erinnern wir uns wie immer erst einmal zurück…
Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, also vergangenen Montag um genau zu sein, da verzauberte uns Big Brother mit einer ganz, na ja, unspektakulären Märchenstunde. Und wie in jedem guten Märchen gab es gute Wesen, wie Bechtel-Fee und Zietlow-Elfe und böse Wesen, wie Hexe Jessy, ihres Zeichens fest entschlossen, ihre Hexenkünste nach bestandenem Hochschulabschluss in irgendeinem Berliner Hogwards an junge Schülerinnen und Schüler weiter zu vermitteln! Sollte sie ihre Pläne tatsächlich umsetzen wollen, sollten wir in ca. 10 bis 16 weiteren Semestern wohl mit einer kompletten Schulreform rechnen… hehe wenn alles gut geht!
Und ein märchenhaftes Außenmatch wurde uns auch serviert: Eva, ein Ritter ohne Furcht und Tadel, Dank äußerlicher Geschlechtsmerkmale einem Knappen von Natur aus ähnlicher, als einer holden Maid, erkämpfte in einem Dornröschen-Match wenigstens ein wenig Luxus für die nächste Woche.
Die 5. Nominierung brachte, durch die im Vorfeld genau durchdachten Absprachen, auch keine wirkliche Überraschung mehr, denn: „Disco-Pogo, dingelingeling.. alle Atzen spinnen… !“. Die einen Atzen entscheiden sich für Aleksandra, die anderen für Jürgen! Und mittlerweile hackt sogar ein Atze dem anderen die Augen aus! Eine neue Zwei-Atzenaera ist angebrochen. Und mal ganz unter uns: Ich kann Atzen nicht ausstehen!
Die versemmelte Konfetti-Wochenaufgabe zieht als Konsequenz die lang gefürchtete und mit allen Mitteln abgewehrte Kohl(en)suppe mit sich und die Diät-Spezialisten verfangen sich einmal mehr in einem tiefen Abgrund darmlastiger Sorgen und Nöte. Lieber Großer Bruder! Da du anscheinend alle bekannten Diäten an deinen kleinen Geschwistern ausprobieren willst, wie wäre es denn dann einmal mit der guten alten Trennkost? Ich meine, trenne dich von einigen deiner „Altlasten“, sprich Bewohnern, und tue uns und dir einen Riesengefallen! Wer will schon dauerhaft überflüssige Atzenpfunde mit sich herum schleppen? Hm? So ein paar Pfunde weniger auf den Rippen, würden dir sicher auch mal gut tun!
Sei es drum! Kartoffeldiät, die neue in Aussicht gestellte Foltervariante vor Atkins und Brigitte, falls die Osterdeko-Wochenaufgabe verkackt wird, lässt Klaus und Uwe gleich zu Beginn wie zwei Kampf-Erwins die Kämme stellen! Mittendrin auch noch der mazedonische Kampfhamster, der Dank seines klausgestärkten Rückgrates auf einmal verbale Superkräfte zu entwickeln scheint, wobei ich eher Quantität statt Qualität erkennen konnte!
Ja, ja, Kompleksa, der Hungerhaken der Nation, kein Wunder dass an der nix dran ist: Die ausgehungerten Raubtiere im Haus fressen dem abgezehrten Hähnchen ja alles weg! Und an wen wendet sich das hungrige Balkan-Häschen in der Stunde, der größten Not? Ausgerechnet an den Chef der Klausburger Puppenkiste, den Big Brother-internen Castingspezialisten, der, sollte er tatsächlich bis zum Ende drin bleiben, als letzten Big Brother selbst nominieren wird! Denn: Es kann nur einen geben! Der Pseudo-Robin Hood, selbst ernannter Rächer der Pfälzer Pommespanzer und Selbstwertlosen spitzt sofort seine strategischen 250.000 Euronen-Ohren und wittert umgehend wie ein Hai das Blut, dass er in der kleinen Mazedonierin eine weitere Marionette für seine persönliche Klaus-Show gefunden hat. Alle Fäden in der Hand, umgarnt der Strippenzieher Aleks wie Dschungelbuchpython-Kaa den wehrlosen Mowglie, und vermittelt, wie ein neuer Anwärter der Next-Uri-Geller Show beinahe übersinnlich seinen ach so selbstlosen Beschützer- und Gerechtigkeitssinn, unter Vorbehalt seiner taktisch raffinierten Art, die ja bereits erfolgreich 92% der Zuschauer in seinen Bann gezogen hat, um seinen Siegesplänen einen großen Schritt näher zu kommen. Achat, Schteim, Schalosch- Klaus, der Kasparow seines eigenen Big-Brother-Schachs, als Puppenspieler in Aktion!
Und was macht Lilly-Love? Die Schnauze immer noch am rechten Fleck, versucht sie sich im Big-Mobbing-Haus weiterhin erfolgreich gegen die Notgeilheit von Testo-Klaus zur Wehr zu setzen. Und das mit allen Mitteln: Ganz getreu dem Motto: Und wenn das der letzte Mann auf Erden wäre, verlässt Frau sich lieber auf eine gesunde rechte Hand, und lässt lieber alleine die Piercings klimpern! Recht hat sie! Alles ist besser als Klaus!
Atzenwalpurga Anne, der schielende Löwe im Big Brother-Dschungel, die in Ex-Atze Robert den österlichen Nomi-Judas wiedererkennt, kann ihre angeschliffene Lästerzunge einfach nicht im Zaum halten. Fassungslos musste Icke-Icke mit ansehen, wie ihre Ex-Homies Klaus und Robert von der Berliner Mopsbacke zum mazedonischen Kampfhamster wechselten, ein kleiner Schritt für die Balkan-Securities, ein großer für den Atzenkosmos! Ihren frisch bestiegenen Thron, im nun gesprengten Atzenreich, gerade erst erklommen, sucht Ex-Queen Anne nun Halt bei Oberatze Jürgen und Neuatze Uwe. Btw, was hat Kung-Fu-Panda eigentlich seiner Freundin zu beweisen, dass er permanent so drauf bedacht ist, dass kein Bewohnerweibchen ihn anfasst? Hm… muss wohl was Größeres gewesen sein! Generell scheint ihn etwas ganz Großes zu plagen, wenn ich beobachte, dass er seinen neuen Freund, den merkwürdigen Eierkopp ständig als Pseudo-Messenger mit sich herum schleppt! Was will er seiner Freundin da nur mitteilen? Vielleicht „Schatz, jetzt hab ich drei Köpfe, ich bin endlich intelligent?“
Und jetzt in aller Ruhe zu meinem Würgereflexauslöser: Jürgen! Seines Zeichens Wasserverweigerer der ganz großen Art! Bäh! Das muss man sich einmal vorstellen: Da lebste die ganze Zeit auf engstem Raum mit ner Altschweißdrüse, die beharrlich eigene Viren und Bakterien züchtet! Mal ganz davon abgesehen, dass dem endlich mal einer den Kehlkopf entfernen sollte, damit ich nicht ständig dieses grottige Gepfeife hören muss und seine Bakterien wohl via Tröpfcheninfektion unter den sorglosen Bewohnern verteilt werden, würde ich dem am liebsten mal jemanden von der Seuchenbehörde vorbei schicken, der den Stinker-Terrier mal von oben bis unten mit nem Kärcher-Dampfstrahler abstrahlt und mit Sagrotan besprüht!
Und wenn ihr schon mal dabei seid, Lieber Großer Bruder! Nehmt ihm bitte auch diese grottigen 80er-Jahre Muckibuden Outfits ab! Herrschaftszeiten, diese bunten Uncle Sam-Klamotten auf dem noch bunteren Typen, das vergewaltigt einem ja die Netzhaut! Und lieber Gott (Sorry, Big Brother, aber jetzt muss ich ganz oben vorsprechen) schenke dem Realitätsverdreher ein bisschen Selbsteinschätzungsvermögen! Und bitte pronto! Sonst wird er nämlich am Ostermontag ganz schön überrascht sein, wie sehr wir ihn tatsächlich lieben weil er doch so ein gaaanz lustiger und pfeifender Spaßvogel ist! Dann muss ich mir auch nicht länger immer wieder seinen „witzigen“ Lieblingssatz: „…ich könnte mich mit Klaus ja geistig duellieren, aber ich sehe, dass er unbewaffnet ist!“ anhören, den er draußen wohl ständig als Landdissen-Türsteher vor die tätowierte Birne geknallt bekommt! Und wie sagte schon ein alte Inder? „Auch der Irrtum ist eine Bedingung zum Wachstum!“ Also, wachse, Jürgen! ( Btw: Liebe Grüße, Inder 😉
Und am Ende der Woche gabs noch mal so richtig guten Beef! Sah schon witzig aus, als Herausforderer Klaus den Kung-Fu-Panda zu einem offenen Nomi-Duell herausforderte, gekleidet mit Schürze und Kopftuch wirkte Großputze Klaus so ein wenig unpassend gekleidet für einen solch offenen Schlagabtausch! Und so langsam komm ich mir als Zuschauer echt überflüssig vor: Klaus bestimmt, wer nominiert wird, Klaus bestimmt, wer das Haus verlässt und Klaus bestimmt demnächst wahrscheinlich noch, dass er als einziger Bewohner für das Projekt doch ausreichend ist! Die Klaus-Show – ein würdiger Nachfolger von Big Brother? Nun ja, Klaus der Große, der Big Brother-Kosmetikbunkerkönig, wird wohl in die Analen der ganz berühmten Strategen eingehen, und wird demnächst in einem Atemzug mit Napoleon, Hannibal und Cäsar genannt werden! Und nur dieses eine Mal möchte auch ich, dass seine strategische Rechnung mit Jürgen aufgeht! In diesem Sinne, bin ich einmal mehr gespannt, wie die Klausburger Puppenkiste weiter geht und wie lange die Klausianer noch ihr heiliges Osterlamm beschützen werden. Fehlt nur noch, dass in einer Pilgerstätte vor Köln Ossendorf die heiligen Klaus-Festspiele zur Osterprozession aufrufen.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Osterfest, viele bunte Eier und leckere Hasen und wie immer viel Spaß mit Big Brother und BBfun!

Eure nuvola

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