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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne

Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Timo ist Staffelmeister!
Eine herrlich unspektakuläre Finalshow liegt hinter uns aber wir haben es überlebt. Wir haben BB 10 überlebt und das bedeutet, was uns nicht umbringt, macht uns bloß noch härter. Das war also das Geheimnis dieser härtesten Staffel aller Zeiten. Eigentlich wurden wir nur vorbereitet auf die ultimative 11. Staffel … AHA!

Aber erinnern wir uns erst mal wieder zurück an vergangenen Montag …
Während Aleksandra Bechtel mit ihrem Geldköfferchen winkend ins Studio stakste saßen die fünf Finalisten auf dem roten Sofa wie auf glühender Kohle. Bei der Stimmung im Studio gewann man allerdings immer irgendwie den Eindruck, dass irgend so ein Kasper wie bei der Muppetsshow ein Applaus -Schild in die Höhe hielt. Vor den Toren des Studios steppte im Freibereich anscheinend richtig der Bär. Ganz viele Ex-Bewohner waren ebenfalls zugegen, nur schade, dass diese nicht ein bisschen mehr in das ganze Final-Geschehen mit einbezogen wurden.
Und wer begeisterte gleich zu Beginn die Massen? Richtig, der ehemalige Staffelfavorit, um den sich mittlerweile ähnliche Mythen und Legenden ranken, wie um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde. King Klaus bewegte die Massen in und vor dem Studio und versuchte wohl am Finalabend noch schnell einen neuen „alten“ Trend zu setzen oder warum trug er zwei unterschiedliche Paar Schuhe? Dann begann der Große Bruder mit der Trennung von Spreu und Weizen und verabschiedete sich zu allererst von „Ich danke Gott und der Welt“-Manuela, dicht gefolgt von Timos dritter Kuschelmaus Natascha, die sich starr vor Entsetzen als Hauptdarstellerin ihres schlimmsten Albtraums wieder fand, nämlich vor Darth Anne das Haus verlassen zu müssen. Schick sah sie im Übrigen aus, die dunkle Lady, das durchsichtige schwarze Netzoberteil betonte so vorteilhaft ihren Körper. Hehe …
Und während sich die beiden Letztplatzierten auf den nimmer enden wollenden Catwalk begaben, stieg im Haus allseits der Adrenalin- und Nikotinpegel. Schade, dass man es selbst zum Schluss nicht schaffte, sich gemeinsam auf den ganz großen Moment des Finales zu freuen, geschweige denn vernünftig miteinander zu reden. Da hätte man dem Teufel doch wirklich mal aufen Kopf treten können, hätte Verbalakrobat Marc… äh … man über seinen Schatten springen können. Nun ja, die Quittung sollte noch folgen.

Auf der eigentlichen Showbühne war der Auftritt der beiden Letztplatzierten dann denkbar kurz und unspektakulär. Da änderte auch der herrliche Cadillac, mit welchem sie dann abtransportiert wurden, nichts am Umstand. Bobbelsche ließ im Anschluss die Maria tanzen bevor Manuela und Natascha im Studio von einigen Jubel- und Buhrufen in Empfang genommen wurden.
Die letzten Drei warteten derweil auf ihren finalen Auftritt und gaben wohl schon in Gedanken die 250.000 Euronen aus bzw. überlegten sich, welche Ansprachen sie wohl noch so halten werden. Und während Anne wohl immer noch davon träumte, dass der Große Bruder bei ihrem anschließenden Auszug als Dritte tatsächlich rote Rosen regnen lassen wird, mischten sich Erotikfossil Erika und Mr. Speed Ross Antony als weitere Studiogäste zu Aleksandra und Sonja Zietlow auf die Besucher-Couch. Fehlte nur noch Sido…. Hatte uns der Gute nicht noch was versprochen, hm?
Gut, und jetzt mal ganz unter uns, als Anne dann vor die, sagen wir mal, „laute“ Menge trat, nachdem der Große Bruder die Fans ermahnt hatte, nicht zu buhen, verstand sie da überhaupt ihr eigenes Wort, so laut, wie der Große Bruder Tim Toupets „Fliegerlied“ aufgedreht hatte, um die nölenden Fans zu übertönen? Selbst Alida kreischte ins Mikrofon, als hätte ihr jemand in die Stimmbänder gezwickt! Waren dem Song auch Jubelschreie beigemischt? Ich sah kaum jubelnde Arme in der Luft, mhm …
Im Studio dann hatte der Große Bruder wohl mächtig drohende Worte ans Publikum gerichtet, denn eigentlich waren sie beim Eintritt von Anne recht brav, bis auf ein paar. Und was wartete auf die fossile Krawallschachtel? Ein 7000 Euro Reisegutschein, alle Achtung! Das war aber nicht von schlechten Eltern Big Spender, hm?

Ab jetzt war allerdings Ice Age im Big Brother-Haus. Marc, dem es jetzt offensichtlich immer schlechter ging, würgte Timos Gesprächsversuche gleich im Keim ab und musste des Öfteren die Toilette aufsuchen, keine Ahnung, welche Körperöffnung ihm hauptsächlich zu schaffen machte! Timo wurde zum Nikotinfresser und atmete kaum noch normale Luft, ohne den blauen Dunst beizumischen. Die Fingernägel mussten auch immer wieder als Beißring herhalten, die Nerven lagen blank. Unterdessen huschten immer mal wieder ein paar Exbewohner durchs Bild oder dienten wie Mica einfach nur als gelangweilte Deko, wenn sie nicht gerade vorformulierte Antworten auf nicht immer einfachen Fragen „Gab es denn Haus im Sex?“ von Außenmoderatorin Alida beantworten mussten.

Und dann endlich erlöste der Große Bruder das wartende Häufchen Elend von seinem Leid: Timo aß zwischenzeitlich Nüsse in der gleichen Geschwindigkeit, wie Klaus seine normale Mahlzeiten, während Marc in gebetsähnlicher Stellung in einer Art Schockmeditation verharrte und sich schier das Weiße aus den Knöcheln drückte. Doch alles Beten nutzte nichts, Marc übernimmt letztendlich Köthen-Clowns Platz 2 und Blauauge Timo tritt in Daniels Fußstapfen und gewinnt die Jubiläumsstaffel. Große Fußstapfen, zugegeben, denn Staffel 9-Gewinner-Daniel hatte ein ganz anderes Format. Übrigens liebe Grüße Daniel, ich weiß, du magst meine Kolumne!
Und dann noch was, weil sich einige darüber aufgeregt haben, dass ich mich wiederum über Marcs Nuschelei aufgeregt habe … selbst in seinen Staffel-Highlights wurde er mit den Worten verabschiedet: „Danke, lieber Marc, auch wenn wir nicht immer alles von dir verstanden habe!“ Hm, noch Fragen?
Nuschel-Marc ist nun also stolzer Besitzer eines schicken Minis und Kuschelmeister Timo kassierte die Viertelmillion. Ob Staffel-Favorit Klaus als Trost doch noch ein paar neue Sneakers bekommt, bleibt abzuwarten, vielleicht zeigen sich ja auch seine vielen Fans erkenntlich!
Das Feuerwerk, das für den Staffelsieger abgefackelt wurde in allen Ehren aber ich hätte den mit Stofftier bewaffneten Sieger doch gerne etwas besser gesehen. Die zusätzlichen Nebelmaschinen machten es mir auch nicht einfacher. Aber egal, es ist rum. Zu gerne hätte ich im Anschluss auch noch etwas von der Finalparty der Bewohner mitgekriegt. Vielleicht ein paar Interviews und Reaktionen hätten das ganze Bild auch etwas abgerundet. Aber wie wir alle wissen: Big Brother ist kein Wunschkonzert. Leider …

So meine Lieben, Zeit „Auf Wiederlesen“ zu sagen, eine große Jubiläumsstaffel liegt nun hinter uns. Gemeinsam haben wir gelitten, gejubelt, gelacht, geschimpft wie die Rohrspatzen, waren fassungslos, wollten unsere Abos mehr als einmal kündigen, kurzum, wir hatten zusammen jede Menge Spaß. Deswegen treffen wir uns hier bei BBfun: Wir wollen Spaß und das mit anderen, uns eigentlich fremden Menschen, die wir irgendwann „blind“ in unser Herz schließen, ohne uns je auch nur einmal gegenübergestanden zu haben. Das sind wir, das ist BBfun. Es war mir eine Freude, euch meine subjektive Sicht der Big Brother-Dinge mitzuteilen. Ich hoffe es ist mir geglückt, dem ein oder anderen ab und zu ein Lächeln und ein Schmunzeln beim Lesen meiner Kolumne zu entlocken, denn das war der Plan.
Genießt die BB-freie Zeit mit BBfun, denn schon bald steht die nächste Staffel vor der Tür! Habt weiterhin viel Spaß in unserer BBfun-La Famiglia, die auch in der BB-freien Zeit allerhand Schönes und Lustiges zu bieten hat, denn wir haben so viele spannende wie abwechslungsreiche Dinge in der nächsten Zeit für euch geplant und natürlich gibt es ab und an auch meine Kolumne …

Alles Liebe und viel Spaß bei BBfun!

Eure nuvola

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