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Big Brother's Big World

Big Brother’s Big World (April 2012)

In den letzten Wochen wurde es verhältnismäßig ruhig in der Big Brother-Welt. Nachdem bereits im März einige Staffeln zu Ende gegangen sind, feierten nun auch die argentinischen Fans ihren neuesten Geawinner. Und auch Spanien nähert sich dem Ende, das für manche Bewohner mit einem Schrecken enden könnte...

Zunächst bleiben wir aber in Argentinien, wo sich Rodrigo beim Finale mit 35,9% knapp gegen seine Mitbewohnerin Walquiria durchsetzen konnte, die 34,5% der Anrufe erhielt. Damit konnte Rodrigo nicht nur den Siegertitel, sondern auch ein Preisgeld von 750.000 Pesos mit nach Hause nehmen. Ursprünglich lobte Big Brother ein Preisgeld in Höhe von einer Million Pesos aus, warnte die Bewohner jedoch schon beim Einzug, dass für jede Nominierung 50.000 Pesos abgezogen werden. Da Rodrigo fünf Mal nominiert wurde, zog Big Brother dementsprechend 250.000 Pesos ab, die einem guten Zweck gespendet wurde. Walquiria erhielt als Trostpreis hingegen einen Job bei der Sendung AM, die morgens im Programm von Telefe läuft.
Aus Quotensicht verlief die Staffel für den Sender Telefe übrigens eher enttäuschend, gegenüber dem Vorjahr haben sich die Zuschauerzahlen nämlich fast halbiert. Die argentinischen Fans führen dies, wie so häufig, darauf zurück, dass die Macher der Show ihre Lieblinge angeblich schützten und immer wieder besser darstellten als sie eigentlich waren. Trotzdem müssen sie sich die Fan keine Sorgen um den Verbleib des großen Bruders machen. Für nächstes Jahr kündigten Telefe und Endemol bereits eine neue Staffel an.


Rodrigo lässt sich feiern. Zuerst von den Fans, dann von seinen Ex-Bewohnern auf der Party.(Quelle: Telefe Pressefotos)

In Schweden hatte Big Brother keinen Grund zur Besorgnis, die Bewohner hingegen schon. Wie auch schon im vergangenen Jahr veranstaltete Big Brother nämlich wieder eine Horrornacht. Ähnliches kennen wir ja auch aus den deutschen Staffeln, bei denen einige Bewohner immer wieder im Matchraum eine Schreckensnacht zwischen Schlangen und anderen ekligen Tieren verbringen mussten. In Schweden ist die Horrornacht hingegen um einige Nummern größer, denn der große Bruder sorgte dafür, dass keiner im Haus eine schlaflose Nacht erlebte. So wurden die Bewohner unter anderem von einem Sarg inklusive Leiche, herabfallenden Skeletten oder einem Clown überrascht, der nachts an der Schlafzimmertür klopfte. Für Rodney war die Aktion nicht neu, bereits letztes Jahr erlebte er Big Brother’s Horrornacht im Haus mit und sprach seinen diesjährigen Mitbewohnern einiges an Mut zu.
Im schwedischen Haus gab es nicht nur Grusel-, sondern auch einige Liebesgeschichten. Die Bewohner konnten nämlich die Verlobung von Annica und Marcelo feiern. Besonders pikant daran: Annica hatte bevor sie ins Haus zog bereits einen Freund, von dem sie sich bisher nicht getrennt hat. Wie der sich beim Anblick der Bilder wohl gefühlt hat, konnte Annica aber bereits wenig später selbst erfahren, als Marcelo sie mit deren Mitbewohnerin Jennifer betrogen hat, die wiederum etwas mit Marcel am Laufen hatte. Dies sorgte für ordentlich Drama im Haus. Während Marcelo die Vorwürfe abstritt, machte sich Jennifer keine Gedanken um ihre Beziehung mit Marcel und schnappte sich stattdessen Rodney, der sich ebenfalls vor dem Wiedereinzug ins Haus verlobt hat.


Links: Auf Hanna wartete im Sprechzimmer ein Axtmörder. Rechts: Annica und Marcela feiern ihre Verlobung. (Quelle: Screenshot TV11/bigbrother.se)

Auf den Phillipinen geht es derweil ähnlich ungesittet zu, auch wenn die im Haus lebenden Teenager ihre Partner nicht am laufenden Band betrügen. Doch ein Vorfall erhitzte auch die philippinischen Gemüter. Während einem Spiel, bei dem sich jeweils ein Junge und ein Mädchen gegenüber saßen und versuchten, nicht zu blinzeln, entschieden sich die Jungs dazu, ihre jeweiligen Partnerinnen zu küssen, die von der Aktion nichts wussten, aber auch nicht als Spaßbremsen gelten wollten und die Küsse daher tolerierten. Big Brother griff jedoch kurz darauf ein und verlangte von den Jungs mehr Respekt und von den Mädchen mehr Zurückhaltung. Darüber hinaus kettete er die Bewohner nach Geschlechtern getrennt aneinander.
Ungeachtet dieser Vorfälle, die in westlichen Ländern sicher weniger schlimm aufgefasst werden als auf den Philippinnen, schickte Big Brother seine jungen Schützlinge weiterhin auf kleinere Zeitreisen. Alec, sowie die Zwillinge Joj & Jai, waren die ersten, die Zeitmaschine des großen Bruders ausprobieren durften und ins Jahr 2050 reisten. Natürlich handelte es sich dabei um keine echten Reisen, stattdessen mussten sich die drei Bewohner verkleiden und als alte Leute mit den Bewohnern interargieren. Weitere Zeitreisen führten eine Bewohnerin zurück zu ihrer Geburt, wo sie mit ihrem verlorenen Vater, dargestellt durch eine Puppe, reden konnte, eine Reise in das alte Spanien und in die Steinzeit. Die entstandenen Gespräche kamen gut bei den Zuschauern an und sorgten für hohe Einschaltquoten. Big Brother bedankte sich bei den Zuschauern und Bewohnern für diesen Folg und verlängerte die ursprünglich für acht Wochen angesetzte Teen-Staffel um zwei weitere Wochen.


Links: Ein emotionaler Moment: Claire erzählt ihrem „Vater“, was sie ihm nie erzählen konnte. Rechts: Gruppenbildung dank der Bestrafung. (Quelle: Screenshot ABS-CBN)

Big Brother befindet sich in Dänemark im Endspurt und Big Brother versucht die verbliebene Zeit für die Bewohner interessanter zu gestalten, indem er sich regelmäßig Neuerungen für die Nominierungen einfallen lässt. So stand eine Woche im April unter dem Motto „Himmel und Hölle“. Zu Beginn der Woche befanden sich alle Bewohner in der Hölle, doch durch das Gewinnen von Matches oder Zuschauervotings, konnten sie in den Himmel aufsteigen und sich so vor der Nominierung schützen. Catherine und Alexander, die als erste Bewohner im Himmel waren, erlagen jedoch der Versuchung des Teufels und öffneten einen Safe, wodurch sie zwar 100 Kronen erhielten, aber wieder in die Hölle absturzten, wo sie zusammen mit Amanda, der verbliebenen Höllenbewohnerin, um ihren Verbleib im Haus zittern mussten. Catherine war es auch, die nach dem Zuschauervoting gehen musste. Da sie jedoch ohnehin das Haus verlassen wollte und deswegen auch den Tresor öfffnete, dürfte sie nicht allzu entttäuscht gewesen sein.
Wenige Wochen später machte Big Brother bei der Nominierung kurzen Prozess und präsentierte den Bewohnern ein Symbol, dass das männliche und weibliche Geschlecht vereinigt, und erklärte, dass das Geschlecht vor der Nominierung geschützt sei, dass diese Einheit zerbreche. Ohne lange zu zögern, riss Alexander das Symbol auseinander und schützte die Männer auf dem Auszug. Die verbliebenen Damen konnten sich, ebenso wie alle anderen Nominierten der vergangenen Wochen, noch selbst schützen, indem sie die Haushenne schlachteten. Bisher weigerten sich jedoch alle, dies zu tun.


Links: Catherine und Alexander als Engel vor dem Safe. Rechts: Alexander will das Zeichen zerbrechen. (Quelle: Screenshot Kanal5)

Einen etwas größeren Skandal gab es im April im albanischen Big Brother-Haus. Während sich Genta immer noch im Haus befindet, wurden private Nacktfotos von ihr ins Netz gestellt, wovon natürlich auch die Presse mitbekommen hat und darin ein gefundes Fressen gefunden hat. Zunächst war es jedoch unklar, wer die Bilder hochgeladen hat, doch schnell fiel der Verdacht auf Gentas Ex-Freund Rubens. Der Verdacht erhärtete sich, als dieser zunächst sein Telefon ausgestellt hat, um so etwaigen Anfragen zu entgehen. Doch als der große Bruder ihn erreichte, ließ er sich auf ein Gespräch ein und besuchte Genta im Haus, um ihr von dem Vorfall zu berichten, auch Big Brother zeigte ihr einige Berichte. Genta war von diesen Neuigkeiten mehr als geschockt und fing an zu weinen. Ihr Ex-Freund behauptete zwar, dass er nichts mit der Veröffentlichung zu tun hätte, doch Genta erklärte, dass er ihr bereits einmal gedroht hätte, die Bilder bei Facebook hochzuladen, sollte er je sauer auf sie werden. Noch ist immer noch nicht klar, wer diese Fotos tatsächlich veröffentlicht hat, das Publikum steht aber trotzdem weiter auf ihrer Seite.
Françeska, Erion, Liam and Dritan hatten dagegen mehr Grund zur Freude, als den Bewohnern Neuzugänge versprochen worden sind. Denn bei den neuen Bewohnern handelte es sich nicht um menschliche Nachzügler, sondern um ihre Hunde, die dauerhaft im Haus bleiben werden.


Links: Genta (zusammen mit Ex-Freund Rubens) kann ihre Tränen nicht zurückhaten. Rechts: Die Bewohner haben Spaß mit ihren Hunden. (Quelle: Screenshot Top-Channel/bigbrother.top-channel.tv)

In Spanien nähert sich Gran Hermano ebenfalls mit großen Schritten dem Finale. Dabei hat der große Bruder entschieden, dass keine weiteren Auszüge stattfinden. Stattdessen wählen die Zuschauer nach den Nominierungen jeweils einen Bewohner ins Finale. Die verbliebenen sechs Bewohner wissen davon jedoch nichts und denken weiterhin, dass sie die unbeliebtesten Bewohner auf die Auszugsliste setzen können. Big Brother wird sie dabei auch weiterhin in dem Glauben lassen, dass die Zuschauer weiterhin Bewohner herauswählen. Die von den Zuschauern zu den Finalisten gewählten Bewohnern werden daher auch in den Liveshows das Haus verlassen und erst im Studio erfahren, dass sie nicht aus dem Rennen sind und stattdessen in ein geheimes Haus ziehen werden, während die übrigen Bewohner denken, dass sie einen Konkurrenten weniger haben.
Zudem hatte der große Bruder auch eine Überrasschung für alle Ex-Bewohner. Getreu dem diesjährigen Motto +1 wird es dieses Jahr nicht nur einen, sondern zwei Gewinner geben. Jeder Finalist darf sich nämlich beim Umzug in das geheime Haus einen Ex-Bewohner auswählen, der bis zum Finale im Haus bleiben wird. Der Finalist, der dann als Sieger die Gewinnsumme von 300.000 Euro einheimst, sichert seinem +1 Partner einen Gewinn von immerin 20.000 Euro.


Die verliebenen sechs Bewohner freuen sich auf eine Massage. Was sie nicht wissen: der Clown, der die Bewohner schon mehrfach mit Torten terrorisierte, steckt hinter der Aktion. (Quelle: granhermano.com/gh12mas1/)

Die nächste Ausgabe von Big Brother’s Big World erscheint voraussichtlich am 2. Juni 2012.

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