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Big Brother 10 :: Tag 27

Es sind weder Nachtigall noch Lerche, sondern ein Hahn und der Frühstücksgong, die die Bewohner an diesem Morgen aus dem Schlaf holen. Bei Kiwis, Knuspermüsli und Käsebrot sammelt die WG Energie für den Tag, und obwohl die restlichen noch schlafenden Bewohner mit dem Elvissong „A little less conversation“ geweckt werden, soll es an Gesprächsthemen nicht mangeln.
Gesprächsbedarf hat wohl auch die pfälzische Mutti Iris. Doch der Wunsch, ihr Leid mitzuteilen, soll nicht erfüllt werden. Schon beim Frühstück sondert sie sich schweigend vom Rest der Truppe ab, um kurz darauf still und heimlich ein paar Tränen im Schlafzimmer zu verdrücken. Daraufhin verbringt sie fast eine Stunde allein im winterlichen Garten des BB-Hauses, um sich danach erneut wieder im Schlafzimmer zu verkriechen.

Ihre trübe Stimmung bleibt von den restlichen Bewohnern keineswegs unbemerkt, jedoch scheint sich keiner der Mitbewohner um ihre Sorgen kümmern zu wollen. Die Laune bei den anderen steigt sogar noch an, als man am Mittag von der bestandenen Wochenaufgabe erfährt. Gerade 500 Gramm bringen die wenigen Radiergummireste noch auf die Waage. Nur Uwe erbarmt sich dann doch und erkundigt sich nach Iris‘ Wohlbefinden. Die Iris gesteht, sie sei froh, wenn der „Alptraum Big Brother“ morgen für sie ein Ende findet. Sie kann die ‚Lästereien‘ und ‚das falsche Getue‘ hier im Haus, insbesondere von Harald, nicht mehr ertragen.
Auch am Nachmittag grenzt sich die 42 jährige Pfälzerin weiter ab. Nur Klaus leistet kurz Gesellschaft. Er sagt ihr deutlich, dass er Harald erneut nominieren werde. In vielen Punkten stimmt Klaus der „Muddi“ zu, sagt jedoch auch, dass er der Meinung sei, sie sei Harald in vielen Dingen relativ ähnlich. Klaus macht seine Abneigung gegen Harald sehr deutlich, betonte jedoch, er werde ihm das selbst auch immer wieder sagen.
In einem anderen Vertrauensgespräch gegenüber Harald offenbart Eva , dass sie sich nach einem Mann sehne. Sie spricht über ihr Verhältnis zu Männern und warum es bisher nicht wirklich geklappt hat. Dabei gesteht sie auch, dass ihr Daniel vom Typ her (wenn er vielleicht etwas größer wäre) sehr gefalle, weil er so lustig und locker sei.
Den Abend verbringt die WG wie so in der Runde auf der Couch. Das Pärchen „Cobi“ liegt lange Zeit zusammen auf dem Sofa und spricht mal wieder sehr ausführlich über Coras Beruf und Neigungen. Es dauert nicht lange und auch Klaus wird in das Gespräch mit einbezogen. Im Zuge dieses Gesprächs gestand Tobias seiner Flamme, dass er als Jugendlicher auch mal einem Mann näher gekommen ist. Cora berichtet daraufhin von ihrer bisexuellen Neigung.
Iris setzt ihre freiwillige Isolation beim Abendessen konsequent fort und nimmt abseits der Gruppe am Couchtisch Platz, was den Rest der Bewohner jedoch nicht weiter zu beeindrucken scheint.
Am späteren Abend vertreiben sich dieBewohner ausgelassen mit diversen Spielen, wie Fangen und Topfschlagen, die Zeit. Auch wenn es bei Tobias, Uwe und Cora zunächst einer gewissen Überredungskunst bedarf, nehmen alle teil – bis auf Iris.

Wie ein Damoklesschwert hängt der Schatten der Nominierung über den Bewohnern. Speziell ´Schwester Harry´ alias Harald, äußert seinem Ehegatten Carlos gegenüber immer wieder seine Befürchtungen darüber, was er denn ´draussen´ ohne ihn machen solle. Der smarte Argentinier reagiert in gewohnt lässiger Art und gibt sein Bestes, Haralds Befürchtungen zu beschwichtigen. Als sich dann noch Busenfreundin Sabrina um zum Trösten einfindet, zieht Carlos seinen besten Trumpf und schmettert ein Ständchen für seinen verängstigten Lover mit dem klangvollen Titel „Bitte geh nicht fort“.

Quelle: RTL II / Big Brother

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