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Ex-Bewohner

Kommentar: Treibt Mobbing Iris Klein (BB10) in die USA?

Kommentar Iris (BB10) - 2Schon im Big Brother-Haus bot Iris Klein (BB10) Zündstoff für äußerst heiße Diskussionen inner- und außerhalb der Kölner RTL II-Festung. Dasselbe geschah im australischen Busch. Sie nahm sich das Recht zum Lästern und intrigierte gekonnt. Geschenkt. Aber, wie stand es bei den anderen? War sie nicht nur ein winziges Körnchen des Sandes, welches sich im RTL-Getriebe so gern aneinander reibt, von den Cuttern der Sendergruppe geschickt zusammengestellt? Wurden nicht selbst ihre mimischen Entgleisungen negativ-wirksam mit Geräuschen aus einem Horrorfilm unterlegt? Fragt man sich da nicht manchmal, ob ihre Aussagen nicht ebenso gut von beim Zuschauer beliebteren Personen hätten gemacht sein können und auch, ob wir diese Worte dann nicht viel mehr mit Wohlwollen, oder zumindest nachsichtiger beklatscht hätten?

Wenn sie behauptet „Je berühmter Daniela wurde, desto weniger haben wir verdient„, so ist dies eine nachvollziehbare Feststellung, und keinesfalls eine bösartige Schuldzuweisung, wie immer gleich kritiklos unterstellt wird. Rattenfleischragout würde in ihrem Restaurant serviert werden, ja geht’s denn noch? Wer denkt sich derartige Abscheulichkeiten aus und schickt ihr die Lebensmittelkontrolleure auf den Hals, die auch wir, die deutschen Bürger mit Steuergeldern, zu zahlen haben? Es gab Unterschriftenaktionen gegen ihr Lokal, wegen Katzentochter Daniela hatten die Nachbarn Angst, dass es zu Menschenansammlungen kommt und sie gestört werden könnten. Eine Anti-Seite entstand bei dem sogenannten „sozialen“ und ach so herrlich anonymen Netzwerk Facebook, die Reihe der Anfeindungen fast schon krimineller Art ließe sich leider nahezu unendlich fortsetzen…

Kommentar Iris (BB10) - DanielaZeigt UNS das nun mit einem weniger gehässigen Gesicht? Zugegeben, Iris hat ihr Tun und Auftreten sicher selbst zu verantworten, aber dass der Alltag – von den Folgen ihrer TV-Ausflüge überschattet – sie selbst und ihre gesamte Ludwigshafener Familie derart ins Abseits stellt, dass sie laut ihrer Aussage gegenüber der „intouch“ und der „B.Z.“ demnächst in „Hartz4“ abrutscht, daran sollte sich niemand erfreuen. Jeder von uns zahlt dabei mit – jeder gehässige Kommentar schiebt sie weiter in dieses Abseits, dessen Ziel nun die USA sein soll. Ihr Restaurant steht vor der Schließung, der Malerbetrieb ihres Mannes Peter ist fast pleite und seit ihrem Besuch im „Dschungelcamp“ soll sie von ihren Nachbarn gemobbt und sogar anonym angezeigt worden sein!

Iris Klein zur Berliner Zeitung: „Jeden Tag gehe ich durch die Hölle. Man zeigt auf mich mit Fingern, beschimpft mich als Möchtegern-Promi. Ich möchte weg aus Deutschland, mache bei der Greencard-Lotterie mit!“ Natürlich wird bereits gemunkelt, dass sie sich dann wohl ebenfalls von den Kamerateams der RTL-Gruppe in das Leben in der Anonymität begleiten lassen wird – doch ließ sie selbst davon absolut gar nichts verlauten. Allerdings, wir kennen doch den Sender: Trash geht immer und wir müssen uns dann wohl tatsächlich auf eine Auswandererstory gefasst machen. Aber – aus der Situation der 46-Jährigen gesehen – warum denn auch nicht?!

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