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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne


Bevor ich hier gleich in gewohnter Weise meine Sicht der Dinge beschreibe, grüße ich ganz lieb meinen Papa, der diese Woche Geburtstag hatte. Pa, bist der Beste!

Aber jetzt! Als ich mich am Montag auf eine weitere mehr oder weniger spannende Jubiläums-Live-Show einstellte, war mein kleines böses Herz doch in angenehmer Vorfreude auf die Dinge, die da kommen sollten! Live-Nomi, Band Unheilig, Leatherface Harald trifft auf Katzenmutter Iris und Ratten, wohin das Auge schaute – und damit meine ich die echten, vierbeinigen!
Iris vs. Harald. Der Kampf der Lästertitanen ging in die nächste Runde, und hoffentlich letzte… Ich mag nämlich, dass beide jetzt endgültig bleiben, wo der Pfeffer wächst! Pfalzbomber Iris trieb Aggroschwester Harald zu seiner persönlichen Mundwüste, so dass dieser kaum einen fließenden Satz über sein sonst so gut funktionierendes Lästermäulchen brachte. Ganz nach dem Motto: „Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!“ konfrontierte die Pfälzer Abrissbirne ihn mit den Leichen seines Kellers, wobei sie die eigenen tief begraben ließ.
Offene Tortenschlacht-Nominierung! Jiieehaa! Genüsslich verfolgte ich, wie die Torten an diesem Abend in Köln tief flogen. Hauptsächlich tief in Omega Klaus’ Fr… ähm, Gesicht! Denn ganz im Sinne von: „Backe, backe Kuchen- Big Brother hat gerufen! Wer will viele Feinde habe, muss es ganz wie Klausi machen!“ kassierte der einsame Wolf eine Plastiktorten-Klatsche nach der anderen. Wie geil war das denn! Auch Kristina, Uwe und Carlos erhielten jeweils eine Nomi-Torte in die Front, wobei 7 Klatschen- Klaus die Torte doch mit einigem Handballen-Nachdruck direkt in Carlos’ Gesicht platzierte.
Und Leute, mal ganz davon abgesehen, dass ich weder Carlos noch Klaus wirklich mag: Das war völlig daneben! Nachdem die weibliche Bewohnerschaft direkt im Anschluss an die Live-Show den Aufstand probte, Carlos Symptome eines Schleudertraumas spürte und Tortenschläger Klaus selbstgefällig seinen Heiligen Krieg weiter führte, reagierte der Große Bruder und verbannte Torten-Tyson Klaus in den Außenknast!
Ja, ja! Big Brother wird halt härter! – irgendwann!
Vor allem für Lebewesen, die in der Hierarchie unter dem gemeinen Homo sapiens stehen. Sperrten die doch tatsächlich 100 nichts ahnende Ratten in den abgedunkelten Matchraum! Bevor diese kleinen possierlichen Tierchen allerdings psychisch äußerst labil das sinkende Schiff wieder verlassen durften, um hinterher von Tsycho-Uli ihre persönliche Langzeit-Therapie zu erhalten, erlebten die unwissenden Pelztierchen den personifizierten Rattenschreck Sabrina in direkter Gegenüberstellung. Als diese die Anwesenheit von Sabrina spürten, waren sie kaum noch gesehen, was etwas heißen wollte, denn so groß war der Raum nun auch wieder nicht! Hehe, fluchtartig suchten die armen Viecher das Weite- wer kann es ihnen verdenken – während Sabrina einmal mehr tausend Ekel-Tode zu sterben schien. Warum eigentlich, wo doch ihre Hauptangst vor den unter Naturkundlern allseits gefürchteten „komischen Vogeltieren“! am aller größten gewesen wäre? Und überhaupt: Gleich und gleich gesellt sich doch eigentlich ganz gern…?
Neueinzug Robert kam, sah und soff! Dieser gelackte Anti-Womanizer schaffte es auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala direkt mal auf die unteren Ränge. Der wird ne Warze, passt mal auf! An irgendwen hängt der Selbstmeinungsfreie sich gleich ran.
Der strotzt vor Unsicherheit und wird zum Stiefelknecht von Fuß-Fettitschiss Klaus, der es im Plutobereich neben Federfreund Erwin genoss, dass Warzen-Robi an seinen herpesgeplagten Lippen hing.
Die neue Wochenaufgabe verlangt von den gelangweilten Bewohnern einiges an Fingerspitzengefühl ab. Mit Reiskörnern ihren Titelsong auf eine Tafel kleben. Für mich als Zuschauer in etwa ähnlich unterhaltsam, wie die Radiergummi-Runterrubbelaktion! Big Brother wird halt härter- jedenfalls für mich!
Auch den luxusverwöhnten Nikotin-Junkies stieß Sabrinas verlorenes Rattenmatch bitter auf, als die Kippchen plötzlich Mangelware wurden. Dass ein Süchtiger für seine Droge alles machen würde, bewahrheitete sich, als ausgerechnet Sabrina freiwillig für Tabak zu Klaus ins Freigehege zog. Dass Klaus allerdings die heiß begehrten Kippen seit Iris Auszug in seiner Höhle aufbewahrt und wie Gollum seinen Ring bewachte, war dem italienischen Nikotinfresser zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar! Getreu dem Motto: Ich kein Sex, ihr keine Kippen! hockte der selbsternannte Drogenbaron wie ein Krokodil in seinem Wasserloch und wartete auf seinen Auftritt. Und seine Rechnung ging auf! Als Sabrina von der Zigarettenbunkerei von Kippen-Papst Klaus erfuhr, knallte es dermaßen, dass mir Erwin, Sigourney und Co richtig leid taten.
Doch: Pack verträgt sich, Pack verschlägt sich! Mann sieht ein, verzeiht und verteilt! Tztztz!!!
Leider sieht es momentan laut Umfragen nicht so aus, als ob dieser Stimmungskiller am Montag das Haus verlassen müsste. Sorry, mein Fall ist der ganz und gar nicht! Weiß der Geier warum der von vielen Zuschauern so vergöttert wird.
Ich hoffe dennoch auf ein Wunder! Denn die geschehen ja immer wieder. Wie auch Sexjunkie Uwe jetzt weiß, findet die Natur mitunter auch mysteriöse Mittel und Wege, um angestauten Druck abzubauen! Der unter Sexentzug leidende Ex- Mister Hamburg konnte erfreut feststellen, welch eigenartige Formen dies annehmen kann. Seine neueste Entdeckung: Sit-ups, richtig ausgeführt, lassen Männerherzen höher schlagen. Und jetzt mal im Vertrauen, wir sind ja unter uns: Irgendwas mach ich bei meinen Übungen wohl falsch… außer Muskelkater hat sich bei mir nichts Bemerkenswertes getan- aber ich bleib dran! Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden?
Sport macht ja bekanntlich die Birne frei und senkt das Aggropotenzial. Ergo: Der Große Bruder spendierte ein Laufband und die Bewohner bestreiten ihren 72 Stunden-Marathon! Laufen, da machste nix falsch, sollte man meinen. Na ja, so lange Grobmotorikerin Jenny nichts damit zu tun hat!
Während Sportbewegungsoriginal Jenny wie ein Voll-Troll das Laufband misshandelt, leg ich mir schon mal vorsichtshalber nen Beißriemen zwischen die Zähne. Grundgütiger, wie bewegungsresistent kann ein Mensch eigentlich sein! Jennys Verhältnis zu dem Cardiogerät lässt sich am besten so beschreiben, dass ich wirklich für sie hoffe, dass sie nicht so Haare schneidet, wie sie sich bewegt ( mir lag zwar ein anderer Vergleich auf den Fingern aber der hatte FSK18).
Zum Schluss noch eine Bitte an alle Klaus-Verehrer:
Da wir alle Klaus doch so sehr mögen, wollen wir ihm am Montag doch nicht die Möglichkeit verwehren, ihn zu Aleks ins Studio zu schicken, oder? Hehe…

In diesem Sinne mache ich jetzt mal weiter mit meinen Sit-ups- man kann ja nie wissen!

Eure nuvola

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