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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne

Fußball-Deutschland leckt seine Wunden, denn die deutschen Löwen verlieren leider zu Recht gegen eine überragende spanische Furie, Klaus wird zum Egonator, Kristina zählt an einer Hand ebenso viele Typen wie Finger und die lila Lästerzentrale erfährt ihr großes Comeback! Aber erinnern wir uns erst einmal wieder zurück an die Live-Show vergangenen Montag …
Zu Gast bei Aleksandra war dieses Mal, wie soll es nach dem letzten Exit auch anders sein, Daniel, der Fast-Gehörnte! Die Bilder, der geflaggten Bewohner zur Auswahl gestellt, welches er denn nun wählen würde, entschied er sich Widererwarten nicht für Aleksandras Lieblingsbild von Rivale Marc. Aber auch zum Bild seiner Ex-Flamme konnte er sich nicht offen bekennen, stets nur mit einem breiten Grinsen wich er Fragen zu seinem aktuellen Beziehungsstatus mit der seit neuem mit Klaus sympathisierenden Kasachin aus. Direkt im Anschluss sollte es für uns Zuschauer ordentlich was auf die Gehörnerven geben.
Der Songcontest der Bewohner startete unter strenger Aufsicht der „Atzen“. Robert, die Partypeitsche für Arme, begann mit seinem Atzentitel. Und sind wir mal ehrlich, Klaus hätte für seine Jünger auch den Bi-Ba-Butzemanntanz aufführen können oder noch besser wie Mister Methan seinen Song furzen, er wäre der King des Abends gewesen. Und die anderen „Stars“? Nun sagen wir mal so: Die Pflicht ging – moderne Tonstudios sei Dank!- und bei der Kür, der Performance, wäre Detlef D Soost stehenden Fußes in eine unwiderrufliche Schockstarre gefallen! Manuela und Zellen-Jenny und Titten-Krissi, schienen während des Auftritts unter dem mächtigen Imperius-Fluch zu stehen, wie sonst erklärt sich die fehlende Choreo, die eher einer pantomimischen Darstellung ihrer Songs ähnelte? Und Anne, für die es rote Rosen regnen sollte und die „allen Wundern begegnen“ wollte, hat sie nicht schon ihr blaues Wunder in den letzten Wochen im Haus erleben dürfen?
Und wie fassten „Die Atzen“ so treffend zusammen? „Nicht unbedingt der beste Sänger hat heute Abend gewonnen aber der, mit der größten Fan-Base„! Gut, der Egonator entschied sich für das Überraschungspaket, da er sich ja im Vorfeld bereits darüber im Klaren war, dass sein Wunsch, Queen Katrin mit der Nominierung zu entthronen, auch ohne zusätzlicher Nomistimme aufgehen würde. Das Einzige, was Klaus an diesem Abend nicht absahnte, war der Gewinn einer erneuten Nominierung. Denn Falschaussagen-Anne und Timo-Dompteurin Katrin landeten als einzige auf der gefürchteten Exitliste.
Da die Bewohner in der vergangenen Woche Flagge zeigen mussten und da auf mehr oder weniger schönen Körper durch ihre gegenseitigen Bodypaintings auch zur vollsten Zufriedenheit des Großen Bruders bestanden haben, beginnt diese Woche für die Langweilertruppe in der TV-Kommune ein Wettlauf gegen die Zeit. Wie aufgescheuchte Hinkel rennen sie dann zu den Uhrenplätzen, um auch diese Wochenaufgabe zu bestehen und einer angedrohten Kartoffeldiät die verschwitzte Stirn zu bieten. Hm, Oma Anna scheint teilweise schon wieder äußerst verwirrt, missdeutet sie ja jetzt auch schon den Matchalarm zur Psychobox, in dem Freaky-Jenny erneut völlig durchgeknallt einen Friseurbesuch für sich und die kasachische „Ich bin Einzelkämpfer“-Krissi herausspielen konnte.
Und getreu dem Motto: „Alles für den Luxus, alles für den Club!“ nächtigen die unter Diätangst leidenden Bewohner kurzer Hand im Wohnbereich, um auch ja keine langen Strecken zu den Stoppuhren zurücklegen zu müssen. Wohl dem, der mit einem gesunden, tiefen Schlaf gesegnet ist!
Und Alter, was für Hufe nennt denn der Egonator sein Eigen? Habt ihr Klaus mal bei seiner Fußpflege zugeschaut? Herr im Himmel, wenn der seine Füße pedikürt und seine Hornhaut abschmirgelt meint man, ein Hufschmied hobelt nen Huf für einen neuen Beschlag! Was wächst dem an seinen Quanten? Ein doppelter Boden?
Doch, wo gehobelt wird, da fallen Späne und dem Egonator werden jetzt auch noch teuflische Absichten unterstellt, denn während der Mephisto anscheinend wieder auf Seelenfang ist, scheint sein erstes „Opfer“ offensichtlich die kasachische Rambo-Krissi zu sein. Planscht sie doch sichtlich erfreut in Gegenwart des ehemaligen Erzfeindes und alles scheint doch Schnee von gestern zu sein. Die letzte Überlebende des La Famiglia-Clans hat ein schlechtes Erinnerungsvermögen und kämpft nun anscheinend ohne Rücksicht auf Verluste mit allen ihr zur Verfügung stehenden Boops und Mitteln um ihren Verbleib im Haus. „Das ist das Spiel „- ein Satz, den die Bewohner zunehmend als Rechtfertigung für ihre Unfähigkeit mit ihren Charakterschwächen umzugehen zunehmend Hilfe suchend als Rettungsanker ihrer Unzulänglichkeiten in den Raum werfen.
Und während Schmiedin Kristina, die ja bekanntlich einige Eisen im Feuer liegen hat, vermehrt ins Kreuzfeuer von KaTi gerät, werden sich sicherlich auch ihr Exmann, der Nachbar und Extoy Daniel fragen, in welche Frau sie sich da verliebt haben. Wie nennt man das eigentlich bei Frauen, wenn das Hirn in die Eierstöcke rutscht?
Bevor die Bewohnerinnen fleißig aus der Fußball-Bibel lernen, um am Wochenende, sprich am Samstag, mit dem Spiel um Platz 3 der deutschen Löwen gegen Uruguay das leider verpasste Finale der Fußball-WM live im Big Brother-Haus miterleben zu dürfen, spielt der Egonator einmal mehr Schicksalsfee beim Zusammenstellen der Lerngruppen und scheint ein gönnerhaftes Händchen an den Tag zu legen. Nur Terminator-Anne zu KaTi in die Gruppe zu stecken, war wohl doch eher seinen nachgesagten teuflischen Machenschaften zuzuordnen.
Zicke Manuela, die sich Terrorkatrin seit ihres Einzugs offensichtlich nur physisch überlegen fühlt, platzt der Kragen ob der ständigen seitlichen Anmache der Nominierten. Keine „zwischen Tür und Angel“-Gespräche mit der anscheinend doch nicht so selbstbewussten Urlaubshostess, also bezeichnend für die Berufsgruppe der Animateure, die sich ja nun zu jeder Zeit gut gelaunt und für alle kleinen Problemchen und Wehwehchen der Urlauber offen zeigen. Hm, ein Schelm, wer Böses denkt!
Ja Katrin … die ihren kleinen Timo an der langen Leine ordentlich dressiert. „Sitz!“, „Platz!“ und „Pass auf!“ sind im als Kommandos schon sehr geläufig und quasi ins Blut übergegangen. Wie ein Berserker verteidigt er mittlerweile schon sein Frauchen. Braver Timo! Am nächsten Kommando arbeitet die Hundeflüstererin auch schon unterschwellig. „Timo, gib Laut!“ steht als Nächstes auf der Lernliste. Und wenn Timo weiterhin so gelehrig ist, gibt’s auch weiterhin jede Menge Streicheleinheiten vom Frauchen.
Wer erfährt ein Revival? Die lila Lästerlaunch unter der neuen Regentschaft von Lady Läster-Anne und Knappe Manuela, die sich ihre Welt auch immer mal wieder in ihren Lästertiraden macht, wie sie ihr gefällt! War es nicht die böse Katrin, die Manuela daran erinnerte auch der Big Omma mal die Fußball-Bibel zukommen zu lassen, damit nicht nur Manuela ständig versucht, die Fragen in ihren eigenen Schädel einzuhämmern? Hm, wohl auch zu viel Hitze abgekriegt, Manuela oder lebt es sich so doch etwas einfacher? Denn alles, was du an ihr kritisierst, ist bei dir doch auch an der Tagesordnung!
Während der Zorn bezüglich Katrin dem Läster-Oldie Anne langsam aber sicher Unterkante Oberkiefer steht und sie sich als völlig unspontan und unflexibel mit den Lernzeiten arrangieren kann, platzt der alten Dame immer wieder die Hutschnur, welche anderen gegenüber bekanntermaßen eh sehr eng geschnürt ist. Selbsteinschätzungsbefreit bezieht sie die Reaktionen der jüngeren Mitbewohner auf den gehörigen Altersunterschied, nicht aber auf ihre Diskussions- und Tratschgewohnheiten. Tja, wie heißt es doch so schön? „Du kannst so alt werden, wie ne Kuh und lernst noch immer was dazu!“ Lerne Anne!
Der Egonator hält sich diese Woche dezent im Hintergrund auf und betrachtet mit einem lächelnden und selbstgefälligen Auge, wie sich seine Marionetten gegen die Feinde zur Wehr setzen, und reibt sich genüsslich seine Hände in Unschuld! Wie angenehm empfand ich den Tag, als der Callboy, der Damen in Annes Altersklasse doch bestens in- und auswendig kennt, auch wörtlich, im Kiosk außerhalb des Hauses für seinen Gewinn beim Songcontest eindeckte. Nun ja, nur noch ein paar Wochen, das stehen wir jetzt auch noch durch!
So ihr Lieben, Waka Waka, drücken wir unseren Löwen die Daumen für Platz 3. Ein wahrhaft undankbarer Platz für diese deutsche Mannschaft, die uns in den letzten Wochen so viel Spaß und Freude geschenkt hat! Dass Spanien schlicht besser war, juckt mich nicht! Denn zur nächsten WM werden aus den jungen Löwen richtig gewachsene Exemplare! Dann zieh dich warm an, Fußballwelt! Ich wünsche euch wie immer eine spannende Woche, klimatisierte Räume und viel Spaß mit Big Brother und BBfun!

Ach und mein Satz der Woche stammt aus unserem Forum, als ein User schrieb: „… wollte euch nur helfen aus eurer hilflosen Gefolgschaft eines Narren!“ Den lass ich einfach so stehen!

Eure nuvola

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