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BBfun-Sprechzimmer

Gedanken zur 1. Woche von BB14 USA

Etwas mehr als eine Woche ist Big Brother nun wieder zurück auf den Bildschirmen. Gestartet ist die Show etwas schwächer als in den Vorjahren und hat mit den ersten Sendungen noch weitere Zuschauer verloren. Das war in meinen Augen gar nicht so überraschend.

Zunächst dürfte dieses Jahr das Interesse am Einzug allein dadurch schon geringer gewesen sein, dass die vergangene Staffel dramaturgisch etwas schwach endete. Ich habe mich zwar auch für Rachel gefreut und mit ihr mitgefiebert, aber je mehr wir uns letztes Jahr dem Finale genähert hatten, desto offensichtlicher wurde ihr Gewinn. Als am Ende dann drei ihrer Freunde im Jury-Haus waren und auch Shellys Vote dank Jeff & Jordan sicher war, war das Finale nur noch Formsache. Und dass zumindest einer der BB-Veteranen gewinnt, stand im Grunde seit der ersten Folge fest. Das hat die Spannung etwas heraugenommen und bei Big Brother erntet man in einer Staffel auch immer etwas die Früchte vom Vorjahr. Wenn die Zuschauer am Staffelende nach mehr rufen, kommen sie sicher wieder zurück. Wenn sie die Staffel nur noch zu Ende schauen, weil sie das Angefangene zu Ende bringen möchten, werden sie eben nicht so ohne Weiteres zurückkommen.

Aber die aktuelle Staffel startete auch etwas schwach. Schuld daran waren die Coaches, die das Spiel kontrolliert haben. Sie haben ihre Teams zusammengestellt und damit auch automatisch die Allianzen der Staffel festgelegt. Das hat einiges an Dynamik aus dem Haus genommen, wie man auch bei Shane gesehen hat. Britney und Janelle wollten, dass er, wie die gesamte Gruppe, weder Frank noch Kara durch seinen PoV-Sieg von der Liste nimmt. Shane wollte allerdings mit den anderen Leuten außerhalb seiner Allianz Deals abschließen. Am Ende hat er es nicht gemacht, konnte er auch nicht. Zu groß war die Abhängigkeit der Coaches. Schließlich könnte es erneut passieren, dass die Coaches den HoH bestimmen. Und wenn nicht, wäre es trotzdem gut, auf seiner Seite zu sein, schließlich kann auch ein Coach einen seiner Bewohner vor der Nomi schützen. Sich also gegen Britney aufzulehnen hätte ihn nur Probleme bereitet. Daher blieb er auch lieber ihre Marionette, wie es auch die anderen sind.

Doch mit einer kleinen Regeländerung hat Big Brother doch noch Würze reingebracht. Bei der Coaches Competition kann der Gewinner nun eines seiner Teammitglieder gegen einen anderen Bewohner eintauschen. Damit können sich Bewohner endlich auch von ihrem Coach emanzipieren und gemeinsame Sache mit anderen Coaches machen. Sollte nämlich einer der Allstars bereit sein, einen neuen Bewohner unter seine Fittiche zu nehmen, wäre dieser Bewohner nicht mehr auf seinen ursprünglichen Coach angewiesen. Zuvor war das nicht möglich. Die Coaches hätten dich hinter deinem Rücken ausgelacht, wenn du für sie spielen willst. Da du den anderen Coaches nichts bringst, hätten sie dich schnell wieder fallen gelassen

Ich hoffe, dass einige Bewohner diese Möglichkeiten nutzen werden und wir ein paar neue Spielzüge sehen werden. Auch Willie und seine Selbstzerstörung haben natürlich dazu beigetragen, dass die Staffel etwas an Fahrt gewinnt. Schade für CBS ist da natürlich, dass sie diesen Schwung bisher nicht in steigende Quoten umsetzen konnten.

Etwas enttäuscht bin ich bisher von Britney. In ihrer ersten Staffel lieferte sie noch die lustigsten Sprechzimmer-Kommentare aller Bewohner, jetzt wirkt sie etwas blass und lässt sich von der Willie-Geschichte zu sehr mitziehen. Stattdessen sollte sie sich ranhalten und etwas mehr ins Spiel eingreifen. Ihre bisherige Partnerin Janelle hat ihr ja ganz offen die Allianz gekündigt, als sie all ihre Spieler zu Have Nots gemacht hat. Dazu kommt, dass Britney Gefahr läuft, auch noch einen zweiten Spieler in nur einer Woche zu verlieren und damit wie Dan nur noch einen Spieler besitzt, während Boogie und Janelle immer noch alle drei Bewohner hat. Das wäre schade, noch habe ich etwas Hoffnung, dass wir mehr von Britney sehen. Aber dazu werden die übrigen Bewohner wohl nicht interessant genug sein, als dass sie da noch im Sprechzimmer auf Hochtouren auflaufen kann. Schade.

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