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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne

Der Planet brennt unerbittlich, Timo vs. Kristina kämpfen um ihre goldene Greencard, Anne lässt das Lästern nicht und die Big Brother Osbournes Headbangen um die Wette! Aber erinnern wir uns erst einmal wieder zurück an die Liveshow vergangenen Montag …
Und gleich zu Beginn zückte der Große Bruder die schärfste Waffe einer Frau: High Heels für die krummen Dreibeine Egonator und „Ich-will’s-jetzt-wissen“-Timo, die stellvertretend für die beiden Nominierten Katrin und dem dauergeschleiften Vergissmeinnicht Anne, einen speziellen Catwalk absolvierten, der zuletzt an einen äußerst schmalen Grat erinnerte und zu einer Wanderung in luftiger Höhe einlud. Doch zuvor durften wir erst einmal in den grausigen Genuss der Big Brother-Hymne kommen. Ausgesprochen unschön war, dass die von ihrem Gesangstalent überzeugten Bewohner doch tatsächlich das gut gemischte Playback mit ihren talentfreien Stimmen übertrumpfen mussten. Erinnerte mich sehr an die Live-Gesangseinlage von Big Sladdi beim Vorentscheid des Grand Prix. Einfach nur grottig!
Zu Gast dieses Mal im Studio war Catherrine, ein Travestiekünstler, der uns vormachte, wie elfengleich die o-beinigen Rivalen Klaus und Timo doch im Anschluss ihr Schwebebalkenmatch auf Stelzen zu absolvieren hatten, in 10 Metern Höhe, nebenbei!
Und während die Bauernfüße in den Pariser Schühchen der Größe 45 aussahen, wie einseitig aufgebockte Kleintiersärge und über die immer schmäler werdenden Streben staksten, die dabei eine Eleganz ausstrahlten wie Heidi Klum, völlig stoned in Spreizhosen und gebrochenen Zehen, ergatterten beide Stöckelfetischisten 4 Luxusschlüssel.
Und wer musste das Haus verlassen? Katrin! Ja, Big Brother Deutschland möchte die Läster-Oberhexe wohl noch einmal als lebendes Erdbeer-Sahne-Buffet sehen? War ja echt ein Augenschmaus, der mir den Magen mehr als einmal hob! Bähh! Wie lecker, als die Sahne schon auf dem Körper vor Schock sauer wurde und sich lieber fluchtartig von dem leckeren „Schnittchen“ ins Nirvana stürzte. Wirklich lecker hätte das Läster-Luder aber wirklich aussehen können: Ne 10 cm dicke Sahneschicht hätte wahre Wunder gewirkt! Aber die verwöhnte Zunge des Egonators lässt ja auch kein Zwiebelringchen der Marinadenverpackung ungeleckt, mal von Messern und der 5-Finger-Abschlecktechnik ganz abgesehen, und labte sich auf dem hoch erotisch hergerichteten Körper Anndalf, der Weißen, ganz auf Dejá vù eingestellt!
Die anschließende Blitznomi, die den Kampf um das goldene Finalticket einläutete, bestreiten die falsche Kasachenbraut gegen Blauauge Timo! Und ich werde echt grantig, wenn die verlogene Seelenverkäuferin am Montag nicht direkt und ohne Umschweife raus zu ihren zig Toyboys und mit mindestens 70% auf ihrer wehenden Fahne schwenkend das Big Brother-Haus verlassen muss! Wer sich noch kein Feedback von außen holen konnte, seine Familien wechselt, wie Tigerwoods die Frauen, sollte sich nicht in absoluter Sicherheit wähnen, schon gar nicht, wenn er Kristina heißt! Und wer jetzt auf des Egonators Fanbase setzt, der doch vor Kurzem noch als persönlicher Staatsfeind Nummer 1 galt, ist des goldenen Finaltickets mehr als unwürdig.

Und eins fehlt mir in dieser Staffel noch: Wo ist der Sex im Haus?
Nachdem sich die Jubiläumsstaffel nun mit großen Schritten dem Finale am 9. August nähert, bleibt der Sex im Haus dieses Mal wohl tatsächlich ein großes Geheimnis, das nicht mehr gelüftet werden kann. Wer hätte das gedacht, nach all den Bemühungen des Großen Bruders, doch an vorherige Staffeln anzuknüpfen und zwei Herzen wild füreinander schlagen zu sehen.
Dieses Mal sollten gleich Profis ran, hihi, wo doch die richtigen Amateure das meiste bringen, wie Sexy-Cora längst erkannt hat. Wo waren sie nur, die Serafinos und Steffis, die Franzis und Marcs, die Anninas und Saschas oder Jerry und sein Harem? Wo sind sie geblieben, die heißen Szenen, um deren Schicht sich all die Jims immer gestritten haben?
Sexy Cora konnte aber wollte wegen der Amateur-Fans nicht, Porno-Klaus wollte aber konnte nicht, Fake-Krissi ließ Extoy Daniel kaum an sich, geschweige denn in, bleibt nur einer, der es täglich mehrmals krachen ließ: Erwin, der unangefochtene Pimperchef der 10. Staffel.
Nachdem die lauffreudige letzte Wochenaufgabe „just in time“ bestanden wurde, machten sich die Bewohner gleich an die nächste: Rocksongs an deren Gitarren-Soli erkennen. Jössess, „Jetzt kommt das singende Känguru “- Manu oder Anne Osbourne proben doch mit ihren Headbanger-Allüren und Luftgitarren-Soli den physischen Super-GAU. Sollen sich die beiden lieber auf’s Lästern konzentrieren, denn darin sind sie wahre Meister.
Apropos Meister …
Klaus musste seinen Spieltrieb in der Whitebox ausleben und vermasselte tatsächlich die dritte Runde, woraufhin alle Bewohner sich von ihren Beautyartikeln verabschieden mussten. Doch der Egonator nimmt’s gelassen und singt sich daraufhin erst mal einen, bzw. teilt seine Gedanken wieder seinen Fans vor den Bildschirmen mit. Sehen wir bereits den neuen Außenmoderator der 11. Staffel?
Obendrein ist der Egonator zurzeit auch mächtig pissed, denn die Strategie der anderen, ihn nicht wieder auf die Nomiliste zu setzen, damit er niemanden mehr herauskicken kann, geht dem narzisstischen Klaus mächtig auf die angefüllten Huevos. Und was macht Klaus in solchen Fällen? Wie bereits bei Marc als neuen strategischen Plan angekündigt, lockt er mit seinen Sticheleien Jenny bewusst aus der Reserve, um auf persönlichen Stimmenfang für die nächste Nomi zu gehen. Ja, er hat das Spiel verstanden, als Einziger, denn viele Zuschauer scheinen noch weit entfernt davon, Klaus Machenschaften und das Spinnen von Intrigen zu durchschauen. Marc soll als Bauernopfer herhalten? Nö, der hat es mit seiner ganz eigenen Klaus-hörigen Art selbst geschafft, genug Antipathie-Kerben auf seinem persönlichen Nomiholz zu sammeln. Viel besser: Klaus zeigt sein wahres Gesicht und will Konkurrenz aus dem 250.000 Euronenweg schaffen. Das ist das Spiel. Er ist der Checker.
Unterstellen wir ihm mal keine Böswilligkeit, als er sein Whitebox-Match versemmelte und daraufhin alle Beautyartikel im Big Brother-Nirvana verschwanden. Ist es ihm doch immer so wichtig, die wahren Gesichter der Bewohner aufzudecken, die sich ja nun jetzt nicht mehr unter 5 Kilo Foundation verstecken können.
Doch zur gleichen Zeit, als sich die beiden Duellanten um das goldene Finalticket im Strafbereich über die Speichelleckerei von Marc auslassen, nutzt der Moerser die Gunst der Stunde, der eiskalten Kasachin mal ganz Gentleman-like ne Verbalklatsche zu verabreichen.
Denn Pseudo-Rambo Kristina, die sich immer noch nicht darüber im Klaren ist, dass ihr Spiel draußen einfach nicht ankommt, hat leider keine Chance, dem Spiegel auszuweichen, den der Moerser ihr vorhält. Angst vor Klaus, lautet die Ansage an die Eisprinzessin, nicht ihr vorgeschobenes Durchblicken, wie „Das Spiel“ gespielt wird, ist verantwortlich dafür, dass die feige Kasachin sich neuerlich zum Stiefellecker von Egonator Klaus gemausert hat. Tja, die Wahrheit kann grausam sein!

Und während die restlichen Bewohner zwischen Muffensausen und übertriebenem Selbstwertgefühl taktisch zu durchdenken versuchen, und händeringend nach einem „starken“ Klaus-resistenten Nomigegner suchen, wer wohl eine Chance gegen den Publikumsliebling haben könnte, beschleicht jeden die Angst, neben dem Exinator jämmerlich zu versagen.
Bombenstimmung im Haus, mal von dem alltäglichen Beef und Lästergezuchtel ganz abgesehen, zauberte allerdings nur in Form von Eis den überhitzten Gemütern doch tatsächlich ein genüssliches Lächeln ins Gesicht und verleitete bei der Affenhitze zu ähnlichem Handeln. Und was in der Kinderpsychologie schon lange eingesetzt wird, kann für den Big Brother-Kids-Club nur recht sein: Malen befreit die Seele, denn in alter Waldorf-Schülermanier tanzt man ja bekanntlich nicht nur seinen Namen, sondern malt auch seine Gefühle. In diesem Sinne malte Läster-Luder Anne zwei Bewohner-Gefühlshighlights in Form einer Bildergeschichte zu Watschel-Nataschas Horrortrip nach Thailand und Nuschel-Marcs Onkelstolz.
Und was lässt Anne unter vielem wieder raus? Dem Kühlschrank-Sheriff entgeht nix, auch kein Löffel, der in einem Joghurt steckt! Dieser Riesenfehler dient ihr mittlerweile schon als Stein eines Anstoßes, selbst gegen Lästerschwester Manuela. Aber ich denke, würde Anne länger alleine in einem Raum mit Spiegel verbringen müssen, würde sie garantiert mit ihrem Spiegelbild über sich selbst lästern! Immer und immer wieder …
Zum Schluss möchte ich noch einen Geburtstagsgruß loswerden: Knubbel, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Liebe und Gute wünsche ich dir! Feiere schön und lass es krachen!

So meine Lieben, der Lapi glüht und ich auch … was für eine Hitze! Ich begebe mich jetzt ins kühle Nass und freue mich mit euch auf eine weitere spannende Woche bei Big Brother. Lasst es euch gut gehen und habt wie immer viel Spaß mit dem Großen Bruder und BBfun!

Eure nuvola

 

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